Island Games Rügen 2024Mathias Genkel siegt auf Ummanz
Die Island Games Rügen sind inzwischen eine feste Institution. Auch diesmal fand sich wieder ein kleines aber feines Teilnehmerfeld von Freestylern auf der Rügeninsel Ummanz ein, um gegeneinander anzutreten. Philipp Grzybowski berichtet.
von Philipp GrzybowskiAm vergangenen Donnerstag wurde die Windvorhersage fürs Wochenende konkreter und wir gaben den offiziellen Start zu den Island Games Rügen Frühjahrsedition 2024 in der Disziplin Freestyle bekannt. Austragungsort war wie in den vergangenen Jahren Suhrendorf auf der Rügeninsel Ummanz an der UMMAII Surfstation. Neun Teilnehmer hatten sich im Vorfeld angemeldet, zwei weitere meldeten sich noch spontan am Samstag an. Somit nahmen 11 Herren teil, leider keine Damen in diesem Jahr.
Dank des überschaubaren Teilnehmerfeldes konnte der Wettkampf mit Single und Double Elimination ganz entspannt am Samstag ausgetragen werden, obwohl die Windvorhersage auch einen Wettkampf über zwei Tage erlaubt hätte. Der Startschuss fiel um 11:30 Uhr mit dem B-Feld, in dem Hermann Behrndt gegen Louis Rautmann sowie Lukas Gresch gegen Micha Belitz antraten. Hier duellierte man sich mit Chop Hops, Duckjibes, ersten Airjibes und Old-School-Tricks wie Pirouetten-Halsen und Willy Skipper. Michael Belitz setzte sich am Ende durch und musste sich erst geschlagen geben, als er ins Feld der Starter aus der A-Wertung dropte und gegen Pascal Mikolajski ran musste, der zuvor Laurens Nagel besiegt hatte. Auf der anderen Hälfte der Elimination Ladder setzte sich Thies Romig vor Georg Hünerjäger und Philipp Grzybowski durch. Mit Spock, Flaka und Spinloops war hier nicht mehr viel zu holen. Wer nicht mindestens ein bis zwei Switchmoves landete, musste sich geschlagen geben. Ganz oben im Wettkampfbaum warteten die Titelverteidiger Markus Marsand und Vizemeister Mathias Genkel. Beide setzten sich gegen Pascal Mikolajski und Thies Romig durch. Im A-Finale konnte sich schließlich Markus Marsand durchsetzen, das kleine Finale ging an Pascal Mikolajski.
Dank des überschaubaren Teilnehmerfeldes konnte der Wettkampf mit Single und Double Elimination ganz entspannt am Samstag ausgetragen werden, obwohl die Windvorhersage auch einen Wettkampf über zwei Tage erlaubt hätte. Der Startschuss fiel um 11:30 Uhr mit dem B-Feld, in dem Hermann Behrndt gegen Louis Rautmann sowie Lukas Gresch gegen Micha Belitz antraten. Hier duellierte man sich mit Chop Hops, Duckjibes, ersten Airjibes und Old-School-Tricks wie Pirouetten-Halsen und Willy Skipper. Michael Belitz setzte sich am Ende durch und musste sich erst geschlagen geben, als er ins Feld der Starter aus der A-Wertung dropte und gegen Pascal Mikolajski ran musste, der zuvor Laurens Nagel besiegt hatte. Auf der anderen Hälfte der Elimination Ladder setzte sich Thies Romig vor Georg Hünerjäger und Philipp Grzybowski durch. Mit Spock, Flaka und Spinloops war hier nicht mehr viel zu holen. Wer nicht mindestens ein bis zwei Switchmoves landete, musste sich geschlagen geben. Ganz oben im Wettkampfbaum warteten die Titelverteidiger Markus Marsand und Vizemeister Mathias Genkel. Beide setzten sich gegen Pascal Mikolajski und Thies Romig durch. Im A-Finale konnte sich schließlich Markus Marsand durchsetzen, das kleine Finale ging an Pascal Mikolajski.



Markus Marsand auf dem Wasser. Siegerehrung nach der Double Elimination: von links Pascal Mikolajski (3.), Mathias Genkel (1.) und Markus Marsand (2.).
Der Turnierbaum wurde neu sortiert und um 15:30 Uhr ging es weiter mit der Double Elimination, wo eine echte Aufholjagd stattfand. Lukas Gresch, der am Vorabend noch zur Teilnahme überredet werden musste und im ersten Heat der Single Elimination ausschied, konnte in der Double gleich fünf Heats nacheinander für sich entscheiden. Nachdem er mit sehr stylischen Duckjibes und einigen Airjibes das gesamte Starterfeld der B-Wertung pulverisierte, konnte er auch noch Georg Hünerjäger aus der A-Wertung ausstechen, der aufgrund des stark zunehmendem Winds nur einen einzigen Kono auf dem Scoresheet verzeichnen konnte. Erst Laurens Nagel konnte Lukas Gresch stoppen, der sich aber mit Abstand den ersten Platz der B-Wertung sicherte. Und auch in der A-Wertung ging es weiter mit der Aufholjagd. Mathias Genkel, der fest entschlossen schien, sich dieses Mal den Titel zu holen, konnte erst knapp mit 1,2 Punkten Vorsprung die Double für sich entscheiden und dann das Superfinale mit satten acht Punkten Vorsprung gegenüber Markus Marsand gewinnen.
Der Turnierbaum wurde neu sortiert und um 15:30 Uhr ging es weiter mit der Double Elimination, wo eine echte Aufholjagd stattfand. Lukas Gresch, der am Vorabend noch zur Teilnahme überredet werden musste und im ersten Heat der Single Elimination ausschied, konnte in der Double gleich fünf Heats nacheinander für sich entscheiden. Nachdem er mit sehr stylischen Duckjibes und einigen Airjibes das gesamte Starterfeld der B-Wertung pulverisierte, konnte er auch noch Georg Hünerjäger aus der A-Wertung ausstechen, der aufgrund des stark zunehmendem Winds nur einen einzigen Kono auf dem Scoresheet verzeichnen konnte. Erst Laurens Nagel konnte Lukas Gresch stoppen, der sich aber mit Abstand den ersten Platz der B-Wertung sicherte. Und auch in der A-Wertung ging es weiter mit der Aufholjagd. Mathias Genkel, der fest entschlossen schien, sich dieses Mal den Titel zu holen, konnte erst knapp mit 1,2 Punkten Vorsprung die Double für sich entscheiden und dann das Superfinale mit satten acht Punkten Vorsprung gegenüber Markus Marsand gewinnen.



Lukas Gresch, Sieger der B-Wertung, nach seinem fulminanten Comeback und dem fünften Heat in Folge mit sichtbaren Blessuren.
Im Anschluss folgte eine kleine Siegerehrung mit Party in der Surfschule. Eigentlich wollten wir den Sonntag noch für eine spaßige Supersession nutzen. Dank grenzwertigem Wind und einem langen Vorabend vergnügte man sich aber mit einem gemeinsamen Freisurfen und hatte nochmal zusammen Spaß auf dem Wasser.
Gesamtergebnis:
1. Mathias Genkel
2. Markus Marsand
3. Pascal Mikolajski
4. Laurens Nagel
5. Thies Romig
6. Lukas Gresch
7. Georg Hünerjäger
8. Philipp Grzybowski
9. Michael Belitz
10. Louis Rautmann
11. Hermann Behrndt
B-Wertung:
1. Lukas Gresch
2. Michael Belitz
3. Louis Rautmann
4. Hermann Behrndt
Fotos: Island Games Rügen/Laura Witthöft
Im Anschluss folgte eine kleine Siegerehrung mit Party in der Surfschule. Eigentlich wollten wir den Sonntag noch für eine spaßige Supersession nutzen. Dank grenzwertigem Wind und einem langen Vorabend vergnügte man sich aber mit einem gemeinsamen Freisurfen und hatte nochmal zusammen Spaß auf dem Wasser.
Ergebnisse Island Games Rügen 2024
Gesamtergebnis:
1. Mathias Genkel
2. Markus Marsand
3. Pascal Mikolajski
4. Laurens Nagel
5. Thies Romig
6. Lukas Gresch
7. Georg Hünerjäger
8. Philipp Grzybowski
9. Michael Belitz
10. Louis Rautmann
11. Hermann Behrndt
B-Wertung:
1. Lukas Gresch
2. Michael Belitz
3. Louis Rautmann
4. Hermann Behrndt
Fotos: Island Games Rügen/Laura Witthöft




























