FPT boot Düsseldorf Tow-in World Series 2026: Die Poolparty kann beginnen

FPT boot Düsseldorf Tow-in World Series 2026Die Poolparty kann beginnen

Lennart Neubauer, Yentel Caers und Maaike Huvermann eröffneten den ersten Tag mit ihren Trainingsläufen und gaben den Fans am Poolrand einen Vorgeschmack auf das Niveau der kommenden Tage.

von Sven Block
Der erste Tag beim Freestyle Pro Event auf der boot Düsseldorf begann mit einer entspannten Registrierung, doch die gewohnte FPT-Event-Atmosphäre ließ nicht lange auf sich warten. Die Fahrer trafen sich, bereiteten ihre Ausrüstung vor und rüsteten hinter dem Pool ihre Segel auf, um den Tag einzuläuten. Die Vorfreude auf den offiziellen Saisonauftakt vor großer Zuschauermenge stiegt sichtlich und wenn sich am ersten Tag bereits ein Trend abzeichnete, dann dieser: Der Air Funnel Burner scheint wieder einmal der entscheidende Faktor für hohe Preisgelder zu sein. „Ich habe es letztes Jahr schon gesagt und ich sage es wieder“, grinste Lennart Neubauer nach einem seiner Läufe. „Wer den Air Funnel Burner zeigt, gewinnt.“

Yentel Caers schien genau dieser Meinung zu sein. „Power-Moves werden definitiv die Punkte bringen“, sagte Yentel, nachdem er sich für seine Verhältnisse mit ein paar eigenen Burner Funnels eher zahm warm fuhr. Steven van Broeckhovens Prognosen ähnelten denen von Neubauer und Caers. Er war sich sicher, dass Doppel-Power-Moves der Schlüssel zum Erfolg bei diesem Event sein würden.

Yentel Caers, Lennart Neubauer und Steven van Broeckhoven zeigten den Juroren außerdem etwas Besonderes: Sie versuchten sich an No-Handed Burnern. Während Yentel Caers und Lennart Neubauer mit spektakulären Stürzen und extremen Stunts endeten, wählte Steven van Broeckhoven eine etwas kleinere Variante, landete aber perfekt. Die Botschaft war klar: Wer so einen Move landet, hat vielleicht den stylischsten Trick im Gepäck, der es sogar mit den spektakulärsten Doppel-Power-Moves aufnehmen kann.
FPT boot Düsseldorf Tow-in World Series 2026: Die Poolparty kann beginnen
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Maaike Huvermann zeigte sich gewohnt konstant - Single Funnels gelingen ihr mühelos, selbst mit einigen Air Funnel Funnel-Rotationen. Abgerundet mit Burnern und Culos bewies sie einmal mehr, warum sie diejenige ist, die es im Damenfeld zu schlagen gilt.

Foivos Tsoupras demonstrierte erneut, warum er der Tow-in-Wildcard-Fahrer ist, den man im Auge behalten sollte. Er zeigte mehrere perfekte Burner, setzte mit seinem Signature-Move, dem Cana Brava, nach und legte sogar noch einen Shaka hin - ein Manöver, das man im Tow-in fast nie sieht, das aber durch den leichten Wind der Poolventilatoren möglich wurde. Typisch Foivos Tsoupras.

Bei den Damen fühlte sich Lisa Kloster im Pool ebenfalls sichtlich wohl und genoss jeden Moment, während sie einfache Funnel-Rotationen übte, bevor sie sich an Doppelrotationen wagte. Sie baute auch Moves in regulärer Stellung ein und versuchte sogar nach Cana Bravas. Offensichtlich nutzte sie die Trainingseinheiten des ersten Tages genau dafür - um die Grenzen des Möglichen an diesem Wochenende auszuloten. Elena Dominick landete saubere Spocks und sogar einen Funnel, worüber sie sichtlich begeistert war, als sie aus dem Wasser kam.

Tigo Kort zeigte ebenfalls eine starke Leistung und landete einige Burner und Culos. Nachdem er anfangs Schwierigkeiten mit dem Anlauf hatte, veränderte der Wechsel zu einer längeren Finne seine Session grundlegend. Er fand seinen Rhythmus und konnte seine Moves mit Bravour meistern.

Niclas Nebelung, der letztjährige Zweitplatzierte beim Event auf der boot, war offensichtlich selbst auf der Jagd nach dem Air Funnel Burner. Trotz mehrerer sauberer Power-Moves blieb ihm der Trick weiterhin verwehrt, was ihn nach einigen Runs sichtlich enttäuschte. Ein gefährliches Zeichen für den Rest der Flotte, sollte er ihn im Laufe des Wochenendes doch noch meistern.

Nach dem ersten Tag scheint die Richtung für dieses Event vorgegeben zu sein: Das Niveau ist extrem hoch, und der Air Funnel Burner ist wieder einmal der Traum von allen. Am Samstag geht es weiter mit einem frühen Training ab 8:00 Uhr, gefolgt von den ersten Qualifikationsrunden um 15:45 Uhr.

Fotos: Freestyle Pro Tour

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