PWA/WWT Gran Canaria Gloria World Cup 2026Philip Köster und Daida Ruano Moreno verteidigen ihre Titel
Daida Ruano Moreno und Philip Köster verteidigen nach einem spannenden Donnerstag in Pozo erfolgreich ihre Titel. Sarah-Quita Offringa, Alexia Kiefer Quintana, Marc Paré und Miguel Chapuis komplettieren das Podium, Gregory Stathopoulos holt sich den Titel bei den U21-Junioren.
von Sven BlockNachdem sich der Calima gelegt hatte, frischte der Wind am Donnerstag wieder auf und schuf die Rahmenbedingungen für einen actiongeladenen Tag beim Gran Canaria Gloria Windsurf World Cup. Sowohl die Hauptrunden der Damen und Herren als auch der Wettbewerb der U21-Junioren konnten abgeschlossen werden. Da die Windbedingungen zum Teil grenzwertig waren, kam es zu einigen überraschenden Ergebnissen, was die Spannung erhöhte - doch am Ende standen zwei altbekannte Namen oben auf dem Siegerpodest.
Der Vorrunden der Herren sorgten für einigen Gesprächsstoff. Bereits im Viertelfinale kam es zu hochkarätigen Duellen: Liam Dunkerbeck, Marino Gil Gherardi, Philip Köster und Lennart Neubauer traten zusammen im ersten Heat an. Die erste große Überraschung war das Aus von Mitfavorit Marino Gil Gherardi, der hier 2024 gewinnen konnte. Er verpasste die Qualifikation für das Semifinale um lediglich 1,14 Punkte, nachdem Liam Dunkerbeck im letzten Moment den Heat noch für sich entscheiden hatte.
Auch im Halbfinale gab es Überraschungen: Marcilio Browne verpasste den Einzug ins Finale, während sich der amtierende Weltmeister Marc Paré und Miguel Chapuis neben Liam Dunkerbeck und Philip Köster für das Finale qualifizierten.
Philip Köster mit „Buzzer-Beater“-Sieg gegen Marc Paré
Der Vorrunden der Herren sorgten für einigen Gesprächsstoff. Bereits im Viertelfinale kam es zu hochkarätigen Duellen: Liam Dunkerbeck, Marino Gil Gherardi, Philip Köster und Lennart Neubauer traten zusammen im ersten Heat an. Die erste große Überraschung war das Aus von Mitfavorit Marino Gil Gherardi, der hier 2024 gewinnen konnte. Er verpasste die Qualifikation für das Semifinale um lediglich 1,14 Punkte, nachdem Liam Dunkerbeck im letzten Moment den Heat noch für sich entscheiden hatte.
Auch im Halbfinale gab es Überraschungen: Marcilio Browne verpasste den Einzug ins Finale, während sich der amtierende Weltmeister Marc Paré und Miguel Chapuis neben Liam Dunkerbeck und Philip Köster für das Finale qualifizierten.



Das Finale war hart umkämpft. Philip Köster ging früh in Führung, nachdem er einen perfekten Double Forward Loop stehen konnte. Marc Paré übernahm jedoch bald und schien auf dem besten Weg zu seinem ersten Sieg auf Gran Canaria. Doch Köster hatte andere Pläne: Mit einem Backloop in den allerletzten Sekunden überholte er den Spanier noch, verteidigte erfolgreich seinen Eventtitel und untermauerte zudem seine Ambitionen auf den Weltmeistertitel. Am Ende trennten die beiden nur 0,61 Punkte.
„Es war ein wirklich schwieriger Tag, sehr wenig Welle und kein klassisches Pozo, wie ich es aus unzähligen Trainingssessions kenne. In einigen Heats musste ich auf das größere Material wechseln, weil es kaum möglich war, gute Sprünge zu finden. Das Finale gegen Liam, Miguel und Marc war entsprechend hart. Aber zum Schluss habe ich noch einen guten Backloop hinbekommen, und dann hat alles gepasst. Mein neunter Sieg fühlt sich gut ab. Gerade vor meiner Familie und meinen Töchtern ist es etwas ganz Besonderes“, sagte ein sichtlich zufriedener Philip Köster nach dem Wettkampf.
Miguel Chapuis, der während des gesamten Wettbewerbs beeindruckte, sicherte sich verdient seine zweite Podiumsplatzierung auf der World Tour und sein mit Abstand bestes Ergebnis auf Gran Canaria. Liam Dunkerbeck hingegen verpasste das Podium knapp und belegte Platz vier.
Daida Ruano Moreno, die Ikone von Gran Canaria, die nicht mehr regelmäßig an der internationalen Tour teilnimmt, musste sich zunächst über die Challenger-Runden für das Hauptfeld qualifizieren - obwohl sie als Titelverteidigerin antrat. Von da an zeigte sie eine makellose Leistung, gewann jeden einzelnen Heats und sicherte souverän den Sieg, womit sie ihre Dominanz bei ihrem Heimevent eindrucksvoll unterstrich. Auch wenn die Bedingungen nicht optimal waren, wagte Daida Ruano Moreno gegen Ende des Finales einen Double Forward.
Sarah-Quita Offringa hingegen schien sich mit den schwierigen Verhältnissen nie so recht anfreunden zu wollen. Nachdem sie sich nur knapp für das Finale qualifiziert hatte, konnte die sie im entscheidenden Heat nicht ganz mit der Performance von Daida Ruano Moreno mithalten, startet aber mit einem soliden zweiten Platz in die Saison.
„Es war ein wirklich schwieriger Tag, sehr wenig Welle und kein klassisches Pozo, wie ich es aus unzähligen Trainingssessions kenne. In einigen Heats musste ich auf das größere Material wechseln, weil es kaum möglich war, gute Sprünge zu finden. Das Finale gegen Liam, Miguel und Marc war entsprechend hart. Aber zum Schluss habe ich noch einen guten Backloop hinbekommen, und dann hat alles gepasst. Mein neunter Sieg fühlt sich gut ab. Gerade vor meiner Familie und meinen Töchtern ist es etwas ganz Besonderes“, sagte ein sichtlich zufriedener Philip Köster nach dem Wettkampf.
Miguel Chapuis, der während des gesamten Wettbewerbs beeindruckte, sicherte sich verdient seine zweite Podiumsplatzierung auf der World Tour und sein mit Abstand bestes Ergebnis auf Gran Canaria. Liam Dunkerbeck hingegen verpasste das Podium knapp und belegte Platz vier.
Daida Ruano Moreno schreibt Geschichte
Daida Ruano Moreno, die Ikone von Gran Canaria, die nicht mehr regelmäßig an der internationalen Tour teilnimmt, musste sich zunächst über die Challenger-Runden für das Hauptfeld qualifizieren - obwohl sie als Titelverteidigerin antrat. Von da an zeigte sie eine makellose Leistung, gewann jeden einzelnen Heats und sicherte souverän den Sieg, womit sie ihre Dominanz bei ihrem Heimevent eindrucksvoll unterstrich. Auch wenn die Bedingungen nicht optimal waren, wagte Daida Ruano Moreno gegen Ende des Finales einen Double Forward.
Sarah-Quita Offringa hingegen schien sich mit den schwierigen Verhältnissen nie so recht anfreunden zu wollen. Nachdem sie sich nur knapp für das Finale qualifiziert hatte, konnte die sie im entscheidenden Heat nicht ganz mit der Performance von Daida Ruano Moreno mithalten, startet aber mit einem soliden zweiten Platz in die Saison.



Alexia Kiefer Quintana komplettiert das Podium als Dritte; sie nutzte ihren Heimvorteil und setzte sich gegen Sol Degrieck durch. Die erst 16-Jährige hat noch die Chance, um den U21-Titel bei den Damen zu kämpfen, dessen Entscheidung am Freitag ansteht.
Nach ihrem Sieg sagte eine sichtlich bewegte Daida Moreno: „Das ist mein 23. Sieg hier in Pozo Izquierdo. Ich habe unglaublich hart trainiert, um wieder auf diesem Niveau antreten zu können. Ich möchte meinen Trainern, meiner Familie, meinen Freunden und den Organisatoren für ihre Unterstützung danken. Oft habe ich gedacht, dies sei das letzte Mal ... aber ich komme immer wieder zurück.“
Bereits früher am Tag fand das Finale der U21-Junioren statt, in dem der Lokalmatador Carlos Kiefer Quintana auf den formstarken Gregory Stathopoulos aus Griechenland traf.
Während Kiefer Quintana im gesamten Finale in der Welle souverän agierte, dominierte Gregory Stathopoulos in der Luft: Mit einem perfekt ausgeführten Double Forward und einem One-Footed Backloop erzielte er die höchsten Wertungen des Heats und holte sich verdient den U21-Titel.
Bei der Siegerehrung lobte Veranstalter Björn Dunkerbeck das hohe Niveau des Wettbewerbs und betonte, dass sich wahre Profis dadurch auszeichnen, dass sie nicht nur bei den für Pozo typischen Extremwinden überzeugen, sondern auch unter schwierigen Bedingungen performen können, wenn jeder Punkt hart erkämpft werden muss.
Der Fokus richtet sich nun auf den Freitag, an dem der Wettbewerb der U21-Juniorinnen den Abschluss der Veranstaltung bilden soll.
Damen
1. Daida Ruano Moreno (ESP)
2. Sarah-Quita Offringa (ARU)
3. Alexia Kiefer (ESP)
4. Sol Degrieck (BEL)
Herren
1. Philip Köster (GER)
2. Marc Paré (ESP)
3. Miguel Chapuis (ESP)
4. Liam Dunkerbeck (ESP)
U21-Junioren
1. Gregory Stathopoulos (GRE)
2. Carlos Kiefer Quintana (ESP)
3- Takumi Moriya (JPN)
Fotos: PWA/WWT World Tour/John Carter
Nach ihrem Sieg sagte eine sichtlich bewegte Daida Moreno: „Das ist mein 23. Sieg hier in Pozo Izquierdo. Ich habe unglaublich hart trainiert, um wieder auf diesem Niveau antreten zu können. Ich möchte meinen Trainern, meiner Familie, meinen Freunden und den Organisatoren für ihre Unterstützung danken. Oft habe ich gedacht, dies sei das letzte Mal ... aber ich komme immer wieder zurück.“
U21-Junioren
Bereits früher am Tag fand das Finale der U21-Junioren statt, in dem der Lokalmatador Carlos Kiefer Quintana auf den formstarken Gregory Stathopoulos aus Griechenland traf.
Während Kiefer Quintana im gesamten Finale in der Welle souverän agierte, dominierte Gregory Stathopoulos in der Luft: Mit einem perfekt ausgeführten Double Forward und einem One-Footed Backloop erzielte er die höchsten Wertungen des Heats und holte sich verdient den U21-Titel.
Bei der Siegerehrung lobte Veranstalter Björn Dunkerbeck das hohe Niveau des Wettbewerbs und betonte, dass sich wahre Profis dadurch auszeichnen, dass sie nicht nur bei den für Pozo typischen Extremwinden überzeugen, sondern auch unter schwierigen Bedingungen performen können, wenn jeder Punkt hart erkämpft werden muss.
Der Fokus richtet sich nun auf den Freitag, an dem der Wettbewerb der U21-Juniorinnen den Abschluss der Veranstaltung bilden soll.
Ergebnis PWA/WWT Gran Canaria Gloria World Cup 2026
Damen
1. Daida Ruano Moreno (ESP)
2. Sarah-Quita Offringa (ARU)
3. Alexia Kiefer (ESP)
4. Sol Degrieck (BEL)
Herren
1. Philip Köster (GER)
2. Marc Paré (ESP)
3. Miguel Chapuis (ESP)
4. Liam Dunkerbeck (ESP)
U21-Junioren
1. Gregory Stathopoulos (GRE)
2. Carlos Kiefer Quintana (ESP)
3- Takumi Moriya (JPN)
Fotos: PWA/WWT World Tour/John Carter







































































