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Monster-März beim Bayrischen Speedkini

2017-04-16 11:32:18 - Jeden Tag Druck im Segel! So einen März hatte der Speedkini noch nie.

Monster-März beim Bayrischen Speedkini

Der März hat für die bayerischen Speed-Surfer des GPS-Wettbewerbs "Speedkini" unglaublich gut angefangen. Die frische Saison präsentierte sich gleich von Beginn an von ihrer besten Seite. Pünktlich zum Ersten bescherte er angenehme Temperaturen und richtig guten Druck im Segel mit starken Westwindtagen. Im Anschluss ließ sich der Föhn auch nicht lange bitten und lieferte nahtlos Wahnsinnsbedingungen, die sogar am Walchensee die Slalompiloten zu kleinem Material greifen ließ. Das Ergebnis davon waren viele Neueinstiger, die das Kini-Fieber gepackt hat und extrem viele Updates auf der Speedkini-Webseite.


Den Anfang bildeten am 1. März 2017 Ralph Kruse und Neil Rottenbach an der Lechstaustufe 23. Die beiden waren bei tollen Bedingungen auf ihren neuen Goya Protons unterwegs. Ralph erwischte einen super Tag und legte 31,17kts vor, was gleichzeitig die Führung am Spot bedeutete. Der Zweitplatzierte aus 2016, Martin Reiß bestätigte gleich mal seine Top-Leistung, schnappte sich damit am Chiemsee die Führung in der Juniorenwertung mit 27,753kts, und das Vertrauen von Liquid Sports, die ihn im Rahmen des Team Next Generation unter Ihre Fittiche genommen haben.

Ganze 12 Dateien wurden am 2. März über das von Philipp Schreitmüller entwickelte Tool online eingereicht, ohne dieses hätte Initiator Tobi Ullrich wohl bis Mitternacht an der Auswertung sitzen müssen. Christian Hirschberg, jedes Jahr Top-Ten-Aspirant, war mit seinem iSonic so schnell unterwegs, dass er sich am Altmühlsee mit 32,454 kts zu diesem Zeitpunkt aktuell den Platz 3 auf die Brust schreiben konnte. Unser Dauersurfer Walter Tofalvi war ebenfalls im Frankenland unterwegs und machte den Brombachsee mit seinem 99NoveNove WCSL nano 95 unsicher, mit 31,546kts sicherte er sich Platz 4 im aktuellen Ranking.

Im Allgäu ging es weiter, wo Florian Seitz den guten Wind am Hopfensee nutzen konnte und eine Zeit platzierte. Einmal mehr war es die Lechstaustufe 23, auf der die meisten Surfer unterwegs waren. Gleich sechs Zeiten kamen an diesem Tag von dort. Der Schnellste war Ralf Kott, mit seinem top motivierten und brachialem Ehrgeiz, versetzte er die Zuschauer am Strand immer wieder in Angst und Schrecken, wenn er mit seinem Falcon von Nord nach Süd und umgekehrt bretterte. Aber es hat sich für ihn gelohnt: 31,348kts, Platz 5 Overall und Platz 1 an der Lechstaustufe waren das Ergebnis.

Monster-März beim Bayrischen Speedkini

Schon Tage vorher ließ sich erahnen, dass auch der dritte und vierte März zu einem richtigen Highlight werden. Der Blick aufs Föhndiagramm ließ die Herzen der bayrischen Surfer höher schlagen. Fast maximaler Ausschlag im Diagramm. Und so kam es dann auch. Den immer stärker zunehmenden Föhn nutze sogleich der Neueinsteiger Felix Geis und fuhr seine erste Wertung ein. Felix platzierte sich mit 27,68kts auf Platz 22. Am nächsten Morgen kam der Föhn dann noch stärker durch. So stark, dass an diesem Tag keine Zeiten am Kochelsee gefahren wurden – außer einer. Chris Bolley war der Sturm egal, er packte sein GPS und klammerte sich am Gabelbaum fest. Raus kamen dabei 25,345kts.

Die zweite Datei kam prompt von unserer Speed Kini Siegerin aus 2016, Andrea Krüger. Andrea zeigte an diesem Tag wieder einmal, was in Ihr steckt und Sie aktuell die schnellste Frau in Bayern ist. Die Herren waren an diesem Tag mit Segeln um 7qm unterwegs, was Andrea nicht davon abhielt ihr 7.1er AC-ONE zu Wasser zu bringen. Am Ende standen 29,473kts im Mix auf der Uhr, was Ihr die Führung bei den Damen brachte. Am Forggensee zeigte Rüdiger Rumpel, was er so alles aus seinem Starboard Futura rausholen kann und legte 28,788kts aufs Wasser.

Am 12. März ging es bei traumhaftem Wetter weiter. Auch wenn jeder gleich an den Walchensee denkt, so war es doch ein Neueinsteiger an einem bisher noch nicht gelisteten Spot, der die erste Datei einreichte: Thomas Hahn stieg mit 23,321kts am Drachensee in die Wertung ein. Aber natürlich ließ sich auch der Walchensee an diesem Tag nicht lange bitten. Gleich drei Verbesserungen im Ranking wurden erreicht: Felix Geis 29,354kts, Michael Brandl 28,641kts und Karl Heumann 28,536kts. Der einzige, den die Verbesserung von Karl an diesem Tag gewurmt hat, ist sicherlich Matthias Groß. Karl steht nun vor Matthias! Die beiden Freunde haben eine Wette laufen, der langsamere von beiden muss am Ende des Jahres in einem Schwanenkostüm surfen gehen. Das wird bestimmt ein paar schöne Bilder geben!

Schon am 16. März ging es weiter. Markus Lidl war mit als erster auf dem Wasser und nutze die perfekten Bedingungen, um sich mit seinen 99NoveNove WCSL auf 30,564kts zu verbessern.


Monster-März beim Bayrischen Speedkini

Neun neue Einträge am 17. März, zwei neue Spots, zwei neue Seenrekorde, alles garniert mit viele Sonne und Wind, was will man mehr?! Am endlich wieder eisfreien Alpsee, liess Martin Tycal jeglichen Respekt vor dem Alter vermissen und stieß seinen Clubvorstand Mario Gotthardt vom See-Thron. Auf seinem RRD X-Fire zementierte er 31,921kts in die Wertung. Somit Overall aktuell Platz 4 und neuer Seenrekord.

Bei den Herren war am 18. März einiges geboten, so gab es gleich zwei neue Seerekorde. Walter Tofalvi, dessen Ziel es in diesem Jahr ist möglichst viele Seerekorde zu sammeln packte sein Material und knackte mit 30,476kts den Rekord am kleinen Brombachsee. Jeremias Wamser war der zweite neue Rekordhalter. Er war am zur Zeit wohl beliebtesten Spot, der Lechstaustufe unterwegs und erreichte satte 31,428 kts womit der die Führung von Ralph Kott übernahm. Auch der Ammersee gab für einige Surfer Grund zur Freude. Am allermeisten wohl Jörg Frodl. Da hat einfach alles perfekt und wunderbar zusammen gepasst. Mit Wahnsinns 32,190kts stieg Jörg dieses Jahr ein und schaffte den Sprung in die Top Ten.

Der 25. März 2017, ein Samstag, wird sich wohl auf ewig in das Gedächtnis eines Windsurfers einbrennen. Der Walchensee brodelte nur so voller Energie und lockte mit seinen fast schon epischen Bedingungen seine Jünger aufs Wasser. Was Manuel Ehrenthaler an diesem Tag auf den Walchensee zauberte brachte ihm Glückwünsche von allen Seiten ein, ob Freunde, Kumpel oder oder andere Kini – Racer alle freuten sich riesig mit ihm und gratulierten zu seiner phänomenalen Leistung: 35,417kts Vmax, 30,623kts auf 500m, 33,020kts im Schnitt katapultierten ihn auf Platz 3 und somit in den Olymp des Speed-Kini.

Zum Bayrischen Speedkini geht es hier.








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