Freestyle-Fahrtechnik: Umswitchen
Windsurf-Fahrtechnik mit Adrian Beholz: Umswitchen
Das Switch Stance fahren ist wahrscheinlich beinahe so schwierig wie einige Moves. Verzweifele also nicht, wenn es nicht von Beginn an klappt. Nehme dir Zeit es zu lernen und übe es, bis du es perfekt kannst. Spätestens im Contest ist perfektes Umswitchen absolut notwendig, um einen Heat gewinnen zu können. Oft sehe ich gute Fahrer, die immer noch nicht wirklich Umswitchen können und deshalb auch niemals einen guten Heat fahren werden.
Wichtig ist es, dass du beim Umswitchen so wenig Höhe wie möglich verlierst, und so viel Speed wie möglich gewinnst. Wenn du einem guten Contest-Fahrer zuschaust, wie er in den Switch Stance geht, siehst du, dass er auf Amwindkurs mit relativ wenig Speed beginnt und auf Raumwindkurs mit viel Speed das Umswitchen abschließt.
Vorübung an Land:
Lege dein Board auf einen weichen Untergrund, montiere dein Segel und übe das Umswitchen am Land. Stelle dir die Fußschlaufen extrem weit. Wenn du nicht einfach mit einem Rutsch rein kommst, sind sie zu eng. Das ist anfangs eine wenig ungewohnt. Konzentriere dich nur von jetzt an darauf im Move die Zehen an zu ziehen und die Füße leicht in den Schlaufen zu verdrehen, damit du nicht raus rutscht.
Umswitchen:
Gehe auf Halbwindkurs greife mit der hinteren Hand leicht nach hinten, gehe aus dem Trapez und nehme den hinteren Fuß aus der Schlaufe. Richte deinen Körper auf und drehe die Hüfte ein. Achte darauf den Körperschwerpunkt so weit wie möglich nach vorne Richtung Bug zu bringen. Gleichzeitig musst du das Segel mit der Segelhand wesentlich dichter an den Körper ziehen da es sich sonst durch das Eindrehen des Körpers öffnet. Stelle den hinteren Fuß nun direkt in die vordere Fußschlaufe. Ziehe den vorderen aus der Schlaufe, und stelle ihn mit einem weiteren Schritt in die hintere Fußschlaufe. Schließe das Segel noch weiter und gehe dabei noch ein bisschen mehr auf Raumwindkurs.
Konzentriere dich darauf, das Segel die ganze Zeit in der exakt gleichen Position zu lassen. Im Verhältnis zum Körper, musst du es während dem Umswitchen dicht holen, damit es in der gleichen Position zum Wind bleibt. Tanze nicht wie Tarzan auf deinem Brett herum. Mach genau einen präzisen Schritt nach vorne und Einen nach hinten. Denke dir dabei: „Tapp, tapp.“ Das sind die zwei Schritte: „Tapp, tapp“.
Text: Adrian Beholz
Kamera: Tristan Siefert
Wichtig ist es, dass du beim Umswitchen so wenig Höhe wie möglich verlierst, und so viel Speed wie möglich gewinnst. Wenn du einem guten Contest-Fahrer zuschaust, wie er in den Switch Stance geht, siehst du, dass er auf Amwindkurs mit relativ wenig Speed beginnt und auf Raumwindkurs mit viel Speed das Umswitchen abschließt.
Vorübung an Land:
Lege dein Board auf einen weichen Untergrund, montiere dein Segel und übe das Umswitchen am Land. Stelle dir die Fußschlaufen extrem weit. Wenn du nicht einfach mit einem Rutsch rein kommst, sind sie zu eng. Das ist anfangs eine wenig ungewohnt. Konzentriere dich nur von jetzt an darauf im Move die Zehen an zu ziehen und die Füße leicht in den Schlaufen zu verdrehen, damit du nicht raus rutscht.
Umswitchen:
Gehe auf Halbwindkurs greife mit der hinteren Hand leicht nach hinten, gehe aus dem Trapez und nehme den hinteren Fuß aus der Schlaufe. Richte deinen Körper auf und drehe die Hüfte ein. Achte darauf den Körperschwerpunkt so weit wie möglich nach vorne Richtung Bug zu bringen. Gleichzeitig musst du das Segel mit der Segelhand wesentlich dichter an den Körper ziehen da es sich sonst durch das Eindrehen des Körpers öffnet. Stelle den hinteren Fuß nun direkt in die vordere Fußschlaufe. Ziehe den vorderen aus der Schlaufe, und stelle ihn mit einem weiteren Schritt in die hintere Fußschlaufe. Schließe das Segel noch weiter und gehe dabei noch ein bisschen mehr auf Raumwindkurs.
Konzentriere dich darauf, das Segel die ganze Zeit in der exakt gleichen Position zu lassen. Im Verhältnis zum Körper, musst du es während dem Umswitchen dicht holen, damit es in der gleichen Position zum Wind bleibt. Tanze nicht wie Tarzan auf deinem Brett herum. Mach genau einen präzisen Schritt nach vorne und Einen nach hinten. Denke dir dabei: „Tapp, tapp.“ Das sind die zwei Schritte: „Tapp, tapp“.
Text: Adrian Beholz
Kamera: Tristan Siefert




































