WINDSURFERS HOME
WINDSURFERS auf Facebook WINDSURFERS auf Twitter WINDSURFERS auf Google+
 

John Carter - der Mann am Abzug

Es gibt wohl keine Ausgabe eines Windsurf-Magazins, in dem wir nicht von Bildern von John Carter in den Bann gezogen werden. Und auch für unser Magazin ist er der wichtigste Bilderlieferant. Auf jedem Event der PWA Worldtour hält „JC“ - so wird er von allen Worldcuppern liebevoll genannt - die Action in spektakulären Bildern fest.

Doch wer ist der Mann hinter der Kamera? Eine berechtigte Frage und wir wollen die überfällige Antwort liefern. Aus diesem Grund trafen wir John Carter auf dem Worldcup Sylt zum Interview.

Hallo John, jeder Windsurf-Interessierte kennt deine atemberaubenden Bilder. Doch wir wissen wenig über deren Ursprung. Wo kommst her, wie bist du zu deinem Job gekommen?
Also erst Mal danke für das Kompliment. Ich bin auf der Isle of Wight groß geworden. In meiner Kindheit sind wir oft ans Meer gefahren. Und naja, wenn du auf einer Insel groß wirst, hast du immer ein paar Sehnsüchte, die in der Ferne liegen. Um Geld zu verdienen, habe ich dort in einem Postamt gearbeitet.

In einem Postamt?
Kein Witz, ich habe Postkarten und Briefmarken an die Touristen verkauft. Und mich einige Zeit über Wasser gehalten.

Und mit dem Job warst du zufrieden?
Nein, nicht wirklich. Mein bester Freund und damaliger britischer Wavechampion, Nigel Howell, kam auf mich zu und erzählte mir von seinen Plänen nach Australien zu reisen. Er suchte nach einem Fotographen und fragte mich, obwohl ich überhaupt keine Ahnung von professioneller Sportfotografie hatte. Das muss so 1988 gewesen sein.

John Carter - der Mann am Abzug
John Carter - der Mann am Abzug

Wie ging es dann weiter?
Ich hatte genug Briefmarken und Postkarten verkauft. Kurz nach Nigels Anfrage sagte ich zu, kündigte meinen Job und wir reisten ein Jahr durch Australien.

Taugten die Fotos was? Schließlich warst du ja noch Hobby-Fotograf.
Die Fotos wurden ganz gut. Und nach dem Trip wollte ich nichts anderes mehr machen als zu Fotografieren und zu Reisen. Nach meiner Tour durch Australien buchte ich mir einen Flug nach Amerika und fotografierte Landschaften und suchte mir touristische Motive, wie den Grand Canyon. Ich hab zwei Jahre nichts anderes gemacht und mich während meiner Reisen umfangreich weitergebildet.


John Carter - der Mann am Abzug

Du bist also ein Autodidakt, was Fotos angeht?
Genau. Alles, was ich jetzt kann hab ich mir selbst beigebracht.

Du bist bekannt für deine Bilder, die du für die PWA-Worldtour schießt. Wie bist du Fotograf der PWA geworden?
Für mich war Windsurfen immer ein interessanter Sport. Ich verbrachte nach meinen ersten Reisen drei Winter auf Maui. Dort hielt ich mich mit den verschiedensten Jobs über Wasser. Zusammen mit meinem Freund Rich Foster betrieben wir einen Hausbesorgungsdienst für Mauis gut situierte Bewohner. In jeder freien Minute knipste ich die Windsurf-Elite auf dem Wasser.

Und wie ging es weiter?
Um es kurz zu sagen: Die Jobs im Windsurf-Sport sind gezählt. Entweder du verdienst als Fotograf Geld mit deinen Bildern, die du an Magazine verkaufst – was ich eine ganze Zeit lang gemacht habe und immer noch tue, oder du arbeitest für die PWA. Ich kannte die Jungs bei der PWA und als der aktuelle Fotograf dort aufhörte, machten mein Freund Alex Williams und ich weiter. Und als Alex 2004 aufhörte, fotografierte ich alleine für die PWA.



Alle Bilder (23):
Kevin Pritchard von JC in Szene gesetzt.
Timo Mullen in Action...
Vorbereitung zum Heli-Shoot auf Maui.
JC's Heimat Isle of Wight.
John Carter im Selbstportrait. Er nimmt uns auch hier die Arbeit ab.
Wellen-Power.
Ricardo Campello und ein Langnasenigel.
Robby Naish und Björn Dunkerbeck.
JC und sein reichhaltiges Handwerkszeug.
Mood!
Boujmaa und Kevin: Wer darf zuerst?
Timo Mullen spielt mit dem Licht.
JC, Scotty Mc Kercher und Timo Mullen.
Perfekte Lines auf einem perfekten Foto.
Argentinien.
Wer Wahl hat, hat die Qual! Und wenig Platz im Büro.
Ross Williams auf einem beeindruckendem Bild von JC.
Patagonien.
Timo Mullen: Regenbogen zum Frühstück.
JC in Patagonien.
Schöne Aussichten!
Björn Dunkerbeck und Robby Naish: Ein seltener Moment.






PEOPLE


Steffi Wahl im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Steffi Wahl im Interview

Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Bei der Vorstellung des Team Germany beim Windsu ...
Vincent Langer im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Vincent Langer im Interview

Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Das Team Germany beim Windsurf World Cup auf ...
Lina Erpenstein im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Lina Erpenstein im Interview

Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Das Team Germany beim Windsurf World Cup au ...

MORE PEOPLE


Florian Jung im Interview: Team Germany beim World Cup Sylt

Florian Jung im Interview

Team Germany beim World Cup Sylt

Das Team Germany beim Windsurf World Cup auf Sylt im Interview: Waverider Flo Jung. ...
Leon Jamaer Interview: Vor dem Start des Windsurf World Cup Sylt 2017

Leon Jamaer Interview

Vor dem Start des Windsurf World Cup Sylt 2017

Das Team Germany beim Windsurf World Cup auf Sylt im Interview: Waverider Leon Jamaer. ...
Gunnar Asmussen im Interview: Vor dem Start des Windsurf World Cup Sylt 2017

Gunnar Asmussen im Interview

Vor dem Start des Windsurf World Cup Sylt 2017

Das Team Germany beim Windsurf World Cup auf Sylt im Interview: Slalom-Spezialist Gunnar Asmussen. ...
Günter Lorch im Interview: 'Die Umwelt profitiert von robusten Boards'

Günter Lorch im Interview

'Die Umwelt profitiert von robusten Boards'

Hochwertige Carbonmaterialien und auffällig dunkle Optik: Das steckt hinter LORCHs „Blackline Technologie". ...
Lina Erpenstein im Interview: Deutschlands neue Top-Waveriderin

Lina Erpenstein im Interview

Deutschlands neue Top-Waveriderin

Sie ist weiblich, jung, schlau, kommt aus Deutschland und stellt mit ihren Loops die meisten Jungs in den Schatten. Lina Erpenstein fuhr gerade beim Worldcup auf ...
Vincent Langer im Interview: 'Ich hab einfach richtig Bock auf Surfen!'

Vincent Langer im Interview

'Ich hab einfach richtig Bock auf Surfen!'

Im WINDSURFERS-Interview erklärt der 30-Jährige, wieso er die Deutsche Tour mitfährt, obwohl er auch im Worldcup ordentlich was reißen könnte, ve ...
Steffi Wahl: Nach 20 Jahren World Cup motivierter denn je

Steffi Wahl

Nach 20 Jahren World Cup motivierter denn je

Steffi Wahl ist ein Aushängeschild für den Windsurfsport. Weil sie trotz Beruf enorm erfolgreich surft und immer den Blick für das Wesentliche ...
Sailloft Hamburg: Das Hobby (erfolgreich) zum Beruf gemacht

Sailloft Hamburg

Das Hobby (erfolgreich) zum Beruf gemacht

Segel statt Zahnfleisch nähen! Die Sailloft Hamburg Gründer Gerrit Maaß und Olaf Hamelmann erklären uns ...
Er loopt wieder: Philip Köster - das erste Interview nach seiner Verletzung

Er loopt wieder

Philip Köster - das erste Interview nach seiner Verletzung

Wegen Kreuzbandriss war er sechs Monate nicht Surfen. Der dreifache Wave-Weltmeister Philip Köster im ersten WINDSURFERS-Interview seit sein ...
Neopren oder Nadelstreifen, Marco Lufen?: Das deutsche Freestyle-Ass im Interview

Neopren oder Nadelstreifen, Marco Lufen?

Das deutsche Freestyle-Ass im Interview

Entscheidet man sich für eine Freestyle-Karriere, setzt man alles auf Rot. Bei gerade einmal zwei World Cups pro Jahr erinnert diese manch ...
Amanda Beenen im Interview: Pleite trotz PWA

Amanda Beenen im Interview

Pleite trotz PWA

„Frauen bekommen kein Geld.“ Profi-Waveriderin Amada Beenen nimmt im Interview mit WINDSURFERS kein Blatt vor den Mund. ...
Ross Williams im Interview: Der beste Overall-Windsurfer der Welt

Ross Williams im Interview

Der beste Overall-Windsurfer der Welt

Ross Williams ist absolute Weltklasse in gleich drei Disziplinen und führt trotzdem ein Leben außerhalb des Rampenlichts. Wir sprachen mit dem wohl b ...
Industrie-Insider Ben Severne im Interview: 'Das Wichtigste ist Windsurfen'

Industrie-Insider Ben Severne im Interview

'Das Wichtigste ist Windsurfen'

Der sympathische und bodenständig wirkende Australier ist Namensgeber und Gründer von Branchen-Riese Severne Sails. Im WINDSURFERS-Interview ...
Weltmeister Matteo Iachino: 'Ich muss noch einiges lernen'

Weltmeister Matteo Iachino

'Ich muss noch einiges lernen'

Nach einer nicht enden wollenden Dunkerbeck-Albeau-Ära gibt es nun erstmals seit 13 Jahren wieder einen neuen Slalomweltmeister: Matteo Iachino. ...