iQFOiL World Championship 2026: Steinberg und van Opzeeland holen die Titel

iQFOiL World Championship 2026Steinberg und van Opzeeland holen die Titel

Tamar Steinberg und Luuc van Opzeeland sichern sich nach einer spannenden Medaillenserie am letzten Wettkampftag die Weltmeistertitel. Für beide Champions krönt der Sieg in Weymouth und Portland einen außergewöhnlichen Doppelerfolg aus Europa- und Weltmeisterschaftstiteln im Jahr 2026.

von Sven Block
Grauer Himmel, eine kräftige Brise und typische Weymouth-Bedingungen empfingen die jeweils zehn besten Athletinnen und Athleten zum Finale der Meisterschaft. Die Rennen begannen pünktlich um 12 Uhr mit den Viertelfinalbegegnungen, die den Auftakt zur Medaillenserie bildeten - einer Phase, in der jedes Rennen über das Weiterkommen oder das Ausscheiden entschied.

Im Viertelfinale der Damen setzte sich Sara Wennekes vor Daniela Peleg durch. Beide Seglerinnen sicherten sich damit einen Platz im Halbfinale. Dort trafen sie auf Medea Falcioni, Stella Bilger und Veerle ten Have, die sich dank ihrer Platzierungen in der Qualifikationsserie direkt für die nächste Runde qualifiziert hatten. Wieder war es Daniela Peleg, die die Gunst der Stunde nutzte und sich von Rang zehn der Qualifikation bis ins große Finale vorkämpfen konnte. Mit ihr zog Stella Bilger, Vierte der Qualifiaktion, ins Finale ein und sicherte sich den zweiten der verfügbaren Plätze. Dort warteten bereits die beiden Erstplatzierten, Tamar Steinberg und Sharon Kantor, die mit jeweils einem Matchpunkt ins Finale gingen.
iQFOiL World Championship 2026: Steinberg und van Opzeeland holen die Titel
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Für Tamar Steinberg reichte ein einziges Rennen aus. Die Israelin hatte die Meisterschaft vom ersten Tag an dominiert - sie war mit vier Siegen in Folge gestartet - und war als Siegerin der Qualifikationsserie mit einem Matchpunkt ins Finale gegangen. Sie gewann das erste Finalrennen, erreichte damit sofort die erforderlichen zwei Matchpunkte und krönte sich zur iQFOiL-Weltmeisterin 2026. Sharon Kantor holte die Silbermedaille, Stella Bilger komplettiert das Weltmeisterpodium mit dem dritten Platz und Bronze.

Die Medaillenserie der Herren bot nicht weniger Spannung. Tom Reuveny gewann das Viertelfinale, Federico Alan Pilloni sicherte sich als Zweitplatzierter ebenfalls den Einzug ins Halbfinale, wo sie auf Johan Søe, Nicolas Goyard und Kiran Badloe trafen. Der erste Versuch, das Halbfinale der Männer auszutragen, musste dann aufgrund eines Fehlers im Startverfahren wiederholt werden - eine weitere unerwartete Wendung im Kampf um die beiden Plätze für das große Finale. Im Wiederholungsrennen setzten sich Nicolas Goyard und Johan Søe durch und zogen in die nächste Runde ein, während für Tom Reuveny und Kiran Badloe der Wettbewerb im Halbfinale endete.
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Sie gesellten sich zu Noah Lyons, dem Sieger der Qualifikationsserie, und dem Zweitplatzierten Luuc van Opzeeland. Jeder von den beiden hatte die Chance bereits mit dem Sieg im ersten Rennen den Weltmeistertitel zu holen.

Luuc van Opzeeland nutzte diese Chance souverän. Der Niederländer gewann das erste Rennen des großen Finales und erreichte damit die Marke von zwei Matchpunkten, womit er sich den iQFOiL-Weltmeistertitel der Herren 2026 sichern konnte. Noah Lyons gewann Silber nach einer beeindruckenden Woche, in der er die Gesamtwertung bis in die Schlussphase der Qualifikation angeführt hatte, während Johan Søe das Podium komplettieren konnte.

Tamar Steinberg und Luuc van Opzeeland waren nach ihren Siegen in Portimão als amtierende Europameister nach Großbritannien gereist und verlassen Weymouth nun als Spitzenreiter der iQFOiL-Welt mit den Weltmeistertiteln.

Ergebnis iQFOiL Worlds Weymouth & Portland 2026


Damen
1. Tamar Steinberg (ISR)
2. Sharon Kantor (ISR)
3. Stella Bilger (AUS)
4. Daniela Peleg (ISR)

Herren
1. Luuc van Opzeeland (NED)
2. Noah Lyons (USA)
3. Johan Søe (DEN)
4. Nicolas Goyard (FRA)

Fotos: © iQFOiL Class/Sailing Energy

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