JP Freestyle Wave: Das All-in-One Spielzeug

JP Freestyle WaveDas All-in-One Spielzeug

Mit dem neuen Freestyle Wave verspricht JP Australia die Vorzüge eines klassischen Allrounders für mittleren bis starken Wind mit den Vorteilen des kompakten und vielseitigen JP Wave Slate zu verbinden.

von Sven Block
Auch wenn die Bezeichnung Freestyle Wave, an der auch die 2020-er Version des JP Boards festhält, von einigen Jahren noch als etwas unausgeklügelte Mogelpackung oder gar als ein geschickter Marketing-Clou bewertet wurde, ist die Grundintention dieser Boardklasse klar: Egal ob man sie als „Freewave“, „Crossover“ oder „Freemove“ deklariert, sollen diese Boards ungeachtet des größeren Volumens, mit einer Agilität ausgestattet werden, die neben Spaß bei Manövern und Flachwasser-Action auch bei kleineren Wellenritten für hinreichend Spaß sorgt. Das heißt im Einzelfall nicht, dass man bei radikaleren Bedingungen, ein solches Brett unter seinen Füßen haben möchte, aber gerade bei moderaten Bedingungen, wie wir sie nicht selten haben, hilft frühes Angleiten, mehr Stabilität und ein ausgewogenes Fahrgefühl. Boards dieser Klasse positionieren sich im klassischem Sinn als Allrounder für Fortgeschrittene und sind laut Hersteller eine „ideale Option für 99% der Windsurfer“, die an der Küste surfen, gerade auch dann, wenn die Frage aufkommt, welche Boardklasse überhaupt zu einem passt.

Auch beim Shape ist dieser Klasse einiges gemein: Die Outline ist in der Mitte meist eher parallel gehalten und schafft damit nicht nur Fläche für frühes Gleiten, sondern sorgt auch für eine angenehme Kippstabilität, die gerade bei unkonstanten Bedingungen, etwa bei Onshore-Winden, zu nicht unerheblichen Fahrkomfort beiträgt. Windlöcher und Luv-Stau führen nicht zwingend zum Wasserstart, sondern können mühelos, z.T. auch mit Beibehaltung der Fußschlaufenposition, gemeistert werden.
JP Freestyle Wave: Das All-in-One Spielzeug
JP Freestyle Wave: Das All-in-One Spielzeug
JP Freestyle Wave: Das All-in-One Spielzeug
Auch das neue direktere und agilere Gefühl, das das neue JP Freestyle Wave vermitteln soll, ergibt sich aus dem reduzierten Gewicht und der kürzeren, kompakten Form, die sich eher am JP Wave Slate orientiert. Die Outline ist im Mittelbereich nahezu parallel und bietet einen langen geraden Bereich für frühes Gleiten und ausreichend Stabilität. Das Heck der 2020er-Version ist schmaller geworden und sorgt damit für Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten und schnellen Fahrten auf Chop. Das stärker gewölbte Deck bietet einen hochkomfortablen Stand in jeder Fußschlaufenposition.

Teamfahrer Robby Swift, der auch bei auflandigen Winden bei Wavecontests das eine oder andere mal auf das Freestyle Wave setzt, schwärmt von der neuen kompakteren Version:

„Das Freestyle Wave ist bereits seit 2003 eines meiner Lieblingsboards, als ich mein erstes PWA Freestyle Event auf der Freestyle Wave gewann (Costa Calma, Anm. d. Red.). Es war ein großartiges Board für Super-X und ich habe es auch bei Onshore-Bedingungen (auf Sylt und in Klitmøller) über seine verschiedenen Editionen verwendet. In diesem Jahr ist das Board kürzer und kompakter und fühlt sich sowohl auf der Geraden als auch bei kappeligen Bedingungen und Sprüngen großartig an. Es ist immer ein Favorit meiner Surfcamp-Teilnehmer, da es so vielseitig und einfach zu bedienen ist.“


Das JP Freestyle Wave ist in vier Längen als Full Wood Sandwich (FWS) und in fünf Längen als Pro-Edition erhältlich. Während die FWS als Singlefin-Board mit einer Freestyle Wave-Finne geliefert wird, ist die Pro-Edition mit zwei zusätzlichen Side Wave 10 RTM-Finnen ausgestattet.

Modell (l)
Pro 79
Pro/FWS 86
Pro/FWS 94
Pro/FWS 103
Pro/FWS 113
Länge (cm)
225
229
230
230
231
Breite (cm)
57
86
61
63
65
Ideale Segelgröße (qm)
4.0 - 5.8
4.4 - 6.0
4.7 - 6.2
5.0 - 6.5
5.4 - 6.9

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