FREERIDEBOARDS 2008 IN  |
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er sehr gut funktionierende Shape des 117er ist seit unserem letzten Test vor zwei Jahren unverändert geblieben. So haben wir einen optimalen Ausgangspunkt, um die neusten Veränderungen in der Klasse miteinander zu vergleichen. Offensichtlich haben sich zwei Dinge deutlich verändert: 1. Die aufwändigen und überaus ansprechenden Designs, die im Falle einer Reparatur das künstlerische Händchen in der Shopwerkstatt auf die Probe stellt. 2. Der günstigere Preis. Im Vergleich zu vor zwei Jahren ist diese Boardklasse günstiger geworden, obwohl fast alle anderen Boardgruppen eher eine gegensätzliche Richtung eingeschlagen haben.
Typ: Schneller Spass-Allrounder für Aufsteiger und Fortgeschrittene
Auf dem Wasser: Das Brett gleitet super schnell an und lässt sich leicht und einfach fahren. Es lässt sich ebenso problemlos durchs Weisswasser manövrieren und überzeugt auf dem Wasser durch lebendiges, leichtes Fahrverhalten. Es läuft gut und einfach Höhe. Es ist leicht schnell zu bekommen auch wenn sein Top Speed den Schnellsten in der Gruppe nicht gefährlich werden kann. In kabbeligen Bedingungen bleibt es angenehm zu fahren, selbst in stärkeren Windbedingungen behält man gute Kontrolle.
Unter dem Strich einfach zu halsen und für alle Könnensstufen leicht zu manövrieren.
Ausstattung: Für den Preis ist das Board sehr leicht, einige Ausstattungsdetails sind aber verbesserungswürdig. So gibt es nur eine Position für die Schlaufen, die zwar für die meisten Surfer passt, aber mehr Auswahl würde es leichter machen, das Board an unterschiedliche Fahrer anzupassen. Auch die vorderen Pads könnten mit einer anderen Form bequemer werden. Im unteren Windbereich funktioniert die Finne gut, sie könnte allerdings einen Tick kleiner und weicher sein.
Fazit: In den vergangenen zwei Jahren konnte kein Shape aus seiner Klasse das Fast Forward verdrängen oder in den Schatten stellen. Nach wie vor ist es ein exzellentes, unkompliziertes Board, das vor allem durch seine super Angleiteigenschaften, seine mühelose Beschleunigung und gute Manövrierbarkeit besticht. So hatte es gute Karten bei den Pro-Testern und Gast-Testern. Wir würden es nur bedingt für Trapez- und Fussschlaufen-Anfänger empfehlen. Auch Speed-Freerider dürften nicht ganz glücklich mit dem Fast Forward werden. Es eignet sich optimal für entspanntes Freeriding auf dem See oder Meer mit Segelgrössen bis zu 8.0 m.
Preis: 999,-Euro (inkl. Fussschlaufen und 41 cm Powerbox-Finne SL7)
Website: www.ahd-deutschland.de
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