PWA/WWT Citroën Windsurf World Cup Sylt 2026Lina Erpenstein im Interview
Die World-Tour-Führende zählt in den kommenden zehn Tagen beim Worldcup auf Sylt zu den größten deutschen Hoffnungen. PWA-Pressesprecher Chris Yates sprach mit ihr über ihre bisherige Saison und über die besonderen Herausforderungen, die der Worldcup auf Sylt mit sich bringt.
von Chris Yates/Sven BlockIn der vergangenen Saison erlitt Lina Erpenstein in Chile, wo sie als Titelverteidigerin antrat, eine schwere Fußverletzung. Für die 29-Jährige begann damit ein langer Weg bis zur vollständigen Genesung. Erstaunlicherweise gelang es ihr, noch in derselben Saison an den Events auf Teneriffa und Sylt teilzunehmen. Ein Jahr später geht Lina Erpenstein als Führende der Wave-Tour in den Worldcup auf Sylt, nachdem sie im August auf Teneriffa den zweiten Platz belegen konnte - ihr bislang bestes Ergebnis 2026. Chris Yates, Pressesprecher der PWA, hat mit der deutschen Starterin kurz vor Beginn des Worldcups auf Sylt sprechen können.



Du führst zur Saisonmitte die Wave-Rangliste an und hast auf Teneriffa mit Platz zwei dein bestes Ergebnis des Jahres 2026 erzielt. Wie lief die Saison aus deiner Sicht bislang?
Ehrlich gesagt ist es unglaublich spannend, wieder auf der gesamten Tour dabei zu sein. Der Start ins Jahr verlief diesmal anders: Erst Maui, dann Pozo und zuletzt Teneriffa. Besonders der Worldcup auf Teneriffa hat mich riesig gefreut. Wir hatten phänomenale Bedingungen und ich bin super happy, dass ich mein bestes Windsurfen zeigen konnte. Gerade nach dem letzten Jahr bedeutet es mir extrem viel zu spüren, dass meine Leistung wieder auf absolutem Top-Niveau ist.
Letztes Jahr hast du dir in Chile einen schweren Lisfranc-Bruch zugezogen - fühlst du dich inzwischen zu 100 % genesen, sowohl körperlich als auch mental?
Ehrlich gesagt spüre ich es im Fuß immer noch bei jeder einzelnen Session und bei jedem Turn. Das war definitiv die Verletzung, die mir bisher am meisten abverlangt hat. Es war ein verdammt langer Weg, den Körper und vor allem den Kopf nach so etwas wieder klar zu bekommen. Ich habe unterschätzt, wie sehr so eine Verletzung das Vertrauen in den eigenen Körper erschüttern kann. Mittlerweile würde ich sagen, dass ich fast wieder auf Normalniveau bin. Genau deshalb hat mir das Ergebnis auf Teneriffa so viel bedeutet - um mir und der Welt zu zeigen, dass ich wieder da bin.
Ehrlich gesagt ist es unglaublich spannend, wieder auf der gesamten Tour dabei zu sein. Der Start ins Jahr verlief diesmal anders: Erst Maui, dann Pozo und zuletzt Teneriffa. Besonders der Worldcup auf Teneriffa hat mich riesig gefreut. Wir hatten phänomenale Bedingungen und ich bin super happy, dass ich mein bestes Windsurfen zeigen konnte. Gerade nach dem letzten Jahr bedeutet es mir extrem viel zu spüren, dass meine Leistung wieder auf absolutem Top-Niveau ist.
Letztes Jahr hast du dir in Chile einen schweren Lisfranc-Bruch zugezogen - fühlst du dich inzwischen zu 100 % genesen, sowohl körperlich als auch mental?
Ehrlich gesagt spüre ich es im Fuß immer noch bei jeder einzelnen Session und bei jedem Turn. Das war definitiv die Verletzung, die mir bisher am meisten abverlangt hat. Es war ein verdammt langer Weg, den Körper und vor allem den Kopf nach so etwas wieder klar zu bekommen. Ich habe unterschätzt, wie sehr so eine Verletzung das Vertrauen in den eigenen Körper erschüttern kann. Mittlerweile würde ich sagen, dass ich fast wieder auf Normalniveau bin. Genau deshalb hat mir das Ergebnis auf Teneriffa so viel bedeutet - um mir und der Welt zu zeigen, dass ich wieder da bin.



In wenigen Tagen geht es auf Sylt los - trittst du gerne im eigenen Land an, oder bedeutet das einen zusätzlichen Druck? Wie würdest du die Herausforderung beschreiben, vor Sylt an den Start zu gehen?
Ich glaube, über all die Jahre auf der Tour war Sylt für mich immer die größte Herausforderung. Du weiß weißt einfach nie, was dich auf der Nordsee erwartet. Über die Jahre habe ich auch festgestellt, dass der Druck für mich dort größer ist, wenn ich weiter oben im Ranking stehe. Das Medieninteresse ist dann extrem hoch, was natürlich auch eine gewisse Verantwortung mit sich bringt.
Danke, Lina! Schön zu hören, dass du wieder fit und voll da bist. Wir drücken dir für alles, was auf Sylt kommt, die Daumen!
Interview: PWA/Chris Yates
Fotos: PWA/WWT World Tour/John Carter
Ich glaube, über all die Jahre auf der Tour war Sylt für mich immer die größte Herausforderung. Du weiß weißt einfach nie, was dich auf der Nordsee erwartet. Über die Jahre habe ich auch festgestellt, dass der Druck für mich dort größer ist, wenn ich weiter oben im Ranking stehe. Das Medieninteresse ist dann extrem hoch, was natürlich auch eine gewisse Verantwortung mit sich bringt.
Danke, Lina! Schön zu hören, dass du wieder fit und voll da bist. Wir drücken dir für alles, was auf Sylt kommt, die Daumen!
Interview: PWA/Chris Yates
Fotos: PWA/WWT World Tour/John Carter






























