Freestyle-Fahrtechnik: Spock
Windsurf-Fahrtechnik mit Adrian Beholz: Spock
Der Spock ist der Einstieg in die Sliding-Moves. Wenn du ihn beherrschst ist zugleich die Eintrittkarte in die große Welt des Freestyles.
Ich kann mich noch genau erinnern wie ich meinen ersten Spock gestanden habe. Ich wusste einfach nicht wie mir geschieht, das Gefühl war einzigartig. Du fühlst dich schwerelos und sämtlichen Gesetzen der Schwerkraft entbunden, wenn du das erste Mal so übers Wasser kreiselst! Und heute noch springe ich aus reiner Freude immer wieder Spocks. Einfach weil sich der Move geil anfühlt!
Einleitung
Gehe dezent auf Raumwind. Greife mit der vorderen Hand ganz weit vorne an die Gabel und richte deinen Körper auf. Versuche den Körperschwerpunkt genau übers Brett zu bekommen.
Absprung
Gehe in die Knie, belaste mit der Masthand den Mastfuß und drücke das Board ins Wasser. Und strecke direkt darauf die Beine für den Absprung. Im gleichen Moment ziehst du die Masthand impulsiv in Richtung Heck am Körper vorbei, lässt die hintere Hand los und drehst den Kopf ein.
Rotation
Die Rotation in der Luft wird während des Absprungs eingeleitet. Ich wiederhole: Während du deine Beine streckst, ziehst du die Masthand am Körper vorbei als wolltest du nach Luv in den Wind boxen. Gleichzeitig drehst du deinen Körper über den Kopf ein. Die Rotation muss durch den Kopf initiiert werden. Erst dreht der Kopf, dann die Schulter, dann die Hüfte und dann die Beine. Der größte Anfängerfehler ist es die Beine zu twisten und mit dem Oberkörper in der alten Position zu verharren. Das Board löst sich vom Wasser, du ziehst den hinteren Fuß an den Po und lehnst dich nach Vorne. Übe diese Luftrotation am Land ohne Material. Denke genau an den Bewegungsablauf, fange mit dem Kopf an zu rotieren und boxe die vordere Hand nach Luv in den Wind. Hast du das Segel bei der Landung schräg nach hinten hängend und dein Körper lehnt sich entgegen dem Mast nach vorne? Das ist ein Fehler. Konzentriere dich also noch mehr darauf, den Mast beim Absprung in Richtung Heck zu schleudern. So hast du den Mast nach der 180 Grad Rotation des Board noch weiter beim Bug. Bei der Landung musst du das Segel vor dem Körper haben. Du musst beim Absprung regelrecht explodieren um einen guten Spock zu machen!
Umgreifen
In der Luft greifst du mit der alten Segelhand an den Mast.
Landung
Versuche auf den Zehenspitzen zu landen. Lehne den Körper nach vorne. Gleichzeitig lässt du die alte Masthand los und greifst mit ihr an die neue Gabelbaumseite.
Sliding-Rotation
Wenn du den Spock schön flach abgesprungen hast und in der Luft schnell rotiert bist, wirst du automatisch weiter rotieren. Schiebe das Segel Richtung Luv und lehne dich dagegen. Du stehst auf den Fußballen und kontrollierst so das Board.
Die letzten 90 Grad
Ziemlich genau nach 270 Grad Rotation musst du das Gewicht auf die Versen verlagern. Den vorderen Arm lässt du gestreckt und den hinteren Arm winkelst du immer mehr an. Verhindere so, das du das Segel zu früh versuchst durch den Wind zu rotieren. Drückst du das Segel zu früh durch den Wind, stoppt dies deine Rotation. Erst wenn du 360 Grad rotiert bist drückst du das Segel durch den Wind und schiftest es.
Gratulation, das ist deine Eintrittskarte in die Welt des Freestyles.
Text: Adrian Beholz
Kamera: Tristan Siefert
Ich kann mich noch genau erinnern wie ich meinen ersten Spock gestanden habe. Ich wusste einfach nicht wie mir geschieht, das Gefühl war einzigartig. Du fühlst dich schwerelos und sämtlichen Gesetzen der Schwerkraft entbunden, wenn du das erste Mal so übers Wasser kreiselst! Und heute noch springe ich aus reiner Freude immer wieder Spocks. Einfach weil sich der Move geil anfühlt!
Einleitung
Gehe dezent auf Raumwind. Greife mit der vorderen Hand ganz weit vorne an die Gabel und richte deinen Körper auf. Versuche den Körperschwerpunkt genau übers Brett zu bekommen.
Absprung
Gehe in die Knie, belaste mit der Masthand den Mastfuß und drücke das Board ins Wasser. Und strecke direkt darauf die Beine für den Absprung. Im gleichen Moment ziehst du die Masthand impulsiv in Richtung Heck am Körper vorbei, lässt die hintere Hand los und drehst den Kopf ein.
Rotation
Die Rotation in der Luft wird während des Absprungs eingeleitet. Ich wiederhole: Während du deine Beine streckst, ziehst du die Masthand am Körper vorbei als wolltest du nach Luv in den Wind boxen. Gleichzeitig drehst du deinen Körper über den Kopf ein. Die Rotation muss durch den Kopf initiiert werden. Erst dreht der Kopf, dann die Schulter, dann die Hüfte und dann die Beine. Der größte Anfängerfehler ist es die Beine zu twisten und mit dem Oberkörper in der alten Position zu verharren. Das Board löst sich vom Wasser, du ziehst den hinteren Fuß an den Po und lehnst dich nach Vorne. Übe diese Luftrotation am Land ohne Material. Denke genau an den Bewegungsablauf, fange mit dem Kopf an zu rotieren und boxe die vordere Hand nach Luv in den Wind. Hast du das Segel bei der Landung schräg nach hinten hängend und dein Körper lehnt sich entgegen dem Mast nach vorne? Das ist ein Fehler. Konzentriere dich also noch mehr darauf, den Mast beim Absprung in Richtung Heck zu schleudern. So hast du den Mast nach der 180 Grad Rotation des Board noch weiter beim Bug. Bei der Landung musst du das Segel vor dem Körper haben. Du musst beim Absprung regelrecht explodieren um einen guten Spock zu machen!
Umgreifen
In der Luft greifst du mit der alten Segelhand an den Mast.
Landung
Versuche auf den Zehenspitzen zu landen. Lehne den Körper nach vorne. Gleichzeitig lässt du die alte Masthand los und greifst mit ihr an die neue Gabelbaumseite.
Sliding-Rotation
Wenn du den Spock schön flach abgesprungen hast und in der Luft schnell rotiert bist, wirst du automatisch weiter rotieren. Schiebe das Segel Richtung Luv und lehne dich dagegen. Du stehst auf den Fußballen und kontrollierst so das Board.
Die letzten 90 Grad
Ziemlich genau nach 270 Grad Rotation musst du das Gewicht auf die Versen verlagern. Den vorderen Arm lässt du gestreckt und den hinteren Arm winkelst du immer mehr an. Verhindere so, das du das Segel zu früh versuchst durch den Wind zu rotieren. Drückst du das Segel zu früh durch den Wind, stoppt dies deine Rotation. Erst wenn du 360 Grad rotiert bist drückst du das Segel durch den Wind und schiftest es.
Gratulation, das ist deine Eintrittskarte in die Welt des Freestyles.
Text: Adrian Beholz
Kamera: Tristan Siefert




































