GWA World Cup Tarifa 2026: Mission Titelverteidigung

GWA World Cup Tarifa 2026Mission Titelverteidigung

Die zweite Station der GWA Wingfoil World Tour in der Disziplin Surf-Freestyle steht vom 24. bis 27. Juni in Tarifa an und verspricht spannende Wettkämpfe. Weltmeisterin Marie Schlittenbauer wird zum ersten Mal in dieser Saison antreten, Benjamin Castenskiold wird nach seinem durchwachsenen Auftakt in Leucate angreifen wollen.

von Sven Block
Ein Teilnehmerfeld von 28 Herren aus 12 Nationen geht in Tarifa an den Start - einem Ort, der für seine westlichen Poniente-Winde oder den kräftigen Ostwind Levante bekannt ist. Bei den Damen sind 17 Athletinnen aus acht Ländern gemeldet.

Die amtierenden GWA-Weltmeister im Surf-Freestyle, der Däne Benjamin Castenskiold und die Deutsche Marie Schlittenbauer, gehen nach dem Saisonauftakt an den Start und sind fest entschlossen, beim Tarifa Wing Pro anzugreifen.

Benjamin Castenskiold hatte beim Auftakt im April beim Mondial du Vent im französischen Leucate Schwierigkeiten bei den ungewöhnlich schwachen Winden in den Rhythmus zu finden. Er belegte den neunten Rang und muss nun in Spanien einen Zacken drauflegen, wenn er seinen Titel in diesem Jahr erfolgreich verteidigen will. Marie Schlittenbauer musste in Leucate verletzungsbedingt pausieren. Aber bei den noch vier in Aussicht gestellten Stationen der GWA in dieser Saison in der Surf-Freestyle-Disziplin hat sie ggf. die Möglichkeit, das in Frankreich verpasste Ergebnis aus der Jahreswertung zu streichen.
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Die Ergebnisse beim Mondial du Vent haben die Rangfolge in dieser Saison bei den Herren bereits kräftig durcheinandergewirbelt. Die ehemaligen Surf-Freestyle-Weltmeister Chris Macdonald und Malo Guénolé schieden beide früh aus, was ihre Punktebilanz für die laufende Saison bis dato verhagelt. Eine Reihe aufstrebender Talente profitierten in Frankreich von den Patzern der etablierten Spitzenfahrer. Im Finale sicherte sich der Österreicher Tomas Acherer den Sieg. Rocco Makana schaffte mit dem zweiten Platz den großen Durchbruch, während Luca Vuillermet und Nathan Berger ihre Positionen durch die Plätze drei und vier verbessern konnten. Mit Noé Cuyala, Charlie Loch, Axel Gerard und Xavier Corr warten weitere bekannte Starter dahinter auf ihre Chance, Plätze gut zu machen oder ihre Position zu verteidigen.
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Bei den Damen setzte sich die mehrfache Weltmeisterin Nia Suardíaz mit einer dominanten Leistung in Frankreich an die Spitze der Rangliste. Dauerkonkurrentin Mar de Arce fiel wie Marie Schlittenbauer beim ersten Stopp in Frankreich verletzungsbedingt aus. Ava Sergersten aus den USA und Sofia Ginzinger aus Spanien nutzten die Gunst der Stunde und belegten die Plätze zwei und drei auf dem Podium. Mit Manon Dupé und Kylie Belloeuvre auf den Plätzen vier und fünf lauern zwei weitere Top-Fahrerinnen dahinter. Auch sie werden versuchen, wertvolle Punkte für die Jahreswertung einzusammeln, während ebenfalls etablierte Fahrerinnen wie Zara Maillard aus der Schweiz und Viola Lippitsch aus Österreich darauf hoffen, bei den voraussichtlich stärkeren Winden in Tarifa wieder in die Erfolgsspur zu finden.

Fotos: GWA World Tour/Samuel Cárdenas

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