it dem North Ice kommt man nicht ins schlittern. Mit einem ausgewogenen Handling und einem breiten Spektrum im Starkwindbereich ist man bereit für jeden Einsatz.
Größen:
3.4, 3.7, 4.0, 4.2, 4.5, 4.7, 5.0, 5.3, 5.7, 6.2 qm
Mastempfehlung des Herstellers:
Die Firma North empfiehlt bei ihren Wavesegeln SD-Masten. Die ganze Segel-Palette kann mit einem 400 Mast gefahren werden.
Unsere Mastempfehlung:
Das Ice ist kein Mast-Problemkind. Der empfohlene Flex-Top-SD Mast bringt viel Rotation ins Segel und sorgt für eine höhere Tuchspannung. Das Segel sah aber auf durchschnittlichen Flex-Top-RD-Masten gut aus. Ein RD-Mast mit steifem Top nimmt die Rotation und die Straffheit aus Vorliek. Das ist zwar besser in Leichtwindbedingungen, bringt aber Nachteile in Starkwindbedingungen.
Änderungen 2008:
Laut North ist es aggressiver und direkter. Ausserdem soll sich das Ice neutraler in der Welle verhalten.
Einstellung:
Das VTS-System (Visual-Trim-System) macht eine gute Regulierung der Unterlieksspannung möglich. Auf dem von uns getesteten 5.3 qm im Test funktionierte das System nur allzu gut. Das Ice hat Vorprofilierung bei der Fusslatte und an der zweiten Segellatte. Aufgeriggt liegt es relativ flach, mit einer schönem Profil im vorderen Bereich des Segels. Der Twist ist moderat. Wir mochten das Segel am liebsten mit ein wenig Achterlieksspannung.
Performance:
Das Ice punktet durch sein leichtes und gut ausbalanciertes Handling. Das flache Setting mit einem vorne liegenden Druckpunkt ergibt ein extrem einfach zu fahrendes Segel. Die Manövrierfähigkeit ist sehr gut, obwohl das Segel eigenständig nicht vollkommen neutral ist. Bei Leichtwindbedingungen offerierte es kleine Schwächen. Bei Starkwind bringt es umso mehr Spass. Die Manöver werden direkt und schnell umgesetzt.
Pluspunkte:
sehr leichtes Handling, gut Balance, breites Spektrum im Starkwindbereich
Minuspunkte:
Nicht so flexibel und kraftvoll im mittleren Windbereich
Preis:
ab 505,- Euro
Website:
www.north-windsurf.com
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