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Up and away! Jochen Stolz ist aus Liebe zum Windsurfen vor fast 14 Jahren nach Teneriffa ausgewandert. Wir trafen den erfolgreichen Geschäftsmann zu einem Gespräch.

Fast 14 Jahre ist es her – da hat der geborene Karlsruher Jochen Stolz seiner Heimat Deutschland den Rücken gekehrt und ist auf die Kanaren-Insel Teneriffa ausgewandert. Der Grund war die Liebe zum Windsurfen, die bei Jochen bereits im Alter von 12 Jahren entflammte. Wir sprachen mit dem 34-Jährigen über sein ungewöhnliches Leben am Fuße des Pico del Teide.

Jochen, du bist vor mittlerweile mehr als 13 Jahren nach Teneriffa ausgewandert. Wie kam es dazu?
Nachdem ich auf Norderney meinen Zivildienst absolviert hatte, war mir klar, dass ich nicht wieder an meinem Geburtsort Karlsruhe zurück wollte. Ich hatte Blut geleckt, direkt am Meer zu wohnen. Nach und während des Zivildienstes habe ich als Kellner und Barkeeper gejobbt. Als der Zivildienst zu Ende war hab ich diese Jobs noch bis in den Winter hinein gemacht, allerdings wollte ich dann keinen 2. Winter mehr in der Kälte verbringen. Durch die parallelen 3 Jobs hatte ich etwas Geld angespart und konnte mir erstmal ein Jahr Auszeit zum Windsurfen gönnen. In die engere Wahl kamen Hawaii, Südafrika und Australien. Allerdings hatte ich noch einen VW Bus und den konnte ich schlecht an diese Ziele mitnehmen. Den zu verkaufen wäre nicht wirklich sinnvoll gewesen, sollte er mir doch später als Zuhause dienen. Dann erinnerte ich mich an einen Artikel in einem Mag, in dem die Kanaren als das Hawaii Europas bezeichnet wurden. Mit der Fähre dahin stellte kein Problem da. Zufälligerweise war der Chef und Freund von mir einer der Bars, in den ich auf Norderney gearbeitet hatte, gerade zum Überwintern auf Teneriffa und schwärmte mir vor, wie toll es da wäre, also stand auch schon das Ziel fest. Und dann bin also los gefahren. Es war von Anfang an eine tolle Zeit! Und so, wie mir nach dem Zivildienst auf Norderney klar war, dass ich nicht wieder nach Karlsruhe wollte, war mir nach einigen Wochen auf Teneriffa bewusst, dass ich diesmal nicht nach Deutschland zurückkehren wollte.



Wie konntest du dich finanzieren und wie hat sich dein Aufenthalt entwickelt?
Ich habe dort dann erstmal ein paar Monate nur gesurft und gewindsurft. Als ich dann die ersten Leute kannte und die Sprache einigermassen beherrschte, kamen nach und nach dann die ersten kleinen Jobs wie Flyer austragen oder Kellnern. Nach einem Jahr hab ich den VW Bus verkauft. Ein kleiner C15 tats auch. Dann bin ich in meine erste kleine Wohnung in El Medano gezogen. Irgendwann hab ich angefangen bei einer Promotionfirma im Direktverkauf in der Tourismusbranche zu arbeiten. Ich konnte durch den Verkauf von Produkten für Kinder von Urlaubern mit relativ wenig Arbeitszeit ganz gut Geld verdienen. Ein Jahr später war ich dann der Verkaufschef auf den Kanaren. Als dann der Stress überhand nahm, und ich nur noch ganz selten aufs Wasser kam, hab ich die Reisleine gezogen. Ich war ja eigentlich wegen meines Sports hier. Wenn ich keine Freizeit mehr habe, brauche ich auch nicht auf den Kanaren zu wohnen, dachte ich mir. Ich hab gekündigt und zusammen mit einem damaligen Arbeitskollegen eine eigene Surfbar in El Medano eröffnet. Das Chachacha Cafe lief 2 Jahre super, allerdings waren mein Partner und ich zu oft verschiedener Meinung über die Zukunft und den täglichen Ablauf in der Bar. Als es mir zu nervig wurde hab ich meinem Teilhaber meinen Anteil verkauft und dann als Rezepzionist in einem Hotel gearbeitet. Während der ganzen Zeit, in der ich die Bar hatte ,wurde ich immer mal wieder von meinem Nachfolger in der Promotionfirma angerufen, ob ich nicht doch zurückkommen wolle. Als die Bar dann verkauft war, kam ein gutes Angebot mit flexibler Arbeitszeit, also perfekt um auch weiterhin viel aufs Wasser zu kommen. Ich ging dann also wieder zu meiner alten Firma.



Wovon lebst du jetzt?
Inzwischen wurde die Promotionfirma verkauft und ich arbeite als geschäftsführender Gesellschafter, wenn man es vornehm ausdruecken will. Eigentlich sind wir eine ganz kleine Firma und ich mach komplett alles: Bestellung, Buchführung, Verwaltung, Einstellung von Personal, Verkaufsschulung und so weiter. Nur nicht den Vertrieb. Die neue Besitzerin lässt mir schon seit vielen Jahren total freie Hand – so ist es perfekt. Ich kann also meinen Sport ideal mit der Arbeit kombinieren. Wenn z.B. ein guter Swell mit Wind aus der richtigen Richtung für den Norden Teneriffas angesagt ist oder ein fetter Tag in Cabezo, erledige ich eben die ganze Arbeit schon vorher um dann wirklich nichts zu verpassen. Seit 2 Jahren arbeite ich auch ab und zu als Fotografenassistent bei Pressefahrveranstaltungen.

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Bild-Anzahl: 17
ZOOM: Vor fast 14 Jahren wanderte Jochen Stolz nach Teneriffa aus.
ZOOM: Schon mit 12 begann er mit dem Windsurfen.
ZOOM: Die ersten Versuche wurden auf Papas altem Material absolviert.
ZOOM: Den Zivildienst leistete Jochen auf Norderney ab.
ZOOM: Dann ging es mit dem VW-Bus nach Teneriffa ...
ZOOM: ... aber nicht mehr zurück.
ZOOM: Jochen kommt trotz seines Arbeitslebens auch heute noch jeden Tag auf das Wasser.
ZOOM: Vor einigen Jahren hat der 34-Jährige eine Familie gegründet.
ZOOM: Seine Tochter ist 3 Jahre alt.
ZOOM: Eine Rückkehr nach Deutschland kann sich Jochen Stolz momentan nicht vorstellen.
ZOOM: Zu wichtig ist ihm unter anderem das Windsurfen ...
ZOOM: ... das beherrscht er offensichtlich. Hier zu sehen: ein Wave 360.
ZOOM: Auch den ein oder anderen Contest hat er schon erfolgreich bestritten.
ZOOM: Jochen wollte aber nie Windsurf-Pro werden...
ZOOM: Macht nichts...
ZOOM: ... genug zum Surfen kommt er auch so.
ZOOM:







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