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Im Test: North Sails Duke 5.4 2012

om Duke gibt es nun schon bereits die fünfte Auflage. Für das 2012er Modell wurde nochmals akribisch daran gearbeitet, das Schwunggewicht zu minimieren um das Segel noch agiler werden zu lassen.

Das Duke soll quasi überall eingesetzt werden: sowohl absolutes Flachwasser und Freestyle-Tricks als auch kompromisslose Wave-Performance gehören zu seinen Stärken. Es ist das Power-Wavesegel in der North-Palette und wird vom Ice (Allround-Wave) und vom Ego (Concept-Wave) ergänzt.

"Das Duke liegt für ein Power-Wavesegel angenehm leicht und manövrierfreudig in den Händen. Der trimm ist sehr variabel: weniger Vorlieksspannung für maximale Leistung im unteren Windbereich, mehr Vorlieksspannung für bessere Kontrolle im oberen Windbereich. Die Trimmhilfen von North funktionieren fantastisch und sind beim Segeltrimm Gold wert."

Am Strand:
Um das Handling zu optimieren und das Schwunggewicht zu minimieren hat North das Duke auf Diät gesetzt und sein Gewicht um 10% reduziert. Unsere Waage zeigte im Vergleich zum letzten Jahr 0,3kg weniger an, was in der Tat einen Unterschied macht und das Duke jetzt in der selben Gewichtsklasse kämpfen lässt, wie die meisten anderen großen Marken. Man sollte dabei nicht aus den Augen verlieren, dass North auf seine Segel nach wie vor eine 5-Jahres Garantie bietet. Das Design des Duke ist ziemlich funky und zeugt von der North-typischen Detailverliebtheit. Die Trimmhilfen (Visual Trim System) sind die besten der gesamten Branche und funktionieren hervorragend, genau so wie die empfohlene aufgedruckte Trapeztampen Position.

Es hat mit 179cm die längste Gabel des Tests und nach dem Naish Force auch das zweitlängste Vorliek. Auf dem empfohlenen 430er RDM-Masten steht es mit einem ziemlich flachen Lattenprofil, es lässt jedoch bei einfallendem Winddruck ein ziemlich volles Profil im vorderen Bereich des Segels erahnen.

Man kann den Trimm gut auf die verschiedenen Bedingungen anpassen: weniger Vorlieksspannung und mehr Schothornspannung machen das Segel antrittsstärker, mehr Vorlieksspannung und weniger Schothornspannung lassen es dagegen leichter wirken. Zudem besteht die Wahl zwischen zwei unterschiedlich hohen Schothornösen.

Mit genügend Wind gefiel uns das Duke am besten mit nahezu maximaler Vorlieksspannung, moderater Schothornspannung und der oberen Schothornöse (um das Segel zu stabilisieren). Für maximale Leistung im unteren Windbereich wählten wir eher minimale Vorlieksspannung. Alles in allem gefiel uns das Segel mit maximalem Zug am Vorliek jedoch am besten, da es dann ausbalancierter und leichter in den Händen liegt.


Auf dem Wasser:
Die wohl auffälligsten Änderungen im Vergleich zur letzten Saison sind das leichtere Segelgefühl und der neutralere und ausbalancierte Druckpunkt. Damals fanden wir, dass das Duke nach vorne zieht bis es in die Gänge kommt, und dann aber viel Druck auf die hintere Hand überträgt. Jetzt ist der Druckpunkt viel neutraler. Es ist zwar immer noch eine leichte Tendenz erkennbar, beim Dümpeln nach vorn zu ziehen (was auch angenehm ist), aber wenn es dann ins Gleiten kommt bleibt der Zug des Duke angenehm ausbalanciert und neutral. Auch die leichteren unserer Tester waren damit im oberen Windbereich zufrieden.

Das Duke besitzt eine sehr federnde Charakteristik, dadurch ist die Kraftentfaltung sehr weich, was das Segel extrem Fehler verzeihend werden lässt. Mit minimaler Vorlieksspannung ist es schon beinahe brutal kraftvoll und bei zunehmendem Wind sollte am Vorliek nachgetrimmt werden. Durch die lange Gabel und den ausbalancierten Druckpunkt liegt das Duke immer noch sehr satt in den Händen, womit es sich auch gut für den Flachwassereinsatz bei viel Wind eignet. Durch das leichtere Segelgefühl und den reduzierten Zug auf der hinteren Hand wirkt es jedoch um einiges agiler als letztes Jahr. Auch im oberen Windbereich verhält es sich sehr angenehm.

Beim Abreiten ist das Segel sehr angenehm, der Druckpunkt liegt gut und zieht das Board mit viel Drive durch die Turns wobei das Duke seine Kraft stets weich und geschmeidig entfaltet. Auch in der Luft macht es durch seine gute Segelbalance und das weiche Segelgefühl bei allen Manövern viel Spaß.

In böigen Bedingungen kam es uns so vor als kommt das Duke etwas schneller aus dem Gleiten als andere Segel. Deswegen sollte man auf die korrekte Lattenspannung in den unteren Latten achten, die, richtig gespannt, noch etwas Profil und Drive in den unteren Bereich des Segels bringen.

Von den zwei Schothornpositionen gefiel uns die obere besser. Obwohl sie das Achterliek ja straffer machen sollte, und das Segel so mehr Kraft entwickeln soll fanden wir das Segel in dieser Position etwas stabiler und wählten diese Einstellung somit für alle Bedingungen.

Gesamteindruck:
Das 2012er Duke hat sich in unseren Augen positiv entwickelt. Es liegt leichter und angenehm ausbalanciert in der Hand. Es bietet nach wie vor jede Menge Power (vor allem wenn man an den Segeleinstellung experimentiert) funktioniert nun aber auch im oberen Windbereich auch für leichtere Surfer richtig gut. Generell wirkt es spielerischer als letztes Jahr und macht bei Manövern und in der Welle viel Spaß.



Abmessungen:
Größe: 5.4 qm
Mast im Test: Platinum 100% RDM 430 cm
Vorliek: 434 cm
Gabel: 179 cm
Latten: 5
Gewicht: 3.94 kg

Weitere Größen:
4.7, 5.0, 5.4, 5.9, 6.4, 6.9

Website:
www.north-windsurf.com


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