PWA/WWT Citroën World Cup Sylt 2026Lennart Neubauer und Matteo Iachino siegen vor Sylt
Lennart Neubauer wird zum zweiten Mal Freestyle-Weltmeister, Matteo Iachino holt sich im Foil-Slalom am letzten Wettkampftag knapp den Event-Sieg vor Fabian Wolf.
von Sven BlockDas frühe Skippers' Meeting am letzten offiziellen Wettkampftag des Citroën Windsurf World Cup Sylt 2026 brachte diesmal nicht den erhofften Erfolg. Die Wave- und Freestyle-Flotten wurden von relativ leichtem Wind und flachem Wasser empfangen. Nach einigen Stunden Wartezeit fiel die Entscheidung, auf Foil-Slalom zu wechseln. Es konnte noch eine weitere Elimination durchgeführt werden, bevor der Wind für weitere Rennen zu schwach wurde.
Zu Beginn des Tages trennten Fabian Wolf und Matteo Iachino lediglich 0,3 Punkte. Es war also abzusehen, dass der Sieg davon abhängen würde, wer zuerst Nerven zeigen oder einen Fehler machen würde.
Für Fabian Wolf, der seinen ersten Sieg auf der World Tour anstrebte, kam es leider anders: In der achten Elimination geriet er im zweiten Halbfinale an der ersten Boje in einen Zwischenfall mit Nico Prien. Beide Fahrer landeten schließlich im Wasser, und Fabian Wolf verpasste - ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase - zum ersten Mal in dieser Woche den Einzug ins Siegerfinale, was Matteo Iachino den entscheidenden Vorteil verschaffte.
Der amtierende Weltmeister leistete sich auch heute keinen Fehler, sicherte sich souverän einen Platz unter den besten Acht und fuhr schließlich auf einen soliden dritten Rang im Ziel ein. Dies reichte aus, um mit 1,7 Punkten Vorsprung wieder die Führung zu übernehmen. Zwar war geplant, noch eine weitere Elimination zu starten, doch der Wind reichte nicht mehr für Wettkämpfe aus. Damit wurde Iachino zum zweiten Mal Sieger auf Sylt und verschaffte sich zudem eine hervorragende Ausgangslage für den anstehenden Worldcup in Japan Ende des Monats. „Es ist gut, jetzt einen Vorsprung zu haben. Denn selbst wenn man hier Zweiter wird und in Japan erneut den zweiten Platz belegt - was ein fantastisches Ergebnis wäre -, würde ein Fahrer, der hier Dritter wurde und dann in Japan gewinnt, die Führung übernehmen. Daher war es für mich - besonders mental - sehr wichtig, hier einen Vorsprung herauszuholen und den Sieg zu erringen“, äußerte sich Matteo Iachino nach der letzten Elimination.
Foil-Slalom
Zu Beginn des Tages trennten Fabian Wolf und Matteo Iachino lediglich 0,3 Punkte. Es war also abzusehen, dass der Sieg davon abhängen würde, wer zuerst Nerven zeigen oder einen Fehler machen würde.
Für Fabian Wolf, der seinen ersten Sieg auf der World Tour anstrebte, kam es leider anders: In der achten Elimination geriet er im zweiten Halbfinale an der ersten Boje in einen Zwischenfall mit Nico Prien. Beide Fahrer landeten schließlich im Wasser, und Fabian Wolf verpasste - ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase - zum ersten Mal in dieser Woche den Einzug ins Siegerfinale, was Matteo Iachino den entscheidenden Vorteil verschaffte.
Der amtierende Weltmeister leistete sich auch heute keinen Fehler, sicherte sich souverän einen Platz unter den besten Acht und fuhr schließlich auf einen soliden dritten Rang im Ziel ein. Dies reichte aus, um mit 1,7 Punkten Vorsprung wieder die Führung zu übernehmen. Zwar war geplant, noch eine weitere Elimination zu starten, doch der Wind reichte nicht mehr für Wettkämpfe aus. Damit wurde Iachino zum zweiten Mal Sieger auf Sylt und verschaffte sich zudem eine hervorragende Ausgangslage für den anstehenden Worldcup in Japan Ende des Monats. „Es ist gut, jetzt einen Vorsprung zu haben. Denn selbst wenn man hier Zweiter wird und in Japan erneut den zweiten Platz belegt - was ein fantastisches Ergebnis wäre -, würde ein Fahrer, der hier Dritter wurde und dann in Japan gewinnt, die Führung übernehmen. Daher war es für mich - besonders mental - sehr wichtig, hier einen Vorsprung herauszuholen und den Sieg zu erringen“, äußerte sich Matteo Iachino nach der letzten Elimination.



Für Fabian Wolf ist der zweite Platz zwar sein bisher bestes Ergebnis auf der World Tour, doch der Verlauf des letzten Tages sorgte wohl für ein zwiespältiges Gefühl. Der Deutsche hatte bei leichteren Winden extrem stark gewirkt und das B-Finale gewonnen, doch für den Gesamtsieg hat es diesmal nicht gereicht. „So ist das eben im Rennsport. Manchmal liegt es nicht an einem selbst. Ich bin natürlich enttäuscht, weil ich wusste, dass ich bis zum letzten Rennen um den Sieg mitkämpfe; so zu verlieren, hinterlässt ein bittersüßes Gefühl. Aber zumindest habe ich bewiesen, dass ich gewinnen kann. Ich denke, dann muss ich wohl jetzt nach Japan reisen“, äußerte sich Fabian Wolf.
Amado Vrieswijk komplettiert das Podium, während Pierre Mortefon knapp auf dem vierten Platz landet - obwohl er Amado Vrieswijk in der achten Elimination nach einem packenden Duell, bei dem sich die beiden an der dritten Boje fast berührt hätten, hinter sich gelassen und den Lauf gewinnen konnte.
Unterdessen verbesserte sich John Soukos gegenüber der Platzierung vom Vortag um einen Rang auf den fünften Gesamtplatz. Er landete knapp vor Bruno Martini, der Sechster wurde - ein hervorragendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass der Italiener am ersten Tag zweimal im Viertelfinale ausgeschieden war.
Die Top Ten werden komplettiert durch Benoit Merceur auf Platz 7, Maciek Rutkowski auf Platz 8, William Huppert auf Platz 9 und Jordy Vonk auf dem zehnten Rang.
Der Wind blieb am Samstag für den Freestyle-Wettbewerb zu schwach - der Wettkampf wurde kurz nach 12 Uhr offiziell abgesagt. Damit stand Lennart Neubauer zum zweiten Mal in seiner Karriere als Freestyle-Weltmeister fest. Er beendet die Saison ungeschlagen und setzt weiterhin neue Maßstäbe. „Diesen Erfolg vor einem so unglaublichen deutschen Publikum zu feiern, macht ihn zu etwas ganz Besonderem. Sylt zieht mit Abstand die meisten Zuschauer aller Events auf der Tour an. Windsurfen ist nicht mehr die größte Sportart der Welt; daher bedeutet es uns unglaublich viel, diese leidenschaftliche Community am Strand zu wissen - selbst wenn wir einen Kilometer draußen sind, beobachten sie uns durch Ferngläser und die Kinder kommen angelaufen, um um Autogramme zu bitten. Ich weiß diese Liebe und Unterstützung einfach sehr zu schätzen“, freut sich der frischgebackene Weltmeister von 2026.
Amado Vrieswijk komplettiert das Podium, während Pierre Mortefon knapp auf dem vierten Platz landet - obwohl er Amado Vrieswijk in der achten Elimination nach einem packenden Duell, bei dem sich die beiden an der dritten Boje fast berührt hätten, hinter sich gelassen und den Lauf gewinnen konnte.
Unterdessen verbesserte sich John Soukos gegenüber der Platzierung vom Vortag um einen Rang auf den fünften Gesamtplatz. Er landete knapp vor Bruno Martini, der Sechster wurde - ein hervorragendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass der Italiener am ersten Tag zweimal im Viertelfinale ausgeschieden war.
Die Top Ten werden komplettiert durch Benoit Merceur auf Platz 7, Maciek Rutkowski auf Platz 8, William Huppert auf Platz 9 und Jordy Vonk auf dem zehnten Rang.
Freestyle
Der Wind blieb am Samstag für den Freestyle-Wettbewerb zu schwach - der Wettkampf wurde kurz nach 12 Uhr offiziell abgesagt. Damit stand Lennart Neubauer zum zweiten Mal in seiner Karriere als Freestyle-Weltmeister fest. Er beendet die Saison ungeschlagen und setzt weiterhin neue Maßstäbe. „Diesen Erfolg vor einem so unglaublichen deutschen Publikum zu feiern, macht ihn zu etwas ganz Besonderem. Sylt zieht mit Abstand die meisten Zuschauer aller Events auf der Tour an. Windsurfen ist nicht mehr die größte Sportart der Welt; daher bedeutet es uns unglaublich viel, diese leidenschaftliche Community am Strand zu wissen - selbst wenn wir einen Kilometer draußen sind, beobachten sie uns durch Ferngläser und die Kinder kommen angelaufen, um um Autogramme zu bitten. Ich weiß diese Liebe und Unterstützung einfach sehr zu schätzen“, freut sich der frischgebackene Weltmeister von 2026.



Balz Müller beendet das Jahr 2026 als Vizeweltmeister - das bisher beste Ergebnis des Schweizers auf der World Tour. Der dreifache Weltmeister Yentel Caers komplettiert das Podium vor Takumi Moriya, der die Saison mit seiner ersten Podiumsplatzierung auf der World Tour abschließt, während Dieter van der Eyken die Top-5 der Gesamtwertung vervollständigt, nachdem er sich für sein erstes Finale seit 2015 qualifizieren konnte und vor Sylt Zweiter wurde.
Morgen am Sonntag findet um 12:30 Uhr die offizielle Siegerehrung statt, die auch per Livestream verfolgt werden kann.
1. Matteo Iachino (ITA)
2. Fabian Wolf (GER)
3. Amado Vrieswijk (NB)
4. Pierre Mortefon (FRA)
5. John Soukos (GRE)
6. Bruno Martini (ITA)
7. Benoit Merceur (FRA)
8. Maciek Rutkowski (POL)
9. William Huppert (FRA)
10. Jordy Vonk (NED)
1. Lennart Neubauer (GRE)
2. Dieter van der Eyken (BEL)
3. Takumi Moriya (JPN)
4. Balz Müller (SUI)
5. Jacopo Testa (ITA)
5. Yentel Caers (BEL)
5. Steven van Broeckhoven (BEL)
5. Takuma Sugi (JPN)
1. Lennart Neubauer (GRE)
2. Balz Müller (SUI)
3. Yentel Caers (BEL)
4. Takumi Moriya (JPN)
Fotos: PWA/WWT World Tour/John Carter
Morgen am Sonntag findet um 12:30 Uhr die offizielle Siegerehrung statt, die auch per Livestream verfolgt werden kann.
Ergebnis Foil-Slalom PWA/WWT Citroën World Cup Sylt 2026
1. Matteo Iachino (ITA)
2. Fabian Wolf (GER)
3. Amado Vrieswijk (NB)
4. Pierre Mortefon (FRA)
5. John Soukos (GRE)
6. Bruno Martini (ITA)
7. Benoit Merceur (FRA)
8. Maciek Rutkowski (POL)
9. William Huppert (FRA)
10. Jordy Vonk (NED)
Ergebnis Freestyle PWA/WWT Citroën World Cup Sylt 2026
1. Lennart Neubauer (GRE)
2. Dieter van der Eyken (BEL)
3. Takumi Moriya (JPN)
4. Balz Müller (SUI)
5. Jacopo Testa (ITA)
5. Yentel Caers (BEL)
5. Steven van Broeckhoven (BEL)
5. Takuma Sugi (JPN)
Ergebnis Freestyle PWA World Tour 2026
1. Lennart Neubauer (GRE)
2. Balz Müller (SUI)
3. Yentel Caers (BEL)
4. Takumi Moriya (JPN)
Fotos: PWA/WWT World Tour/John Carter






































