California Windsurf Cup Pelzerhaken 2026Keno Recke gewinnt Wimpernschlag-Finale
Spannender hätte es beim Windsurf Cup Pelzerhaken kaum laufen können. Nach vier Regattatagen und fünfzehn Wettfahrten trennten die beiden Führenden in der Overall-Rangliste des Saisonfinales der höchsten deutschen Serie nur 0,7 Punkte.
von Sven BlockJesse Richter und Keno Recke, beide aus Kiel, lieferten sich am Abschlusstag ein hochspannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um den Gesamttitel. Die Entscheidung beim letzten Tourstopp sollte erst in der sechzehnten und letzten Wettfahrt fallen.
Nach einem perfekten Start im letzten Finale hatte zunächst Keno Recke die Nase vorn. Jesse Richter war klar, dass er alles geben musste, um noch den Overall-Sieg retten zu können. Aber an Tonne zwei riskierte er zu viel. Beim Versuch, innen durchzukommen, verlor er die Kontrolle über sein Board und stürzte. Damit war der Weg für Keno Recke frei. Er musste nur noch ohne Sturz das Abschlussrennen zu Ende bringen. Keno Recke ließ nichts anbrennen und sicherte sich mit einem zweiten Platz den Gesamtsieg beim California Windsurf Cup Pelzerhaken.
„Ich bin super glücklich, endlich einmal bei einem Tourstopp des California Windsurf Cups an der Spitze zu stehen! Dass es dann noch das Saisonfinale ist und ich mir damit auch den Toursieg sichern konnte, macht es natürlich noch schöner. Vielen Dank an alle, die an mich geglaubt und das möglich gemacht haben“, freute sich der Gesamtsieger bewegt bei der Siegerehrung auf der Bühne.
Am Sonntag gesellte sich noch Worldcup-Profi Nico Prien zum Teilnehmerfeld und demonstrierte eindrucksvoll, wo das internationale Level im Fin Slalom aktuell liegt. Er gewann alle vier Fin-Slalom-Eliminations am Finaltag überlegen. Mit dem Ausgang der Gesamtregatta hatte er trotzdem nichts zu tun. Dem Schönberger fehlten die Ergebnisse der Vortage, sodass er in der Ergebnisliste nicht ganz nach vorne fahren konnte.
Fin Slalom
Nach einem perfekten Start im letzten Finale hatte zunächst Keno Recke die Nase vorn. Jesse Richter war klar, dass er alles geben musste, um noch den Overall-Sieg retten zu können. Aber an Tonne zwei riskierte er zu viel. Beim Versuch, innen durchzukommen, verlor er die Kontrolle über sein Board und stürzte. Damit war der Weg für Keno Recke frei. Er musste nur noch ohne Sturz das Abschlussrennen zu Ende bringen. Keno Recke ließ nichts anbrennen und sicherte sich mit einem zweiten Platz den Gesamtsieg beim California Windsurf Cup Pelzerhaken.
„Ich bin super glücklich, endlich einmal bei einem Tourstopp des California Windsurf Cups an der Spitze zu stehen! Dass es dann noch das Saisonfinale ist und ich mir damit auch den Toursieg sichern konnte, macht es natürlich noch schöner. Vielen Dank an alle, die an mich geglaubt und das möglich gemacht haben“, freute sich der Gesamtsieger bewegt bei der Siegerehrung auf der Bühne.
Am Sonntag gesellte sich noch Worldcup-Profi Nico Prien zum Teilnehmerfeld und demonstrierte eindrucksvoll, wo das internationale Level im Fin Slalom aktuell liegt. Er gewann alle vier Fin-Slalom-Eliminations am Finaltag überlegen. Mit dem Ausgang der Gesamtregatta hatte er trotzdem nichts zu tun. Dem Schönberger fehlten die Ergebnisse der Vortage, sodass er in der Ergebnisliste nicht ganz nach vorne fahren konnte.



Nico Prien nutzte den California Windsurf Cup Pelzerhaken hingegen als optimale Trainingsplattform für die bevorstehenden IFCA Fin Slalom Europameisterschaften und den PWA Worldcup der Pros auf Sylt.
Beim California Windsurf Cup kamen endlich die Fin-Slalom-Fahrer einmal richtig auf ihre Kosten. Bisher konnte diese Disziplin aufgrund schlechter Windverhältnisse nur bei einem von vier Tourstopps des California Windsurf Cups durchgeführt werden. Beim Finale in Pelzerhaken gab es dafür gleich zehn Eliminationen. Am stärksten präsentierte sich dabei der Kieler Leo Richter. Er konnte drei Wettfahrten gewinnen und punktete außerdem mit drei zweiten, drei dritten und einem vierten Platz. Am Ende liegt er mit 11,1 Punkten klar an der Spitze des Fin-Slalom-Klassements.
Keno Recke gelang mit seinem zweiten Platz im Abschlussrennen nicht nur der Sprung an die Spitze der Overall-Wertung. Er konnte damit seinen Score auf 20,0 Punkte verbessern und so auch den bis dahin vor ihm liegenden Oliver Schott vom zweiten Platz im Fin Slalom verdrängen. Auch wenn Schott mit seinen 22,4 Punkten deshalb etwas mit seinem Schicksal haderte, konnte der Slalomexperte doch auf eine für ihn extrem erfolgreiche Regatta zurückblicken. Er siegte in zwei Wettfahrten und zeigte so, dass man auch als Grandmaster noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Völlig zu Recht belegte er am Ende den dritten Podiumsplatz in der Fin-Slalom-Disziplin.
Tim Wunderlich und Colin Stutzke lieferten sich über viele Rennen packende Kämpfe mit den Podiumskandidaten. Auch zwischen den beiden blieb es bis zur letzten Wettfahrt knapp. Nach zehn Wettfahrten konnte sich Tim Wunderlich mit 29,0 Punkten Platz vier sichern, während Colin Stutzke mit 31,0 Punkten die Top-5 im Fin Slalom komplettierte.
Am letzten Tag wehte der Wind mit 20 bis 28 Knoten auflandig. Was den Fin-Slalom-Ridern eine spektakuläre Bühne bereitete, wäre für die Foiler eine Herausforderung mit Risiken für Fahrer und Equipment gewesen. Deshalb wurden am Abschlusstag keine weiteren Foiling-Rennen mehr durchgeführt. Es blieb damit bei dem Ergebnis von Samstag nach sechs Foil-Eliminations.
Beim California Windsurf Cup kamen endlich die Fin-Slalom-Fahrer einmal richtig auf ihre Kosten. Bisher konnte diese Disziplin aufgrund schlechter Windverhältnisse nur bei einem von vier Tourstopps des California Windsurf Cups durchgeführt werden. Beim Finale in Pelzerhaken gab es dafür gleich zehn Eliminationen. Am stärksten präsentierte sich dabei der Kieler Leo Richter. Er konnte drei Wettfahrten gewinnen und punktete außerdem mit drei zweiten, drei dritten und einem vierten Platz. Am Ende liegt er mit 11,1 Punkten klar an der Spitze des Fin-Slalom-Klassements.
Keno Recke gelang mit seinem zweiten Platz im Abschlussrennen nicht nur der Sprung an die Spitze der Overall-Wertung. Er konnte damit seinen Score auf 20,0 Punkte verbessern und so auch den bis dahin vor ihm liegenden Oliver Schott vom zweiten Platz im Fin Slalom verdrängen. Auch wenn Schott mit seinen 22,4 Punkten deshalb etwas mit seinem Schicksal haderte, konnte der Slalomexperte doch auf eine für ihn extrem erfolgreiche Regatta zurückblicken. Er siegte in zwei Wettfahrten und zeigte so, dass man auch als Grandmaster noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Völlig zu Recht belegte er am Ende den dritten Podiumsplatz in der Fin-Slalom-Disziplin.
Tim Wunderlich und Colin Stutzke lieferten sich über viele Rennen packende Kämpfe mit den Podiumskandidaten. Auch zwischen den beiden blieb es bis zur letzten Wettfahrt knapp. Nach zehn Wettfahrten konnte sich Tim Wunderlich mit 29,0 Punkten Platz vier sichern, während Colin Stutzke mit 31,0 Punkten die Top-5 im Fin Slalom komplettierte.
Foiling
Am letzten Tag wehte der Wind mit 20 bis 28 Knoten auflandig. Was den Fin-Slalom-Ridern eine spektakuläre Bühne bereitete, wäre für die Foiler eine Herausforderung mit Risiken für Fahrer und Equipment gewesen. Deshalb wurden am Abschlusstag keine weiteren Foiling-Rennen mehr durchgeführt. Es blieb damit bei dem Ergebnis von Samstag nach sechs Foil-Eliminations.



Der Litauer Gidrius Liutkus konnte fünf der sechs Wettfahrten in dieser Disziplin gewinnen. Einmal wurde er Zweiter. Da jeder Fahrer ab fünf Wettfahrten seine beiden schlechtesten Ergebnisse streicht, befand sich Liutkus in der komfortablen Lage, sogar einen ersten Platz zu streichen. Der Litauer gewinnt damit die Foiling-Wertung mit der Idealpunktzahl von 2,8 souverän.
Jesse Richter war der einzige Rider, dem es gelang, die Dominanz von Gidrius Liutkus in dieser Disziplin einmal zu brechen. Er kam im Foiling im Laufe der Regatta immer besser in Form und steigerte seine Ergebnisse von Rennen zu Rennen, bis er schließlich sogar Wettfahrt sechs gewann. Am Ende des California Windsurf Cups Pelzerhaken kommt er auf 9,7 Punkte und belegt so Platz zwei in der Disziplin Foiling.
Super spannend war der Kampf um den dritten Platz auf dem Podium in dieser Disziplin. Nach sechs Wettfahrten lagen Keno Recke, der Däne Gustav Permin und Alexander Neubert mit jeweils 15,0 Punkten Kopf-an-Kopf. Alle punkteten fast ausschließlich mit Top-5-Platzierungen, aber jeder von ihnen hatte auch jeweils zwei Ausrutscher, die sie streichen konnten. Am Ende musste die Entscheidung um Platz drei, vier und fünf im Foiling somit im Tiebreak fallen. Hier hatte Keno Recke die Nase vorn und konnte sich die dritte Podiumsplatzierung vor Gustav Permin sichern. Alexander Neubert komplettiert die Top-5 im Foiling.
In der Overall-Wertung des California Windsurf Cups werden die Ergebnisse der Wettfahrten beider Disziplinen in einer Gesamtwertung gebündelt. Hier wird ermittelt, wer der beste über beide Disziplinen hinweg ist. Während in den Einzeldisziplinen häufig Spezialisten die Podiumsplätze erreichen, schlägt hier die Stunde der Allrounder. Am Ende kam es zum Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Keno Recke und Jesse Richter.
Keno Recke war der einzige Rider, der die Regatta sowohl im Foiling als auch im Fin Slalom mit einer Podiumsplatzierung abschließen konnte. Damit lag er am Ende auch in der Overall-Wertung an der Spitze. Nach vier Tagen und insgesamt sechzehn Wettfahrten kommt Keno Recke auf 57,0 Punkte und liegt damit an der Spitze der Veranstaltungswertung. Damit gewinnt Recke das Saisonfinale. Jesse Richter kommt auf 62,7 Punkte und belegt Rang zwei.
Alexander Neubert ist der Prototyp eines Overall-Racers. Weder in der Disziplin Fin Slalom noch in der Disziplin Foiling konnte er einen Platz auf einem Einzeldisziplin-Podium erobern. Aber mit 74,0 Punkten sichert er sich den dritten Podiumsplatz in der Gesamtwertung. Die beiden Youngster Mika Henning und Paul Regber hatten beide ihre besten Ergebnisse in der Disziplin Foiling. Beide haben alle ihre Streichergebnisse im Fin Slalom. Am Ende kann sich Mika Henning mit 81,7 Punkten Platz vier sichern. Paul Regber komplettiert mit 129,0 Punkten die Top-5.
Bei den Damen lag Lena Schmäh aus Kiel vor Smilla Petersen aus Flensburg und der Berlinerin Sophie Getschmann.
Über vier Veranstaltungstage lief der California Windsurf Cup in Pelzerhaken. 47 Teilnehmer aus vier Nationen sorgten für ein starkes Teilnehmerfeld mit Worldcup-Pros, internationalen Top-Racern, iQFOiL-Kaderathleten, Windsurfcuppern, aber auch vielen neuen Gesichtern. Durch die hervorragenden Bedingungen mit drei bis sechs Windstärken konnten insgesamt 16 Eliminations gefahren werden: zehn Fin-Slalom-Wettfahrten und sechs Foiling-Rennen. Die Wettbewerbe fanden unmittelbar an der Seebrücke statt, die wieder einmal perfekt ihre Rolle als Naturtribüne erfüllte. Die Zuschauer konnten so die Rennen zum Anfassen nah erleben. Das Saisonfinale in Pelzerhaken war damit der perfekte Saisonabschluss für die Tour der deutschen Spitzenserie.
1. Keno Recke (GER)
2. Jesse Richter (GER)
3. Alexander Neubert (GER)
4. Mika Henning (GER)
1. Leo Richter (GER)
2. Keno Recke (GER)
3. Oliver Schott (GER)
4. Tim Wunderlich (GER)
1. Giedrius Liutkus (LTU)
2. Jesse Richter (GER)
3. Keno Recke (GER)
4. Gustav Permin (DEN)
Fotos: Choppy Water/Daniel Pankoke
Jesse Richter war der einzige Rider, dem es gelang, die Dominanz von Gidrius Liutkus in dieser Disziplin einmal zu brechen. Er kam im Foiling im Laufe der Regatta immer besser in Form und steigerte seine Ergebnisse von Rennen zu Rennen, bis er schließlich sogar Wettfahrt sechs gewann. Am Ende des California Windsurf Cups Pelzerhaken kommt er auf 9,7 Punkte und belegt so Platz zwei in der Disziplin Foiling.
Super spannend war der Kampf um den dritten Platz auf dem Podium in dieser Disziplin. Nach sechs Wettfahrten lagen Keno Recke, der Däne Gustav Permin und Alexander Neubert mit jeweils 15,0 Punkten Kopf-an-Kopf. Alle punkteten fast ausschließlich mit Top-5-Platzierungen, aber jeder von ihnen hatte auch jeweils zwei Ausrutscher, die sie streichen konnten. Am Ende musste die Entscheidung um Platz drei, vier und fünf im Foiling somit im Tiebreak fallen. Hier hatte Keno Recke die Nase vorn und konnte sich die dritte Podiumsplatzierung vor Gustav Permin sichern. Alexander Neubert komplettiert die Top-5 im Foiling.
Kopf-an-Kopf-Rennen um den Gesamtsieg
In der Overall-Wertung des California Windsurf Cups werden die Ergebnisse der Wettfahrten beider Disziplinen in einer Gesamtwertung gebündelt. Hier wird ermittelt, wer der beste über beide Disziplinen hinweg ist. Während in den Einzeldisziplinen häufig Spezialisten die Podiumsplätze erreichen, schlägt hier die Stunde der Allrounder. Am Ende kam es zum Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Keno Recke und Jesse Richter.
Keno Recke war der einzige Rider, der die Regatta sowohl im Foiling als auch im Fin Slalom mit einer Podiumsplatzierung abschließen konnte. Damit lag er am Ende auch in der Overall-Wertung an der Spitze. Nach vier Tagen und insgesamt sechzehn Wettfahrten kommt Keno Recke auf 57,0 Punkte und liegt damit an der Spitze der Veranstaltungswertung. Damit gewinnt Recke das Saisonfinale. Jesse Richter kommt auf 62,7 Punkte und belegt Rang zwei.
Alexander Neubert ist der Prototyp eines Overall-Racers. Weder in der Disziplin Fin Slalom noch in der Disziplin Foiling konnte er einen Platz auf einem Einzeldisziplin-Podium erobern. Aber mit 74,0 Punkten sichert er sich den dritten Podiumsplatz in der Gesamtwertung. Die beiden Youngster Mika Henning und Paul Regber hatten beide ihre besten Ergebnisse in der Disziplin Foiling. Beide haben alle ihre Streichergebnisse im Fin Slalom. Am Ende kann sich Mika Henning mit 81,7 Punkten Platz vier sichern. Paul Regber komplettiert mit 129,0 Punkten die Top-5.
Bei den Damen lag Lena Schmäh aus Kiel vor Smilla Petersen aus Flensburg und der Berlinerin Sophie Getschmann.
Über vier Veranstaltungstage lief der California Windsurf Cup in Pelzerhaken. 47 Teilnehmer aus vier Nationen sorgten für ein starkes Teilnehmerfeld mit Worldcup-Pros, internationalen Top-Racern, iQFOiL-Kaderathleten, Windsurfcuppern, aber auch vielen neuen Gesichtern. Durch die hervorragenden Bedingungen mit drei bis sechs Windstärken konnten insgesamt 16 Eliminations gefahren werden: zehn Fin-Slalom-Wettfahrten und sechs Foiling-Rennen. Die Wettbewerbe fanden unmittelbar an der Seebrücke statt, die wieder einmal perfekt ihre Rolle als Naturtribüne erfüllte. Die Zuschauer konnten so die Rennen zum Anfassen nah erleben. Das Saisonfinale in Pelzerhaken war damit der perfekte Saisonabschluss für die Tour der deutschen Spitzenserie.
Ergebnis Overall California Windsurf Cup Pelzerhaken 2026
1. Keno Recke (GER)
2. Jesse Richter (GER)
3. Alexander Neubert (GER)
4. Mika Henning (GER)
Ergebnis Fin Slalom California Windsurf Cup Pelzerhaken 2026
1. Leo Richter (GER)
2. Keno Recke (GER)
3. Oliver Schott (GER)
4. Tim Wunderlich (GER)
Ergebnis Foling California Windsurf Cup Pelzerhaken 2026
1. Giedrius Liutkus (LTU)
2. Jesse Richter (GER)
3. Keno Recke (GER)
4. Gustav Permin (DEN)
Fotos: Choppy Water/Daniel Pankoke





























































