Oysterprene: wie Austern die Neos von Soöruz verändern

Oysterprene: wie Austern die Neos von Soöruz verändern

Die Franzosen entwickeln ihre Pro-Range der Neoprenanzüge in Richtung Nachhaltigkeit weiter.

von Lukas Poddig
Frankreich, das ist savoire vivre, höchste Lebensqualität, guter Wein und Austern schlürfen an der CĂ'te d'Azure! Was das jetzt mit Neoprenanzügen zu tun hat?

Soöruz, seines Zeichens französischer Neohersteller, der unter anderem den Wellenreiter Jorgann Couzinet oder Sylt-Champ Thomas Traversa ausstattet, hat sich die Austernschale ausgeguckt, um mit ihrer Hilfe nun auch die Pro-Range seiner Neoprenanzüge nachhaltiger zu machen. Aus den Austernschalen wird dabei ein Pulver gemahlen, das unter anderem zusammen mit alten Autoreifen, und recyceltem Plastik zu einem Neopren-ähnlichen Material aufgeschäumt werden kann. Nachdem Soöruz schon bei der Einführung von Yulex, Polyester und Naturalprene einer der ersten Hersteller war, könnte auch das Oysterprene eine wegweisende Innovation sein.

Soöruz selbst schreibt:
Oysterprene wird in den flexibelsten und hochwertigsten Neoprenanzügen, der Experten- und Profi-Range von Soöruz verwendet. Diese umfasst die Modelle der Guru und Fighter sowie der Divine Kollektion. Das Verfahren besteht darin, den bisher verwendeten Kalkstein zu fast 100% durch ein natürliches, recyceltes und erneuerbares Produkt zu ersetzen, das aus gemahlenen Austernschalen hergestellt wird. Diese Lösung ermöglicht es, die technischen Vorzüge der Neoprenanzüge nicht zu verlieren.

Gleichzeitig trägt diese Innovation dazu bei, den ökologischen Fußabdruck ohne zusätzliche Kosten für den Kunden zu verbessern. Außerdem stellt Soöruz die Technologie auch anderen Neoprenherstellern zur Verfügung und ist stolz, dass ein großer Teil der Mitbewerber ab Winter 2020 auf diese Technologie setzen wird.

Weitere Infos zum Oysterprene und was Thomas Traversa zu seinen neuen Neos sagt, lest ihr hier.