Severne Pyro 2027Update für Philip Kösters Pro-Shape
Neuer Shape, neues Unterwasserschiff, neue Konstruktion und Hochglanz-Rails. Der in Zusammenarbeit mit Philip Köster entwickelte Pyro von Severne wurde für 2027 grundlegend überarbeitet.
von Sven Block„Ich brauche ein Board“, so Philip Köster, „das früher ins Gleiten kommt als alle anderen, mich auf die Höhe eines Triple-Loops katapultiert und die nötige Geschwindigkeit liefert, um jeden gewünschte Turn zu carven.“ Philip Kösters unnachahmlicher Stil ist schwer zu beschreiben. Aggressiv, aber mit der Leichtigkeit einer Ballerina, wie manchmal geschrieben wird, zirkelt er seine Künste in die Welle. Immer performance-orientiert, hat man oft Mitleid, wenn die Bedingungen für ihn nicht zu 100 % mitspielen wollen. Für 2027 stellt Severne einen grundlegend überarbeiteten Shape vor, der den hohen Ansprüchen des 5-fachen PWA-Champions noch mehr gewachsen sein soll.
Eine stärker nach vorne akzentuierte Volumenverteilung stehe beim neuen Pyro für früheres Angleiten und mehr Vortrieb. Das breitere Heck mit dünneren, verfeinerten Kanten verbessere, so Severne, den Grip und die Manövrierbarkeit des Boards. Die Fußschlaufen wurden weiter hinten positioniert, bringen das Körperzentrum stärker über das Heck, um mehr Hebelwirkung ausüben zu können, die noch engere Kurvenradien erlauben.
Eine stärker nach vorne akzentuierte Volumenverteilung stehe beim neuen Pyro für früheres Angleiten und mehr Vortrieb. Das breitere Heck mit dünneren, verfeinerten Kanten verbessere, so Severne, den Grip und die Manövrierbarkeit des Boards. Die Fußschlaufen wurden weiter hinten positioniert, bringen das Körperzentrum stärker über das Heck, um mehr Hebelwirkung ausüben zu können, die noch engere Kurvenradien erlauben.



Die Kombination aus Volumen im vorderen Bereich, breiterem Heck und der verlagerten Schlaufenposition, erweitere, so Severne, „den Einsatzbereich jeder Größe“. Bei kleineren Größen sei dafür gesorgt, dass das Board schnell und effizient anspringe, wähle man den Pyro eine Nummer größer, könne er trotzdem aggressiv in der Welle gefahren werden.
Die neue Form des Unterwasserschiffs verläuft von einer V-Konkave über eine flache Konkave hin zu einer Doppelkonkave im Heck. Dies sorge, so Severne, für geschmeidigere Übergänge bei Rail-to-Rail-Transitions, schnellere Beschleunigung und berechenbaren Grip in den Turns. Ein stärkerer Nose-Rocker im Vergleich zum Vorgängermodell erleichtere das Ansurfen der Welle, der flachere Tail-Kick erhalte Geschwindigkeit und Vortrieb bei Botton Turns und Cutbacks effizienter.
Die neue Form des Unterwasserschiffs verläuft von einer V-Konkave über eine flache Konkave hin zu einer Doppelkonkave im Heck. Dies sorge, so Severne, für geschmeidigere Übergänge bei Rail-to-Rail-Transitions, schnellere Beschleunigung und berechenbaren Grip in den Turns. Ein stärkerer Nose-Rocker im Vergleich zum Vorgängermodell erleichtere das Ansurfen der Welle, der flachere Tail-Kick erhalte Geschwindigkeit und Vortrieb bei Botton Turns und Cutbacks effizienter.



Mit fünf Finnenkästen ausgestattet bleibt das Pyro weiterhin vielseitig und lässt sich individuell an die Vorlieben und jeweiligen Bedingungen anpassen. Die stabilste Option und die Standardausstattung ist das Quad-Setup. Bei großen Wellen und sobald zusätzlicher Grip gefragt ist, böte das 4-Finnen-Setup die Zuverlässigkeit und Stabilität, auf die es ankäme. Im 3-Finnen-Setup als Thruster gleite der Shape früher an und sei starker Strömung und böigen Bedingungen besser gewachsen. Die Option mit zwei Finnen und dem Twin-Setup erzeuge das lockerste Fahrgefühl mit viel Wendigkeit. „Bei Wind und Wellen, die zum Spielen einladen“, verrät Severne, sei dies Philips bevorzugte Wahl. Das HEX4-System ermöglicht dabei einen schnellen und einfachen Wechsel der Setups und lädt dazu ein, selber zu experimentieren, welche Option persönlich am besten funktioniert.
Der Pyro ist mit einem keramischen, UV-beständigen Klarlack versiegelt. Die Beschichtung selbst ist bis zu 18 % leichter, härtet zu einer Oberfläche mit dem Härtegrad 2H aus und weist Wasser, Salz und Schmutz ab. Anstöße an den Rails oder Kratzer durch den Strand sollen kaum Spuren hinterlassen, die Oberfläche reinigt sich weitgehend selbst.
Designmerkmale:
Verfügbare Größen:
Fotos: Severne Windsurfing
Der Pyro ist mit einem keramischen, UV-beständigen Klarlack versiegelt. Die Beschichtung selbst ist bis zu 18 % leichter, härtet zu einer Oberfläche mit dem Härtegrad 2H aus und weist Wasser, Salz und Schmutz ab. Anstöße an den Rails oder Kratzer durch den Strand sollen kaum Spuren hinterlassen, die Oberfläche reinigt sich weitgehend selbst.
Designmerkmale:
- Neuer Shape, mit überarbeiteter Outline, Rocker-Linie und neuem Kantenprofil
- Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem 5-fachen Weltmeister Philip Köster
- 5-Finnen-Setup mit Slot-Boxen für Quad-, Thruster- oder Twin-Konfiguration
- Spezielle Serverne Wave-Bauweise aus Biaxial-Carbon, S-Glass und E-Glass über einem 15,5 kg/m3 EPS-Kern
- Inklusive Nyca-Xarbonfaser-Injektionsfinnen
- HEX4-System für werkzeuglosen Finnenwechsel
Verfügbare Größen:
| Modell (l) | Länge (cm) | Breite (cm) | Ideale Segelgröße (qm) |
|---|---|---|---|
| Pyro 66 | 216 | 53.5 | 2.0 - 4.7 |
| Pyro 74 | 218 | 56 | 3.0 - 5.0 |
| Pyro 79 | 219 | 57 | 3.0 - 5.0 |
| Pyro 83 | 220 | 58 | 4.0 - 5.3 |
| Pyro 87 | 221 | 59 | 4.2 - 5.7 |
| Pyro 93 | 223 | 60 | 4.7 - 6.0 |
| Pyro 99 | 226 | 61 | 5.0 - 6.7 |
Fotos: Severne Windsurfing




























