PWA/WWT Fiji Surf Pro 2026Cloudbreak liefert
Am ersten Tag wurden im Südpazifik die Qualifikationsrunden der Herren vollständig absolviert und das erste von drei Finals der Damen entschieden. Jane Seman dominierte klar und setzte sich mit der Overall-Bestleistung des Tages durch.
von Sven BlockCloudbreak hielt genau das, was der legendäre Spot versprochen hatte - und auch die Tour setzte neue Maßstäbe mit einer Premiere bei der Live-Übertragung: Über zwei Stunden Wettkampfgeschehen wurden auf FBC Sports ausgestrahlt.
Im Laufe des Nachmittags nahm der Wellengang stetig zu, beim letzten Heat des Tages krachten Wellen mit einer Höhe von 8 bis 12 Fuß (ca. 2,5 bis 3,5 Meter) mit jener rohen Gewalt auf das Riff, die für diesen Ort so charakteristisch ist; die größten Wellen erreichten fast Masthöhe. Wind von 20 Knoten verlieh den Wellen zusätzliche Power und da mehrere Dünungssysteme aufeinandertrafen, war das Lesen des Ozeans an diesem Tag ebenso entscheidend wie das eigentliche Waveriding.
Logan Haggerstrom startete eindrucksvoll in den Wettbewerb. Mit einer Wertung von 11,24 Punkten gewann er seinen Heat und setzte sich knapp gegen den Iren Finn Mellon durch, der ebenfalls eine solide Leistung zeigen konnte (11,03 Punkte). Michael Westra und der Malte Øgelund kämpften um die weiteren Plätze.
Im Laufe des Nachmittags nahm der Wellengang stetig zu, beim letzten Heat des Tages krachten Wellen mit einer Höhe von 8 bis 12 Fuß (ca. 2,5 bis 3,5 Meter) mit jener rohen Gewalt auf das Riff, die für diesen Ort so charakteristisch ist; die größten Wellen erreichten fast Masthöhe. Wind von 20 Knoten verlieh den Wellen zusätzliche Power und da mehrere Dünungssysteme aufeinandertrafen, war das Lesen des Ozeans an diesem Tag ebenso entscheidend wie das eigentliche Waveriding.
Qualifikationsrunde Herren
Logan Haggerstrom startete eindrucksvoll in den Wettbewerb. Mit einer Wertung von 11,24 Punkten gewann er seinen Heat und setzte sich knapp gegen den Iren Finn Mellon durch, der ebenfalls eine solide Leistung zeigen konnte (11,03 Punkte). Michael Westra und der Malte Øgelund kämpften um die weiteren Plätze.



Auch der Australier Duncan Osborn stach von Beginn an hervor: Er zog kraftvolle Linien durch die langen Wellen von Cloudbreak und baute einen Vorsprung aus; am Ende stand eine Wertung von 9,23 Punkten zu Buche. Sein Landsmann Peter Puhl fand zur Mitte des Heats seinen Rhythmus und erzielte zwei solide Wertungen, die ihm mit insgesamt 8,37 Punkten die Führung vor Jony Price einbrachten; Jason Juretic komplettierte das Teilnehmerfeld.



Die zweite Qualifikationsrunde lieferte die herausragende Einzelleistung des Tages bei den Herren. Michael Westra präsentierte sich wie verwandelt im Vergleich zum ersten Durchgang: Er attackierte die größten Sets des Nachmittags und reihte in den kraftvollsten Abschnitten anspruchsvolle Manöver aneinander, wofür er mit 13,47 Punkten belohnt wurde - der höchsten Gesamtpunktzahl eines Heats bei den Herren an diesem ersten Tag. Auch Jony Price zeigte mit einer Wertung von 7,87 Punkten erneut sein Können.
Der Titel bei den Frauen im Rahmen der Fiji Surf Pro wird in einer „Best-of-Three“-Finalserie entschieden. Die Australierin Jane Seman machte ihre Ambitionen gleich in der ersten Runde deutlich. Sie erwischte früh eine solide Welle, die deutlich über Masthöhe lag und steuerte direkt auf den kritischsten Bereich der Welle zu. Von da an steigerte sie ihre Performance, fand größere Wellen, surfte tiefer im kritischen Bereich und steuerte souverän auf eine Punktzahl von 16,70 zu. Die höchste Gesamtwertung des Tages über das gesamte Startfelder hinweg. Niemand kam auch nur annähernd an dieses Ergebnis heran.
Hinter ihr lieferten sich die junge Australierin Sarah Kenyon und María Andrés ein enges, technisch anspruchsvolles Duell um den zweiten Platz. Sarah Kenyon überzeugte durch einen flüssigen Fahrstil, doch der Ozean lieferte nicht die passenden Wellen dazu. Die Spanierin agierte präziser und effektiver. Eine kraftvolle Kombination aus Top-Turn und Bottom-Turn brachte ihr die nötigen Punkte ein. Sie belegte mit 11,94 Punkten den zweiten Platz, Sarah Kenyon folgte mit 11,23 Punkten auf Rang drei. Jessica Crisp hingegen kam im ersten Finale nicht richtig zum Zuge, aber es stehen noch zwei weitere Finalläufe aus.
1. Jane Seman (AUS)
2. María Andrés (ESP)
3. Sarah Kenyon (AUS)
4. Jessica Crisp (AUS)
Fotos: WWT/Maleen Hoekstra u. Malte Øgelund
Erstes Finale der Damen
Der Titel bei den Frauen im Rahmen der Fiji Surf Pro wird in einer „Best-of-Three“-Finalserie entschieden. Die Australierin Jane Seman machte ihre Ambitionen gleich in der ersten Runde deutlich. Sie erwischte früh eine solide Welle, die deutlich über Masthöhe lag und steuerte direkt auf den kritischsten Bereich der Welle zu. Von da an steigerte sie ihre Performance, fand größere Wellen, surfte tiefer im kritischen Bereich und steuerte souverän auf eine Punktzahl von 16,70 zu. Die höchste Gesamtwertung des Tages über das gesamte Startfelder hinweg. Niemand kam auch nur annähernd an dieses Ergebnis heran.
Hinter ihr lieferten sich die junge Australierin Sarah Kenyon und María Andrés ein enges, technisch anspruchsvolles Duell um den zweiten Platz. Sarah Kenyon überzeugte durch einen flüssigen Fahrstil, doch der Ozean lieferte nicht die passenden Wellen dazu. Die Spanierin agierte präziser und effektiver. Eine kraftvolle Kombination aus Top-Turn und Bottom-Turn brachte ihr die nötigen Punkte ein. Sie belegte mit 11,94 Punkten den zweiten Platz, Sarah Kenyon folgte mit 11,23 Punkten auf Rang drei. Jessica Crisp hingegen kam im ersten Finale nicht richtig zum Zuge, aber es stehen noch zwei weitere Finalläufe aus.
Ergebnis Women's Final 1
1. Jane Seman (AUS)
2. María Andrés (ESP)
3. Sarah Kenyon (AUS)
4. Jessica Crisp (AUS)
Fotos: WWT/Maleen Hoekstra u. Malte Øgelund























