Endlich wieder eine Regatta: Euphorische Stimmung beim Racer Of The Sea Event

Racer Of The Sea EventEndlich wieder eine Regatta

Oliver Tom Schliemann und Leon Delle treffen mit der „Racer Of The Sea“ Jedermann-Regatta voll ins Schwarze.

von Leo Richter
Nachdem sämtliche Regatten des Deutschen Windsurfcups aufgrund der Corona Pandemie abgesagt werden mussten, war der Drang aller deutschen Regattafahrer mal wieder gemeinsam um einen Kurs zu heizen unendlich groß. Entsprechend war die Freude riesig, als Oliver Tom Schliemann und Leon Delle verkündeten, eine Jedermann-Regatta zu starten. Das „Racer Of The Sea“ Event fand nun mit einer Corona-bedingten maximalen Teilnehmerzahl von 30 Aktiven auf dem Campingplatz Hemmelmark in der Eckernförder Bucht statt.

Das Wochenende startete mit echter Weltuntergangsstimmung am Samstag. Im Regen wurden die Sachen ausgepackt, erste Segel aufgeriggt und alle Regatta-typischen Vorbereitungen getroffen. Neben den üblichen Verdächtigen, waren eine Menge New Comer und Frauen am Start, was bei allen Beteiligten für große Freude sorgte. Nach dem Skippersmeeting wurden direkt das ersten Rennen gestartet, bei dem das gesamte Feld auf Finne oder Foil über vier lange Schläge die Eckernförder Bucht durchquerte. Gewitter und knappe Windverhältnisse riefen dann erstmal zur mehr oder weniger gemütlichen Pause auf. Gegen Abend kam etwas des versprochenen Windes, auch wenn er sich in der Stärke nicht ganz sicher war. In zickigen Verhältnissen wurden aber drei weitere spaßige Wettfahrten absolviert, und alle waren im Anschluss ordentlich ausgepowert und glücklich. Wohl jeder dachte das Gleiche: endlich wieder eine Regatta!
Endlich wieder eine Regatta: Euphorische Stimmung beim Racer Of The Sea Event
Endlich wieder eine Regatta: Euphorische Stimmung beim Racer Of The Sea Event
Endlich wieder eine Regatta: Euphorische Stimmung beim Racer Of The Sea Event
Der Sonntag ließ kaum Wünsche offen. Sonne und Schaumkronen auf dem Wasser stimmten Fahrer und Zuschauer sehr zufrieden. Nicht nur die vorerst in moderaten, nachmittags auch etwas stärkeren Bedingungen absolvierten fünf Rennen sorgten für jede Menge gute Laune. Die Zuschauer, bestehend aus Familien, Freunden und Campingplatzbesuchern saugten die lang ersehnte Regatta-Stimmung förmlich auf. Von Land aus waren die „Full Fleet“ Rennen mit engen Starts und spannenden Battles gut zu verfolgen, unter einem strahlend blauen Himmel wurde gefachsimpelt und neue Freundschaften wurden geknüpft. Auf dem Wasser ging es ordentlich zur Sache, das schließen von neuen Freundschaften stand dort nicht an Punkt 1 der Tagesordnung. 30 Leute an der Startlinie sorgten für einige brenzlige Situationen, an der ersten Halsentonne ging es besonders heiß her. Alle konnten zeigen was sie drauf haben oder erste Regattaerfahrungen sammeln - jeder gab sein Bestes und es wurden im gesamten Feld reichlich spannende Zweikämpfe ausgefochten. Auch ohne Punkte für eine Rangliste war das Adrenalin-Level auf sehr hohem Niveau. Wie es sich gehört wurden zum Abschluss die Sieger geehrt. Da auch die besten Ragattafahrer Deutschlands mit von der Partie waren, könnte die Ergebnisliste auch einen DWC stammen. Vincent Langer siegte vor Michelle Becker und Fabi Wolf auf der Finne, Marc Hollenbach und Nico Prien ließen den Youngster Mats von Holten auf Platz eins in der Foilwertung fahren. Zur Ehrenrettung des Deutschen Meisters muss erwähnt werden, dass er aus terminlichen Gründen die Rennen des ersten Tages verpasst hatte. Bei den Frauen siegte Lena Erdil vor Josefine Stutz und Jule Görge. Auch die großen Anzahl an New Comern schlug sich hervorragend. Simon Schmidt konnte sein Talent eindrucksvoll unter Beweis stellen und gewann die Rookie-Wertung.
Endlich wieder eine Regatta: Euphorische Stimmung beim Racer Of The Sea Event
Endlich wieder eine Regatta: Euphorische Stimmung beim Racer Of The Sea Event
Endlich wieder eine Regatta: Euphorische Stimmung beim Racer Of The Sea Event
Das Wochenende war ein voller Erfolg und alle stiegen nach der Siegerehrung glücklich und zufrieden und mit einem dicken Grinsen im Gesicht in ihre Autos. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Organisatoren und Helfer vor Ort die einwandfreie Arbeit geleistet haben. Jeder der dabei war, kommt gerne wieder!

Bilder: hanok-upnorth.com/

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