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uch Starboard schickt für diese Saison ein völlig neues Quad IQ mit drei unterschiedlichen Finnenkonfigurationen ins Rennen: als Quad mit den großen Finnen hinten, als Quad mit den großen Finnen vorne und als Twin mit größeren Finnen (15cm).

"Das Starboard Quad IQ ist ein gutes Allround_Waveboard, das sich lose, weich und flüssig durch Turns surfen lässt, und genau die richtige Dosis an Grip vermittelt um zu carven oder auch zu sliden. Man hat den Eindruck dass Schlaufen und Finnen ziemlich weit hinten angebracht sind, deswegen fährt es sich anders als andere Quads."

Was Volumen angeht ist das Starboard das zweitgrößte im Test, es ist auch mit Abstand das breiteste Board der Gruppe (57,5cm). Es fühlt sich unter de Füßen auch wie ein größeres Board an, aber mit seiner guten Kontrolle im oberen Windbereich lässt es sich trotzdem noch komfortabel mit einem 4,0er Segel surfen. Das Gewicht ist ziemlich beeindruckend (6,93kg komplett), es ist nach dem Tabou das leichteste Board der Gruppe.
Starboards Schlaufen sind dieses Jahr sehr gelungen, sie haben sich im Vergleich zu den letzten Jahren sehr verbessert. Die aufgedruckte Größenskala ist ein pfiffiges Detail und hilft dabei alle Schlaufen richtig einzustellen. Starboard verbaut wie Tabou die neue Slot Box, welche wie das bekannte FCS System funktioniert, allerdings noch Spielraum für die Finneposition bietet und mit einem Kreuzschlitz, nicht mit einem Imbus zu verstellen ist.

Wir sind das Starboard mit allen Finnenkonfigurationen gefahren, haben jedoch die Quad-Einstellung mit den großen Finnen hinten (Sideshore-Einstellung) bevorzugt. Mit der sogenannten Onshore-Einstellung (große Finnen vorne) sind wir nicht wirklich warm geworden. Mit dem Twin Setup funktioniert das Starboard gut und fährt sich merklich loser, allerdings liefert die Sideshore-Einstellung unserer Meinung nach die beste Allround-Leistung in allen möglichen Bedingungen. Deswegen testeten wir das Board auch mit dieser Einstellung.

Auf dem Wasser fühlt es sich trotz seiner imposanten Breite eher lang und gestreckt an. Es surft sich weich und fühlt sich auf dem Wasser und auf dem Wellen-Face sehr lose, flüssig und glitschig an – was gut ist. Im Vergleich zu anderen Boards sind Schlaufen und Finnen ziemlich weit hinten positioniert wodurch man auf dem Wasser das Gefühl hat sehr weit auf dem Heck zu stehen. Die hintere Schlaufe ist 6cm weiter hinten positioniert als auf vergleichbaren anderen Boards, was ein ordentlicher Unterschied ist. Wir schraubten die Schlaufen in die vorderen Plugs, wodurch man auf der Geraden mehr Kontrolle hat, und den Turn eher carven kann, als Snaps zu fahren.


Auf der Geraden fühlt man sich mit dem Quad IQ auf Anhieb wohl, der Top Speed ist gut. Es fühlt sich lebendiger an als das Quatro oder das Fanatic, jedoch nicht ganz so quirlig wie das RRD.

Backside Turns bei Onshore-Bedingungen sind mit dem Starboard fantastisch. Der Grip der Quads und die sehr weit hinten positioniert sind ermöglichen dem Surfer das Board in super enge Snaps bei totaler Kontrolle zu drücken. Auf dem Welle-Face vermittelt das Starboard ein sehr sicheres, einfaches und flüssiges Gefühl. Den Bottom Turn kann man auf zwei verschiedene Weisen fahre: entweder lehnt man sich nach vorne und surft de Turn über das Rail, oder man zieht das Board mit Druck über das hintere Bein durch einen engen Turn; diese Charakteristik gefiel uns sehr gut. Wenn man sehr genau ist sollte man hinzufügen, dass man sich dafür für eine Turn-Variante entscheiden muss, und während des Turns nicht so einfach den Stil ändern kann. Das stellt jedoch eher einen Charakterpunkt als einen Kritikpunkt dar.

Der Top-Turn ist sehr gut. Auch da scheint die weit hinten liegende Position von Finnen und Schlaufen den Surfer zu ermutigen, sich mit weniger Aufwand als bei anderen Boards in einen extrem engen Turn zu werfen. Surfer die das letztjährige Quad gewohnt sind, werden den etwas geringeren Griff der Finnen bemerken, allerdings ist der Kompromiss dieses Jahr unserer Meinung nach deutlich besser gelungen. Der Turn lässt sich mit viel Grip carven, oder auch Sliden: der Surfer hat die Wahl.



Zielgruppe:

Wir finden dass sich das Quad IQ im Vergleich zum letzten Jahr deutlich verbessert hat, es ist dieses Jahr ein tolles Allround-Waveboard. Es surft weich, flüssig und fast schon schmierig und fühlt sich auf der Welle sehr lose und doch berechenbar an. Es bietet viele Finnenkonfigurationen, uns gefiel jedoch die Sideshore-Einstellung (große Finnen hinten) am besten, da es so den größten Einsatzbereich abdeckt.

Eigenschaften / Größen:


Nacktgewicht: 5,95 kg
Komplettgewicht: 6,93 kg
Länge: 225,5 cm
Finnen: 2x13 cm und 2x11 cm (Quad) oder 2x15 cm (Twin)
Breite: 57,5 cm
Volumen: 77 l
Größen: 69, 74, 77, 82, 87, 92 l

Website:
www.starboard.com









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