PWA/WWT Gran Canaria Gloria World Cup 2026Herausforderer gefunden
Vier Damen und vier Herren sichern sich nach der Challenger-Runde unter schwierigen Bedingungen einen Platz im Hauptfeld. Darunter mit Milanka Linde und Helena Lale auch zwei deutsche Teilnehmerinnen.
von Sven BlockDas Organisationsteam unter der Leitung von Björn Dunkerbeck gab am vierten Tag grünes Licht für den anspruchsvollen Challenger-Wettbewerb. Diese Runde - ein zentraler Bestandteil des neuen Formats der vereinten World Wave Tour der PWA und IWT - vergab wertvolle Ranglistenpunkte an Athleten, die in der Weltrangliste aufsteigen wollen, und bot den besten Fahrern des Tages zudem die Chance, sich einen Platz im professionellen Hauptfeld zu sichern.
Der Tag begann mit der Erwartung stärkerer Winde, doch dichter Calima-Staub, ein Wetterphänomen auf den Kanarischen Inseln, bei dem feiner Sand und Staub aus der Sahara über den Atlantik wehrt, stellte die Teilnehmer vor große Herausforderungen. Die grenzwertigen Windbedingungen erschwerten die Ausführung klassischer, hochbewerteter Manöver wie Forward Loops, Pushloops und Backloops. Da der Wind im Tagesverlauf allmählich nachließ, waren die Athletinnen und Athleten gezwungen, das Beste aus den gegebenen Verhältnissen herauszuholen.
Der Tag begann mit der Erwartung stärkerer Winde, doch dichter Calima-Staub, ein Wetterphänomen auf den Kanarischen Inseln, bei dem feiner Sand und Staub aus der Sahara über den Atlantik wehrt, stellte die Teilnehmer vor große Herausforderungen. Die grenzwertigen Windbedingungen erschwerten die Ausführung klassischer, hochbewerteter Manöver wie Forward Loops, Pushloops und Backloops. Da der Wind im Tagesverlauf allmählich nachließ, waren die Athletinnen und Athleten gezwungen, das Beste aus den gegebenen Verhältnissen herauszuholen.



Challenger-Runde Damen
Bei den Damen gab es einen unangefochtenen Star: die amtierende Siegerin des Events, Daida Ruano Moreno. Die 18-fache Weltmeisterin, die nicht mehr an der gesamten Tour teilnimmt, kehrte aufs Wasser zurück und stellte ihre Erfahrung und Klasse unter Beweis, an die ihre Konkurrentinnen nicht heranreichen konnten. Sie dominierte die Challenger-Runde der Damen mit einer beeindruckenden Punktzahl von 10,13 Punkten und verschaffte sich einen deutlichen Vorsprung vor den drei weiteren Teilnehmerinnen, die ebenfalls den Einzug ins Hauptfeld schafften: die beiden deutschen Starterinnen Milanka Linde und Helena Lale sowie der Niederländerin Isabel van Noesel.



Challenger-Runde Herren
Bei den Herren nutzte Josep Pons seine umfassende Spotkenntnis, um sich mit 11 Punkten verdient den ersten Platz zu sichern. Carlos Kiefer Quintana - mehrfacher Jugendweltmeister - lag nur knapp hinter ihm und belegte mit 10,63 Punkten den zweiten Qualifikationsplatz. „Ich habe das Material herausgeholt, das schon lange in meinem Spind gelegen hat. Solche Bedingungen sind für Pozo untypisch. Daher musste ich ein großes Segel aufriggen. Aber es ist mir gelungen, die Qualifikation zu schaffen.“
Der dritte Qualifikationsplatz ging an den PWA-Freestyle-Weltmeister von 2024, Lennart Neubauer, der bereits im Training vor dem Event durch das innovative „Shifty-Forward“-Manöver auf sich aufmerksam gemacht hatte. Der Japaner Takumi Moriya - ebenfalls für seine Freestyle-Skills bekannt - sicherte sich den vierten und letzten Qualifikationsplatz.
Der fünfte Wettkampftag soll mit einem frühen Skippers' Meeting beginnen. Dann wird entschieden, ob die Wettbewerbe der U18- und U21-Klassen ausgetragen werden können, die am vierten Tag nicht stattfinden konnten, da der Calima-Effekt den für Pozo Izquierdo bekannten, heftigen Wind ausbremste.
Fotos: PWA/WWT World Tour/John Carter






































