iQFOiL International Games Cádiz 2026Krönung der Champions von Cádiz
Pilar Lamadrid Trueba und Mateus Isaac sichern sich die Seniorentitel, Salomé Simon und Peyton Dits setzen sich in der U19-Wertung durch und Parla Kabasakal und Enric Patiño Riutord bei den U17. Moritz Schleicher wird bei den U17 Sechster.
von Sven BlockDie zweiten iQFOiL International Games 2026, organisiert von der Federación Andaluza de Vela in Zusammenarbeit mit der International iQFOiL Class Association, vertreten durch die Real Federación Española de Vela und den Consejo Superior de Deportes, endeten gestern im Hafen von El Puerto de Santa María mit einer actionreichen Medaillenserie, in der die Champions der Senioren-, U19- und U17-Flotten gekürt wurden.
Die Medaillenserie der Seniorinnen begann mit einem starken Comeback des tschechischen Teams. Die Schwestern Barbora und Kateřina Švíková kämpften sich durchs Viertel- und Halbfinale und zogen so in das große Finale ein.
Dort trafen sie auf Nela Sadílková und die Lokalmatadorin Pilar Lamadrid Trueba. Die Spanierin zeigte vor heimischem Publikum eine makellose Leistung, legte einen perfekten Start hin und führte das Rennen von Anfang bis Ende an, um ihren Heimwettkampf zu gewinnen. Nela Sadílková sicherte sich den zweiten Platz, während Barbora Švíková nach einer beeindruckenden Aufholjagd im Finale das Podium komplettieren konnte.
„Es ist so schön, hier zu Hause zu gewinnen. Es bedeutet mir sehr viel, da es mein erster Sieg seit Ewigkeiten ist. Ich bin einfach überglücklich. Die Woche war fantastisch, mit großartigen Bedingungen. Es ist ein wirklich gutes Gefühl vor Palma, das wird mein nächstes Ziel sein. Ich werde einfach weiter an mich glauben und weitermachen“, kommentierte Pilar Lamadrid Trueba den Abschlusstag.
In der Seniorenflotte der Herren erreichten Gunhak Choi aus Südkorea und Ethan Westera aus Aruba das Halbfinale. Dort wurden sie von Rytis Jasiunas und Makani Andrews abgefangen, die sich damit ihre Plätze im Finale sicherten.
Im letzten Rennen übernahmen Mateus Isaac und Noah Lyons schnell die Führung. Mateus Isaac war nicht zu stoppen und überquerte als Erster die Ziellinie. Zwei Amerikaner komplettierten das Podium hinter ihm: Noah Lyons auf Platz zwei und Makani Andrews auf Platz drei.
„Hier in Cádiz zu gewinnen, war einfach großartig. Es war ein richtig cooles Event. Wir waren eigentlich auf ein Regattarennen vorbereitet, sind dann aber doch noch den Downwind-Slalom gefahren, was echt super war. Ich hatte zusammen mit Noah einen richtig guten Start, und wir haben uns einen spannenden Kampf um die erste Boje geliefert. Danach lag ich in Führung und habe versucht, das Rennen zu kontrollieren, und so konnte ich den Event gewinnen. Ich bin wirklich überglücklich, und es fühlt sich einfach großartig an“, freute sich Mateus Isaac.
Seniorinnen
Die Medaillenserie der Seniorinnen begann mit einem starken Comeback des tschechischen Teams. Die Schwestern Barbora und Kateřina Švíková kämpften sich durchs Viertel- und Halbfinale und zogen so in das große Finale ein.
Dort trafen sie auf Nela Sadílková und die Lokalmatadorin Pilar Lamadrid Trueba. Die Spanierin zeigte vor heimischem Publikum eine makellose Leistung, legte einen perfekten Start hin und führte das Rennen von Anfang bis Ende an, um ihren Heimwettkampf zu gewinnen. Nela Sadílková sicherte sich den zweiten Platz, während Barbora Švíková nach einer beeindruckenden Aufholjagd im Finale das Podium komplettieren konnte.
„Es ist so schön, hier zu Hause zu gewinnen. Es bedeutet mir sehr viel, da es mein erster Sieg seit Ewigkeiten ist. Ich bin einfach überglücklich. Die Woche war fantastisch, mit großartigen Bedingungen. Es ist ein wirklich gutes Gefühl vor Palma, das wird mein nächstes Ziel sein. Ich werde einfach weiter an mich glauben und weitermachen“, kommentierte Pilar Lamadrid Trueba den Abschlusstag.
Senioren
In der Seniorenflotte der Herren erreichten Gunhak Choi aus Südkorea und Ethan Westera aus Aruba das Halbfinale. Dort wurden sie von Rytis Jasiunas und Makani Andrews abgefangen, die sich damit ihre Plätze im Finale sicherten.
Im letzten Rennen übernahmen Mateus Isaac und Noah Lyons schnell die Führung. Mateus Isaac war nicht zu stoppen und überquerte als Erster die Ziellinie. Zwei Amerikaner komplettierten das Podium hinter ihm: Noah Lyons auf Platz zwei und Makani Andrews auf Platz drei.
„Hier in Cádiz zu gewinnen, war einfach großartig. Es war ein richtig cooles Event. Wir waren eigentlich auf ein Regattarennen vorbereitet, sind dann aber doch noch den Downwind-Slalom gefahren, was echt super war. Ich hatte zusammen mit Noah einen richtig guten Start, und wir haben uns einen spannenden Kampf um die erste Boje geliefert. Danach lag ich in Führung und habe versucht, das Rennen zu kontrollieren, und so konnte ich den Event gewinnen. Ich bin wirklich überglücklich, und es fühlt sich einfach großartig an“, freute sich Mateus Isaac.



U19-Damen
In der U19-Damenklasse erreichten Zofia Zarzecka und Rüya Uğurlu nach dem Halbfinale das Finale.
Die Türkin startete ebenso engagiert in das entscheidende Rennen, doch der Wendepunkt kam an der ersten Boje, als Salomé Simon eine Halse ansetzte - ein taktischer Schachzug, der sich als richtungsweisend erwies. Die französische Seglerin übernahm damit die Kontrolle über das Rennen und gewann schließlich die Regatta. Thea Le Borgne Zibetti belegte den zweiten Platz, nachdem sie die gesamte Woche geführt hatte, Rüya Uğurlu holte den dritten Platz.
„Es ist einfach unglaublich, denn ich hatte eine schwierige Woche. Am ersten Tag habe ich meine Tracker vergessen, deshalb wurden mir viele Punkte abgezogen. Und heute, kurz vor der Siegerehrung, ist mir die Mastverlängerung kaputtgegangen. Die Seglerin aus Hongkong hat mir ihre gegeben, sodass ich im Finale überhaupt noch antreten konnte - und gewonnen habe! Es ist einfach ein fantastisches Gefühl, und ich bin allen, die mich diese Woche unterstützt haben, unendlich dankbar. Es ist wirklich ein unglaubliches Gefühl, diesen Wettkampf zu gewinnen“, sagte Salomé Simon bei der Siegerehrung.
U19-Herren
In der Herrenflotte setzte sich Finn Brüll im Halbfinale durch und zog zusammen mit Kfir Nov ins Finale ein. Im letzten Rennen setzte Peyton Dits früh zum entscheidenden Angriff an und konnte das Rennen von der Spitze aus kontrollieren. Jorge Ruiz López wurde Zweiter, Finn Brüll Dritter.
„Ich fühle mich fantastisch. Es war eine super lange Woche mit tollen Duellen gegen das gesamte niederländische Team, gegen Jorge und alle anderen. Es ist einfach großartig und ich freue mich sehr darüber. Ich möchte mich bei meinen Sponsoren bedanken, vielen Dank für eure Unterstützung. Und ich möchte mich bei meinen Eltern bedanken. Und bei meiner Schule, die mich so unterstützt und mir ermöglicht hat, ständig Rennen zu fahren. Und ja, weiter so!“, kommentierte ein begeisterter Peyton Dits den Finalverlauf.



U17-Damen
Die polnische Mannschaft zeigte eine starke Leistung bei den U17 in der Medaillenserie. Kalina Szostek qualifizierte sich im Viertelfinale für das Finale, während Maria Miarczyńska und Martyna Figura das Halbfinale gewannen und somit ins Finale einzogen.
Im ersten Finalrennen überholte Maria Miarczyńska Parla Kabasakal auf dem Vorwindkurs und gewann, wodurch ein zweites Finale erzwungen wurde. Aber im entscheidenden Rennen überquerte die Polin die Startlinie zu früh und musste mit fünf Sekunden Verzögerung neu starten. Ihre Teamkollegin Martyna Figura übernahm nach einem starken Start zunächst die Führung, doch ein Fehler auf dem Vorwindkurs ermöglichte es Parla Kabasakal die Kontrolle zurückzugewinnen und als Erste die Ziellinie zu überqueren. Die Niederländerin Anna Jannieke Korevaar belegte den zweiten Platz, während Maria Miarczyńska sich den dritten Platz sichern konnte.
„Zuerst wurde ich Zweite, dann gewann ich. Es war wirklich beängstigend, als Zweite zu starten, aber dann habe ich mich zusammengerissen und konnte das Event gewinnen“, fasste Parla Kabasakal die Entscheidung zusammen. Die junge Athletin aus der Türkei hatte die gesamte Woche mit 12 Siegen bei 16 Rennen in den Vorläufen eine beeindruckende Leistung zeigen können.
U17-Herren
Im Finale der U17 standen sich die vier besten Segler in der gleichen Reihenfolge wie in der Rangliste gegenüber. Enric Patiño Riutord und Swann Manhaval zeigten schnell, warum sie die Woche dominiert hatten, und setzten sich sofort an die Spitze des Feldes. Trotz eines späten Versuchs von Frantisek Burda (CZE), den Rückstand aufzuholen, verteidigte Enric Patiño Riutord die Führung bis ins Ziel und sicherte sich den Titel bei den U17.
Nach fünf Wettkampftagen, an denen alle 16 Rennen in sechs Flotten ausgetragen wurden, unterstrichen die iQFOiL International Games 2026 in Cádiz einmal mehr die Stärke und breite Basis der iQFOiL-Klasse. Von Wettkämpfen auf olympischem Niveau in den Seniorenflotten bis hin zu den herausragenden Leistungen der Nachwuchs- und Juniorensegler.
Ergebnis iQFOiL Games Cádiz 2026
Damen
1. Pilar Lamadrid Trueba (ESP)
2. Nela Sadílková (CZE)
3. Barbora Švíková (CZE)
4. Kateřina Švíková (CZE)
Herren
1. Mateus Isaac (BRA)
2. Noah Lyons (USA)
3. Makani Andrews (USA)
4. Rytis Jasiunas (LTU)
U19-Damen
1. Salomé Simon (FRA)
2. Thea Le Borgne Zibetti (FRA)
3. Rüya Uğurlu (TUR)
4. Zofia Zarzecka (POL)
U19-Herren
1. Peyton Dits (NED)
2. Jorge Ruiz López (ESP)
3. Finn Brüll (NED)
4. Kfir Nov (ISR)
U17-Damen
1. Parla Kabasakal (TUR)
2. Anna Jannieke Korevaar (NED)
3. Maria Miarczyńska (POL)
4. Martyna Figura (POL)
U17-Herren
1. Enric Patiño Riutord (ESP)
2. Swann Manhaval (FRA)
3. Frantisek Burda (CZE)
4. Gonzalo Ruiz Mendez (ESP)
Fotos: © Sailing Energy/iQFOiL Class


























































