PWA Teneriffa 2019: Jaeger Stone und Iballa Moreno gewinnen

PWA World Cup 2019El Medano, Teneriffa

Der letzte Tag auf Teneriffa zeigte, wie es sein kann. Bei den Damen und Herren konnte innerhalb eines Tages die Single Elimination beendet werden.

von Loris Vietoris
Nachdem der Nord Ost Passat in der vergangenen Woche einen Gang zurück schaltete und die Wellen sich mit denen der Ostsee hätten messen können, hielt der letzte Tag des Events Top Bedingungen parat. In allen Klassen wurden die Eliminations mit einigen Überraschungen ausgefahren. Das dicke Ende kommt doch bekanntlich zuletzt.

Herren
Ricardo Campello kam als führender nach Teneriffa, vorweg lässt sich sagen, er verlässt sie auch als führender. Während er beim ersten World Cup Stop in Pozo eine Show sondergleichen zeigte, fuhr er in der Bucht von El Medano sicher und riskierte nie zu viel für Platz 4.
Anders war es bei Jaeger Stone. Der Australier konnte mit den anspruchsvollen Miniwellen extrem viel anfangen und passte seinen Style perfekt den Bedingungen an. Als einer der wenigen schaffte er es sich Wellen herauszusuchen die scheinbar länger liefen und melkte sie bis zum Ende, das ganze sah allerdings nie verkrampft oder hackig aus.
PWA Teneriffa 2019: Jaeger Stone und Iballa Moreno gewinnen
PWA Teneriffa 2019: Jaeger Stone und Iballa Moreno gewinnen
PWA Teneriffa 2019: Jaeger Stone und Iballa Moreno gewinnen
Nach 13 Jahren auf der Tour konnte Jaeger am letzten Sonntag seinen ersten Eventsieg verbuchen. Wohlverdient, denn er bugsierte Robby Swift, Marcilio Browne und zu guter letzt in einem spannenden Heat Ricardo Campello aus dem Rennen. Im Finale gegen Victor Fernández legte er einen absolut Perfekten Waveride an den Tag und sicherte sich somit den Sieg.

Philip Köster beendet das Event auf dem dritten Platz, nachdem er mit 19,93 zu 20,29 Punkten gegen Fernández verlor.
PWA Teneriffa 2019: Jaeger Stone und Iballa Moreno gewinnen
PWA Teneriffa 2019: Jaeger Stone und Iballa Moreno gewinnen
PWA Teneriffa 2019: Jaeger Stone und Iballa Moreno gewinnen
Damen
Bei den Damen wurde es ebenfalls spannend, denn Justyna Sniady hat dieses Jahr scheinbar eine ganz eigene Mission, sie zog erneut in ihren Heats an Kontrahentinnen vorbei, an denen sie jahrelang scheiterte. Mit sauberen Wellenritten und perfekten Backloops gewann sie drei von ihren vier Heats, das bedeutet Platz 2 für die Polin.

Mit dem ersten Platz führt Iballa Ruano Moreno ihre Siegesserie auf den Kanaren fort und gewinnt hier bereits zum vierten Mal in Folge. Das Podium wird durch die frisch gebackene Freestyle Weltmeisterin Sarah-Quita Offringa komplettiert, die in ihrem letzten Heat Lina Erpenstein schlagen konnte.

Team Germany
Auch für die Deutschen verlief es sehr gut. Mit Leon Jamaer, Julian Salmonn und Philip Köster können wir uns über drei Platzierungen in den Top 10 freuen. Nachdem Lina Erpenstein das erste Event in Pozo ausfallen lassen musste, zeigte die Wahl-Kielerin, dass Sie scheinbar die perfekte Balance zwischen Studium und Windsurfen gefunden hat. Sie überzeugte auf ganze Linie mit ihrer Performance. Julian Salmonn schaffte es in einem wirklich engen Heat den Event Sponsor Dany Bruch zu schlagen.
Ergebnisse Herren
1. Jaeger Stone (AUS)
2. Victor Fernández (ESP)
3. Philip Köster (GER)
4. Ricardo Campello (VEN/BRA)
5. Marcilio Browne (BRA)
5. Alex Mussolini (ESP)
5. Antoine Martin (FRA)
5. Thomas Traversa (FRA)
9. Leon Jamaer (GER)
9. Robby Swift (UK)
9. Marc Paré (ESP)
9. Dieter van der Eyken (BEL)
9. Adam Lewis (UK)
9. Jules Denel (FRA)
9. Moritz Mauch (GER)
9. Julian Salmonn (GER)

Ergebnisse Damen
1. Iballa Moreno (ESP)
2. Justyna Sniady (POL)
3. Sarah-Quita Offringa (ARU)
4. Lina Erpenstein (GER)
5. Maaike Huvermann (NED)
5. Arrianne Aukes (NED)
5. Caterina Stenta (ITA)

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