PWA/WWT Wissant Wave Classic 2026Marc Paré und Sol Degrieck setzen sich durch
Marc Paré gewinnt in Wissant und übernimmt damit die Führung im Kampf um den Weltmeistertitel. Sol Degrieck triumphiert bei den Damen gegen die Konkurrenz aus Frankreich.
von Sven BlockDer achte Tag der Wissant Wave Classic übertraf alle Erwartungen: Bei guten Wind- und Wellenbedingungen zeigte sich der Spot in Nordfrankreich am Finaltag in bester Qualität.
Sol Degrieck fährt mittlerweile bei allen Events um Podiumsplätze mit. In Wissant reichte es für die Belgierin nicht nur für einen Spitzenplatz, sondern sie holte sich hier ihren zweiten Sieg auf der World Tour, nachdem sie im vergangenen Jahr auf Sylt ihren ersten Erfolg feiern konnte. Auch wenn der Sieg noch nicht ganz für den Sprung unter die Top-3 der Gesamtwertung reicht, bringt er sie im Rennen um den Weltmeistertitel einen entscheidenden Schritt weiter.
Die französischen Fahrerinnen zeigten bei ihrem Heimrennen starke Leistungen: Lisa Wermeister, die Titelverteidigerin Alice Arutkin und Marine Hunter qualifizierten sich allesamt für das Finale, konnten jedoch nicht verhindern, dass am Ende Sol Degrieck ganz oben auf dem Podium stand.
Vor dem Wave Classic in Wissant lagen Philip Köster und Marc Paré gleichauf und hatten sich die Siege und zweiten Plätze auf Gran Canaria und Teneriffa geteilt. Diese Kampf spitzte sich in Frankreich erneut zu: Beide qualifizierten sich für das Finale der besten Vier, in dem auch der Kilian du Couëdic und Morgan Noireaux antraten.
Damen
Sol Degrieck fährt mittlerweile bei allen Events um Podiumsplätze mit. In Wissant reichte es für die Belgierin nicht nur für einen Spitzenplatz, sondern sie holte sich hier ihren zweiten Sieg auf der World Tour, nachdem sie im vergangenen Jahr auf Sylt ihren ersten Erfolg feiern konnte. Auch wenn der Sieg noch nicht ganz für den Sprung unter die Top-3 der Gesamtwertung reicht, bringt er sie im Rennen um den Weltmeistertitel einen entscheidenden Schritt weiter.
Die französischen Fahrerinnen zeigten bei ihrem Heimrennen starke Leistungen: Lisa Wermeister, die Titelverteidigerin Alice Arutkin und Marine Hunter qualifizierten sich allesamt für das Finale, konnten jedoch nicht verhindern, dass am Ende Sol Degrieck ganz oben auf dem Podium stand.
Herren
Vor dem Wave Classic in Wissant lagen Philip Köster und Marc Paré gleichauf und hatten sich die Siege und zweiten Plätze auf Gran Canaria und Teneriffa geteilt. Diese Kampf spitzte sich in Frankreich erneut zu: Beide qualifizierten sich für das Finale der besten Vier, in dem auch der Kilian du Couëdic und Morgan Noireaux antraten.



Am Ende des Finales trennten die beiden Titelanwärter lediglich 0,39 Punkte - ein Beleg für die enorme Brisanz dieses Duells. Philip Köster hatte im Luftkampf knapp die Nase vorn, doch der amtierende Weltmeister punktete in den Wellen. Damit sicherte er sich nicht nur den Sieg beim Wissant Wave Classic, sondern übernahm vor dem Event auf Sylt - wo er als Titelverteidiger antritt und seinen dritten Sieg anstrebt, eine Leistung, die bisher noch niemandem gelungen ist - auch die Führung in der Gesamtwertung.
Für Philip Köster ist der zweite Platz zwar ein grundsolides Ergebnis, doch zweifellos war er mit dem festen Ziel angetreten, in Frankreich zu gewinnen. Nun verliert er im Kampf um den Weltmeistertitel etwas Boden und liegt 1.200 Punkte hinter dem Spanier. Dennoch ist für ihn, der seinen sechsten Weltmeistertitel anpeilt, noch alles offen, während die Saison in ihre entscheidende Phase geht.
Für Philip Köster ist der zweite Platz zwar ein grundsolides Ergebnis, doch zweifellos war er mit dem festen Ziel angetreten, in Frankreich zu gewinnen. Nun verliert er im Kampf um den Weltmeistertitel etwas Boden und liegt 1.200 Punkte hinter dem Spanier. Dennoch ist für ihn, der seinen sechsten Weltmeistertitel anpeilt, noch alles offen, während die Saison in ihre entscheidende Phase geht.



Kilian du Couëdic verdient nicht nur höchste Anerkennung dafür, dass er ins Finale einzog, sondern sich in einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld auch einen Platz auf dem Podium sichern konnte. Das ist an sich schon beeindruckend, doch diese Leistung im Alter von 52 Jahren zu zeigen, ist bemerkenswert. Auf dem Weg zu Platz drei zeigte der Franzose Double Forwards und überzeugte mit starkem Waveriding.
Morgan Noireaux verpasste knapp einen weiteren Podestplatz. Auch wenn der vierte Platz hier seine Gesamtpunktzahl nicht erhöht, dürfte ihm der erneute Finaleinzug zusätzlich Selbstvertrauen für Sylt gegeben haben. Vorerst bleibt der 31-Jährige auf dem achten Platz der Gesamtwertung.
Damen
1. Sol Degrieck (BEL)
2. Lisa Wermeister (FRA)
3. Alice Arutkin (FRA)
4. Marine Hunter (FRA)
Herren
1. Marc Paré (ESP)
2. Philip Köster (GER)
3. Kilian du Couëdic (FRA)
4. Morgan Noireaux (HI)
5. Jules Denel (FRA)
5. Antoine Martin (FRA)
7. Arthur Arutkin (FRA )
7. Nicolas Akgazciyan (FRA)
9. Javier Escribano (ESP)
9. Cesar Filippi (FRA)
9. Louis Depoers (FRA)
9. Thomas Van Batter (FRA)
Fotos: PWA/WWT World Tour/Olivier Caenen
Morgan Noireaux verpasste knapp einen weiteren Podestplatz. Auch wenn der vierte Platz hier seine Gesamtpunktzahl nicht erhöht, dürfte ihm der erneute Finaleinzug zusätzlich Selbstvertrauen für Sylt gegeben haben. Vorerst bleibt der 31-Jährige auf dem achten Platz der Gesamtwertung.
Ergebnis PWA/WWT Wissant Wave Classic 2026
Damen
1. Sol Degrieck (BEL)
2. Lisa Wermeister (FRA)
3. Alice Arutkin (FRA)
4. Marine Hunter (FRA)
Herren
1. Marc Paré (ESP)
2. Philip Köster (GER)
3. Kilian du Couëdic (FRA)
4. Morgan Noireaux (HI)
5. Jules Denel (FRA)
5. Antoine Martin (FRA)
7. Arthur Arutkin (FRA )
7. Nicolas Akgazciyan (FRA)
9. Javier Escribano (ESP)
9. Cesar Filippi (FRA)
9. Louis Depoers (FRA)
9. Thomas Van Batter (FRA)
Fotos: PWA/WWT World Tour/Olivier Caenen














































