JP Magic Wave S-Tec 2026Für jede Welle
Mit dem neuen Magic Wave schickt JP ein Board ins Rennen, das genau da ansetzt, wo klassische Radical-Waveboards oft an ihre Grenzen stoßen: bei kleineren, schwächeren Wellen und typisch europäischen Reviereigenschaften.
von Ingo MeyerWir haben uns die 79 und 85-Liter-Varianten genauer angeschaut und getestet, um zu sehen, wie viel Performance in dem kompakteren Shape steckt. Wir haben die Boards auf Teneriffa, in Hanstholn und zuletzt bei einigen guten Tagen in Weißenhaus in unterschiedlichsten Bedingungen testen können und uns so ein umfassendes Bild machen können. Obwohl das neue Magic Wave seit Oktober vergangenen Jahres erhältlich ist, haben wir uns mit der Veröffentlichung des Tests bis jetzt Zeit gelassen, um in unterschiedlichsten Wind- und Wellenbedingungen die Stärken und Schwächen der Boards herausfiltern zu können.
Schon auf den ersten Blick fällt die kompakte und spürbar breitere Outline auf. JP setzt beim Magic Wave auf ein kürzeres Gesamtkonzept mit mehr Fläche unter den Füßen, was vor allem im hinteren und mittleren Bereich für spürbaren Auftrieb sorgt. Die Rails sind etwas fülliger gestaltet, gehen aber nach hinten raus sauber in ein feines Tail über, um auch bei höheren Geschwindigkeiten den nötigen Grip zu garantieren. Neu: Das Board ist in zwei optischen Varianten erhältlich, in dem vom Magic Wave bekannten orangefarbenen Design und jetzt auch in einem Blauton, ähnlich des JP Ultimate Wave. Damit sollte jeder eine für seinen Geschmack passende Variante finden Das Board kommt mit drei Finnenboxen als Thruster Set-up, hochwertige Carbon Finnen sind im Lieferumfang enthalten. Ausstattung, Schlaufen und Inserts bewegen sich auf gewohnt hohem JP-Niveau. Das Design wirkt modern, frisch und fügt sich nahtlos in die aktuelle Palette ein.
Tipp: Wie bei den neuesten JP-Shapes üblich, setzt der Hersteller auf Torx-Schrauben. Den passenden Bit sollte man also vor der ersten Montage in der Werkzeugkiste griffbereit haben.
An Land
Schon auf den ersten Blick fällt die kompakte und spürbar breitere Outline auf. JP setzt beim Magic Wave auf ein kürzeres Gesamtkonzept mit mehr Fläche unter den Füßen, was vor allem im hinteren und mittleren Bereich für spürbaren Auftrieb sorgt. Die Rails sind etwas fülliger gestaltet, gehen aber nach hinten raus sauber in ein feines Tail über, um auch bei höheren Geschwindigkeiten den nötigen Grip zu garantieren. Neu: Das Board ist in zwei optischen Varianten erhältlich, in dem vom Magic Wave bekannten orangefarbenen Design und jetzt auch in einem Blauton, ähnlich des JP Ultimate Wave. Damit sollte jeder eine für seinen Geschmack passende Variante finden Das Board kommt mit drei Finnenboxen als Thruster Set-up, hochwertige Carbon Finnen sind im Lieferumfang enthalten. Ausstattung, Schlaufen und Inserts bewegen sich auf gewohnt hohem JP-Niveau. Das Design wirkt modern, frisch und fügt sich nahtlos in die aktuelle Palette ein.
Tipp: Wie bei den neuesten JP-Shapes üblich, setzt der Hersteller auf Torx-Schrauben. Den passenden Bit sollte man also vor der ersten Montage in der Werkzeugkiste griffbereit haben.



Auf dem Wasser
Bereits beim Höhelaufen und Anpumpen spielt das Magic Wave seine größte Stärke aus: Gleiten ohne Kompromisse. Durch die breitere Gleitfläche und das feingetunte Unterwasserschiff kommt das Board extrem früh frei und marschiert selbst durch Windlöcher mühelos durch. Wer in kräfteraubenden Nord- und Ostsee-Bedingungen oder bei böigem Wind schnell nach draußen über den Weißwasser-Bereich kommen muss, wird diese Charakteristik lieben.
Auch in der Luft zeigt sich das Board durch seine kurze Bauweise spürbar agil. Rotationen gelingen spielerisch, und das flache, stabile Deck vermittelt bei Sprüngen wie bei Landungen extrem viel Sicherheit.



Performance auf der Welle
Ihre volle Stärke zeigt die breite Outline, sobald die Wellen weniger Schubkräften mitbringen:
Die Leistung des neuen Magic Wave auf der Welle ist hervorragend und überzeugt durch einen spürbar größeren Einsatzbereich als bei radikaleren Shapes. Ein entscheidender Pluspunkt: Das volle Potenzial lässt sich auch mit geringerem Fahrkönnen spielerisch abrufen. Das macht es zu einem perfekten Kandidaten für Windsurfer, die ein einziges Waveboard als „One-Board-Solution“ besitzen möchten. Das Magic Wave wird seinen Besitzer definitiv nicht enttäuschen - egal ob an typischen Nord- und Ostseetagen auf Sylt oder in Hanstholm, bei variablen Bedingungen auf den Kanaren oder auch in druckvolleren Wellen. Besonders dann, wenn die Wellen etwas weniger Kraft mitbringen, spielt das Board seine Stärken voll aus. Trotzdem hat es uns auch an einem sehr guten Tag mit side-off Bedingungen und powervollen Wellen in Hanstholm überzeugt und ist auch für einen Trip nach Kapstadt gut geeigent.
Fazit: Die Anforderungen an ein modernes Allround-Waveboard werden hervorragend erfüllt. Das neue JP Magic Wave bietet eine begeisternde Kombination aus frühem Angleiten, hoher Kontrolle und müheloser Drehfreudigkeit auf der Welle. Während reine Spezialisten wie das JP Ultimate Pro erst bei perfekten, extrem steilen und kraftvollen Wellen ihr Maximum ausspielen, ist das Magic Wave genau in den realen, oft kraftloseren Bedingungen das agile und verzeihende Board der Wahl. Es dürfte für viele Wavesurfer die ideale „One for All“-Lösung sein. Als Größe schlagen wir das eigene Körpergewicht plusminus 3-5 Liter vor. Durch die guten Gleiteigenschaften und das kompakte Form ist ein großzügigeres Überschussvolumen nicht nötig. Hier erwähnen wir auch die einzige Einschränkung in Sachen Spaß und Performance während unserer Tests erlebt haben. Im deutlich überpowerten Zustand ließ die Kontrolle in Buttom Turns nach und es war mehr Konzentation und physischer Einsatz (Druck auf die Rails) gefragt.
Technische Daten:
Fotos: JP-Australia/Fish Bowl Diaries
Ihre volle Stärke zeigt die breite Outline, sobald die Wellen weniger Schubkräften mitbringen:
- Bei Onshore & flachen Wellen: Das Magic Wave nimmt die Energie schwächerer Wellen perfekt auf und hält den Speed auch in kabbeligen Sektionen aufrecht. Selbst wenn der Druck im Segel nachlässt, bricht die Fahrt im Bottom Turn nicht ein.
- Im Top Turn: Durch die breitere Fläche lässt sich das Board sehr einfach über den hinteren Fuß drehen. Es verzeiht Fahrfehler großzügig und erlaubt enge, spritzige Radien an der Lippe, ohne dass man sofort den Speed und somit die Kontrolle verliert.
Die Leistung des neuen Magic Wave auf der Welle ist hervorragend und überzeugt durch einen spürbar größeren Einsatzbereich als bei radikaleren Shapes. Ein entscheidender Pluspunkt: Das volle Potenzial lässt sich auch mit geringerem Fahrkönnen spielerisch abrufen. Das macht es zu einem perfekten Kandidaten für Windsurfer, die ein einziges Waveboard als „One-Board-Solution“ besitzen möchten. Das Magic Wave wird seinen Besitzer definitiv nicht enttäuschen - egal ob an typischen Nord- und Ostseetagen auf Sylt oder in Hanstholm, bei variablen Bedingungen auf den Kanaren oder auch in druckvolleren Wellen. Besonders dann, wenn die Wellen etwas weniger Kraft mitbringen, spielt das Board seine Stärken voll aus. Trotzdem hat es uns auch an einem sehr guten Tag mit side-off Bedingungen und powervollen Wellen in Hanstholm überzeugt und ist auch für einen Trip nach Kapstadt gut geeigent.
Fazit: Die Anforderungen an ein modernes Allround-Waveboard werden hervorragend erfüllt. Das neue JP Magic Wave bietet eine begeisternde Kombination aus frühem Angleiten, hoher Kontrolle und müheloser Drehfreudigkeit auf der Welle. Während reine Spezialisten wie das JP Ultimate Pro erst bei perfekten, extrem steilen und kraftvollen Wellen ihr Maximum ausspielen, ist das Magic Wave genau in den realen, oft kraftloseren Bedingungen das agile und verzeihende Board der Wahl. Es dürfte für viele Wavesurfer die ideale „One for All“-Lösung sein. Als Größe schlagen wir das eigene Körpergewicht plusminus 3-5 Liter vor. Durch die guten Gleiteigenschaften und das kompakte Form ist ein großzügigeres Überschussvolumen nicht nötig. Hier erwähnen wir auch die einzige Einschränkung in Sachen Spaß und Performance während unserer Tests erlebt haben. Im deutlich überpowerten Zustand ließ die Kontrolle in Buttom Turns nach und es war mehr Konzentation und physischer Einsatz (Druck auf die Rails) gefragt.
Technische Daten:
| Modell (l) | Länge (cm) | Breite (cm) | Ideale Segelgröße (qm) |
|---|---|---|---|
| Magic Wave S-Tec79 | 221 | 57.5 | bis 5.0 |
| Magic Wave S-Tec 85 | 222 | 59.5 | 4.2 - 5.4 |
| Magic Wave S-Tec 91 | 224 | 61 | 4.4 - 5.6 |
| Magic Wave S-Tec 99 | 225 | 62.5 | 4.5 - 5.8 |
| Magic Wave S-Tec 107 | 227 | 63 | 5.0 - 6.2 |
Fotos: JP-Australia/Fish Bowl Diaries






























