Défi Wind 2026Vonk und Gibson gewinnen das Auftaktrennen
Bei Wind von bis zu 45 Knoten setzen sich Jordy Vonk und Jenna Gibson beim Auftaktrennen des diesjährigen Défi Wind durch. In der Foil-Wertung stehen Alexis Mathis und Justine Lemeteyer an der Spitze.
von Sven BlockDer Défi Wind 2026 begann begleitet von einer starken, tobenden Tramontana, deren Böen Minuten vor der Freigabe der Startlinie durch das „Rabbit Boat“ Spitzenwerte von bis zu 45 Knoten erreichten auf explosive Weise. 1.350 Teilnehmer sind beim diesjährigen Défi im südfranzösischen Gruissan gemeldet, knapp 1.200 gingen an den Start, lediglich 622 Teilnehmer erreichten mdie Ziellinie.
Das berühmte Format, bei dem Amateure und Profis gemeinsam antreten - alle in einer einzigen Flotte, alle auf demselben Kurs - ist in dieser Form einzigartig. Eine Mischung aus Party, Messe am Strand und zunehmend ernsthaftem Wettkampf. Für viele der Amateure stellt es eine immense Herausforderung dar, die 40 Kilometer lange Strecke überhaupt zu bewältigen.
Das berühmte Format, bei dem Amateure und Profis gemeinsam antreten - alle in einer einzigen Flotte, alle auf demselben Kurs - ist in dieser Form einzigartig. Eine Mischung aus Party, Messe am Strand und zunehmend ernsthaftem Wettkampf. Für viele der Amateure stellt es eine immense Herausforderung dar, die 40 Kilometer lange Strecke überhaupt zu bewältigen.



Pünktlich eröffnete das Startschiff die 900 Meter lange Linie mit dem berüchtigten „Hasenstart“. Die Bedingungen mäßigten sich zur Freude vieler Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein zum Start mit 35 Knoten etwas. Aber in diesem Jahr stand der Défi wieder unter dem Segen der Windgötter, nachdem die beiden vergangenen Jahre mit wenig Glück gesegnet waren. Während einige Teilnehmer klugerweise beschlossen, sicher am Strand zu bleiben, wagten es 1.199 Regattasegler, den zornigen Tramontana herauszufordern, nur etwas mehr als die Hälfte erfolgreich.
Im Fin-Modus setzte Jordy Vonk ein Ausrufezeichen und sicherte sich den ersten Platz, während Speed-Expertin und Teamkollegin Jenna Gibson die Damenwertung anführt. Mit Foil eroberten Alexis Mathis und Justine Lemeteyer, die amtierende PWA-Foil-Weltmeisterin, die Spitzenpositionen. Ein Rennen auf Flügeln, das man ohne Übertreibung als wenig ungemütlich bezeichnen kann.
Jordy Vonk benötigte als Schnellster 32 Minuten, um sein Rennen zu beenden - 45 Sekunden vor Weltmeister Matteo Iachino. Zweieinhalb Stunden später begrüßte der Niederländer - ganz Gentleman-Racer - den letzten ins Ziel gekommenen Teilnehmer am Strand und wurde damit dem Geist des Pro-Am-Wettbewerbs eimal mehr gerecht. Nico Prien erreichte einen glänzenden dritten Platz vor Pierre Mortefon und Bruno Martini.
Auch bei den Damen stehen an der Spitze hinter Jenna Gibson nur bekannte Gesichter. Mae Davico an zweiter Position, dahinter Marion Mortefon, Bobbi-Lynn de Jong und Femke van der Veen.
Die Wettervorhersage für die kommenden Tage verspricht interessante Bedingungen: reichlich Tramontana mit 30 Knoten Wind. Genau das, was wir für eine Reihe spannender Rennen benötigen und ein Windstärkenbereich, der für alle Teilnehmer deutlich besser zu bewältigen sein wird.
Finnen-Wertung Herren
1. Jordy Vonk (NED)
2. Matteo Iachino (ITA)
3. Nico Prien (GER)
4. Pierre Mortefon (FRA)
5. Bruno Martini (ITA)
Finnen-Wertung Damen
1. Jenna Gibson (GBR)
2. Mae Davico (FRA)
3. Marion Mortefon (FRA)
4. Bobbi-Lynn de Jong (NB)
5. Femke Van Der Veen (NED)
Unlimited-Wertung Herren
1. Alexis Mathis (FRA)
2. Amado Vrieswijk (NB)
3. John Soukos (GRE)
4. Colin Hérmitant (FRA)
5. Antoine Albeau (FRA)
Unlimited-Wertung Damen
1. Justine Lemeteyer (FRA)
2. Blanca Alabau (ESP)
3. Lola Brotschi (FRA)
4. Caroline Spinner (FRA)
5. Sophie Persine (FRA)
Fotos: Défi Wind/Jean Marc Cornu
Im Fin-Modus setzte Jordy Vonk ein Ausrufezeichen und sicherte sich den ersten Platz, während Speed-Expertin und Teamkollegin Jenna Gibson die Damenwertung anführt. Mit Foil eroberten Alexis Mathis und Justine Lemeteyer, die amtierende PWA-Foil-Weltmeisterin, die Spitzenpositionen. Ein Rennen auf Flügeln, das man ohne Übertreibung als wenig ungemütlich bezeichnen kann.
Jordy Vonk benötigte als Schnellster 32 Minuten, um sein Rennen zu beenden - 45 Sekunden vor Weltmeister Matteo Iachino. Zweieinhalb Stunden später begrüßte der Niederländer - ganz Gentleman-Racer - den letzten ins Ziel gekommenen Teilnehmer am Strand und wurde damit dem Geist des Pro-Am-Wettbewerbs eimal mehr gerecht. Nico Prien erreichte einen glänzenden dritten Platz vor Pierre Mortefon und Bruno Martini.
Auch bei den Damen stehen an der Spitze hinter Jenna Gibson nur bekannte Gesichter. Mae Davico an zweiter Position, dahinter Marion Mortefon, Bobbi-Lynn de Jong und Femke van der Veen.
Die Wettervorhersage für die kommenden Tage verspricht interessante Bedingungen: reichlich Tramontana mit 30 Knoten Wind. Genau das, was wir für eine Reihe spannender Rennen benötigen und ein Windstärkenbereich, der für alle Teilnehmer deutlich besser zu bewältigen sein wird.
Zwischenergebnis Défi Wind 2026
Finnen-Wertung Herren
1. Jordy Vonk (NED)
2. Matteo Iachino (ITA)
3. Nico Prien (GER)
4. Pierre Mortefon (FRA)
5. Bruno Martini (ITA)
Finnen-Wertung Damen
1. Jenna Gibson (GBR)
2. Mae Davico (FRA)
3. Marion Mortefon (FRA)
4. Bobbi-Lynn de Jong (NB)
5. Femke Van Der Veen (NED)
Unlimited-Wertung Herren
1. Alexis Mathis (FRA)
2. Amado Vrieswijk (NB)
3. John Soukos (GRE)
4. Colin Hérmitant (FRA)
5. Antoine Albeau (FRA)
Unlimited-Wertung Damen
1. Justine Lemeteyer (FRA)
2. Blanca Alabau (ESP)
3. Lola Brotschi (FRA)
4. Caroline Spinner (FRA)
5. Sophie Persine (FRA)
Fotos: Défi Wind/Jean Marc Cornu




















