FPT Podersdorf 2026: Testlauf für das neue Pro/Open-Format
Beim anstehenden Stopp der Pro Tour in Podersdorf wird ein neues Wettkampfformat mit zwei Flotten erprobt. Im Rahmen des Herrenwettbewerbs treten getrennte Divisionen in der Pro und Open Fleet an.
von Sven BlockDas Ziel hinter diesem neuen Format ist denkbar einfach: Es soll mehr Möglichkeiten für Rider aller Leistungsstufen schaffen, sich mit Fahrern zu messen, die dem eigenen Niveau entsprechen, und dazu dienen, während des Events mehr Wettkampfzeit zu erhalten.
Die Pro Fleet wird sich aus den anwesenden Pros zusammensetzen, die im traditionellen FPT-Format antreten. In den Heats werden sechs gewertete Moves gezählt, wobei Vielfalt, Technik und Stil weiterhin die zentralen Elemente der Bewertungskriterien bleiben. Die neue Open Fleet ist für alle anderen konzipiert - einschließlich Neueinsteiger und Amateur-Wettkämpfer, „Master Blasters“ (erfahrene Amateure), Jugendliche, ehemalige Pros, die in den Wettkampf zurückkehren wollen, sowie für diejenigen, die erste Wettkampferfahrung sammeln möchten. Das Format wurde hierfür optimiert: Es zählen vier Moves, die Heats sind kürzer, es gibt keine Abzüge für mangelnde Vielfalt (Diversity Penalties), und die Bewertung konzentriert sich voll auf die Gesamtleistung.
Die Rider müssen bei der Registrierung noch keine Flotte auswählen. Die Zuteilung erfolgt vor Ort auf der Grundlage der aktuellen Ranglisten und der endgültigen Teilnehmerliste am Registrierungstag.
Ein zusätzlicher Vorteil des neuen Systems sind, so die Veranstalter der Pro Tour, die erweiterten Aufstiegschancen im Verlauf des Events. Der genaue Qualifikationsweg von der Open in die Pro Fleet wird erst vor Ort endgültig festgelegt - da das Format praxisnah verfeinert werden soll -, doch das Ziel besteht darin, einen klareren und lohnenderen Aufstiegsweg für neue und aufstrebende Fahrer zu schaffen. Mindestens vier Teilnehmer aus der Open Fleet werden in die Pro Fleet aufsteigen - maximal bis zu acht Teilnehmer. Für Österreich bleibt die Damenflotte unverändert und wird weiterhin im bekannten, bestehenden Format ausgetragen. Die FPT prüft jedoch für die Zukunft auch ähnliche Teilnahmewege und entwicklungsorientierte Ansätze für Windsurferinnen; weitere Informationen hierzu werden im Zuge der fortschreitenden Gespräche bekannt gegeben.
Die Open Fleet wird nur durchgeführt, wenn eine ausreichende Anzahl an Anmeldungen eingeht. Die Registrierung erfolgt weiterhin über das übliche Anmeldeverfahren.
Die Veranstaltung in Österreich dient als Testlauf, bei dem das FPT-Team Feedback von Fahrern, Juroren und Organisatoren einholen wird, bevor eine Entscheidung über eine mögliche zukünftige Implementierung getroffen wird.
Falls du schon länger mit dem Gedanken spielst, an deinem ersten Event der Freestyle Pro Tour teilzunehmen, könnte Österreich die perfekte Gelegenheit für den Einstieg sein - Anmeldungen in letzter Minute sind weiterhin möglich!
Foto: FPT/Merlin Libicky
Die Pro Fleet wird sich aus den anwesenden Pros zusammensetzen, die im traditionellen FPT-Format antreten. In den Heats werden sechs gewertete Moves gezählt, wobei Vielfalt, Technik und Stil weiterhin die zentralen Elemente der Bewertungskriterien bleiben. Die neue Open Fleet ist für alle anderen konzipiert - einschließlich Neueinsteiger und Amateur-Wettkämpfer, „Master Blasters“ (erfahrene Amateure), Jugendliche, ehemalige Pros, die in den Wettkampf zurückkehren wollen, sowie für diejenigen, die erste Wettkampferfahrung sammeln möchten. Das Format wurde hierfür optimiert: Es zählen vier Moves, die Heats sind kürzer, es gibt keine Abzüge für mangelnde Vielfalt (Diversity Penalties), und die Bewertung konzentriert sich voll auf die Gesamtleistung.
Die Rider müssen bei der Registrierung noch keine Flotte auswählen. Die Zuteilung erfolgt vor Ort auf der Grundlage der aktuellen Ranglisten und der endgültigen Teilnehmerliste am Registrierungstag.
Format Pro Fleet
- 6 gewertete Moves (Änderungen nach Ermessen des Regattaleiters vorbehalten)
- Mindestens 2 Moves pro Schlag (Änderungen nach Ermessen des Regattaleiters vorbehalten)
- Insgesamt 16 Versuche
- Es gelten Abzüge für mangelnde Vielfalt (Diversity Penalties)
- Wiederholte Moves werden nicht gewertet
- Technische Bewertung 40 % / Jury-Bewertung 60 %
Format Open Fleet
- 4 gewertete Moves (Änderungen nach Ermessen des Regattaleiters vorbehalten)
- Mindestens 1 Move pro Schlag (Änderungen nach Ermessen des Regattaleiters vorbehalten)
- Insgesamt 20 Versuche
- Keine Abzüge für mangelnde Vielfalt
- Wiederholte Moves werden nicht gewertet
- 100 % Jury-Bewertung
Ein zusätzlicher Vorteil des neuen Systems sind, so die Veranstalter der Pro Tour, die erweiterten Aufstiegschancen im Verlauf des Events. Der genaue Qualifikationsweg von der Open in die Pro Fleet wird erst vor Ort endgültig festgelegt - da das Format praxisnah verfeinert werden soll -, doch das Ziel besteht darin, einen klareren und lohnenderen Aufstiegsweg für neue und aufstrebende Fahrer zu schaffen. Mindestens vier Teilnehmer aus der Open Fleet werden in die Pro Fleet aufsteigen - maximal bis zu acht Teilnehmer. Für Österreich bleibt die Damenflotte unverändert und wird weiterhin im bekannten, bestehenden Format ausgetragen. Die FPT prüft jedoch für die Zukunft auch ähnliche Teilnahmewege und entwicklungsorientierte Ansätze für Windsurferinnen; weitere Informationen hierzu werden im Zuge der fortschreitenden Gespräche bekannt gegeben.
Die Open Fleet wird nur durchgeführt, wenn eine ausreichende Anzahl an Anmeldungen eingeht. Die Registrierung erfolgt weiterhin über das übliche Anmeldeverfahren.
Die Veranstaltung in Österreich dient als Testlauf, bei dem das FPT-Team Feedback von Fahrern, Juroren und Organisatoren einholen wird, bevor eine Entscheidung über eine mögliche zukünftige Implementierung getroffen wird.
Falls du schon länger mit dem Gedanken spielst, an deinem ersten Event der Freestyle Pro Tour teilzunehmen, könnte Österreich die perfekte Gelegenheit für den Einstieg sein - Anmeldungen in letzter Minute sind weiterhin möglich!
Foto: FPT/Merlin Libicky