GWA World Cup Leucate 2026Tom Acherer und Nia Suardíaz gewinnen beim Auftakt
Mit Tomas Acherer und Nia Suardíaz setzen sich zwei bekannte Gesichter beim Auftaktevent der GWA in Frankreich durch, doch dahinter gab es viele Newcomerinnen und Newcomer auf den Top-Rängen, die das etablierte Feld gehörig durcheinanderwirbelten.
von Sven Block24 Herren und 20 Damen aus 12 Nationen hatten sich für den legendären Saisonauftakt der GWA beim Mondial du Vent angemeldet. Alle voller Tatendrang, um nach einer trainingsintensiven Off-Season ihre Fortschritte zu präsentieren und die Weichen für die bevorstehenden Wettkämpfe des Jahres 2026 zu stellen.
In der vergangenen Saison sicherte sich der Newcomer Benjamin Castenskiold die Krone in der Gesamtwertung - an der Seite von Marie Schlittenbauer, die beim ersten Stopp in diesem Jahr leider verletzungsbedingt pausieren musste. Ebenfalls in Leucate nicht am Start waren Mar de Arce, Aleksander Acherer und Anchor Sosa, die ebenfalls mit Verletzungen zu kämpfen haben.
Der erste Event im Surf-Freestyle bei der traditionsreichen Veranstaltung in Frankreich sah sich in diesem Jahr mit einer herausfordernden Wind- und Wettervorhersage konfrontiert. Infolgedessen war die Wettkampfleitung vor schwierige Entscheidung gestellt. Die Setzrunden wurden gestrichen, um den Turnierbaum zu straffen. Der Wettbewerb der Herren begann somit in Runde vier, der der Frauen in Runde drei. Dieses optimierte Format half, wertvolle Zeit zu sparen, und erhöhte die Wahrscheinlichkeit, die Veranstaltung zu einem vollständigen Ergebnis zu führen.
Am dritten Tag des Mondial du Vent ging die Surf-Freestyle-Action endlich los. Die Wettkampfleitung nutzte dabei das vielversprechendste Windfenster der gesamten Woche. Den Auftakt bildete die vierte Runde der Herren; dabei zogen die beiden besten Rider jedes Heats in die fünfte Runde ein, während die beiden Letztplatzierten bereits aus dem Wettbewerb ausschieden.
Die großen Überraschungen ließen von Beginn an nicht lange auf sich warten - und genau das macht den ersten Event der Saison so unberechenbar. Einer der Top-Favoriten im Freestyle, Malo Guénolé, schied bereits in der fünften Runde aus, nachdem Nathan Berger und Tomas Acherer mit herausragenden Wertungen an ihm vorbeiziehen konnten. Auch etliche weitere Größen der Szene mussten sich in dieser frühen Phase verabschieden - darunter Axel Gerard, Bastien Escofet und der amtierende Weltmeister Benjamin Castenskiold, dem es unter den leichteren Windbedingungen schwerfiel, seinen gewohnten Rhythmus zu finden.
In der vergangenen Saison sicherte sich der Newcomer Benjamin Castenskiold die Krone in der Gesamtwertung - an der Seite von Marie Schlittenbauer, die beim ersten Stopp in diesem Jahr leider verletzungsbedingt pausieren musste. Ebenfalls in Leucate nicht am Start waren Mar de Arce, Aleksander Acherer und Anchor Sosa, die ebenfalls mit Verletzungen zu kämpfen haben.
Der erste Event im Surf-Freestyle bei der traditionsreichen Veranstaltung in Frankreich sah sich in diesem Jahr mit einer herausfordernden Wind- und Wettervorhersage konfrontiert. Infolgedessen war die Wettkampfleitung vor schwierige Entscheidung gestellt. Die Setzrunden wurden gestrichen, um den Turnierbaum zu straffen. Der Wettbewerb der Herren begann somit in Runde vier, der der Frauen in Runde drei. Dieses optimierte Format half, wertvolle Zeit zu sparen, und erhöhte die Wahrscheinlichkeit, die Veranstaltung zu einem vollständigen Ergebnis zu führen.
Favoritensterben am dritten Tag
Am dritten Tag des Mondial du Vent ging die Surf-Freestyle-Action endlich los. Die Wettkampfleitung nutzte dabei das vielversprechendste Windfenster der gesamten Woche. Den Auftakt bildete die vierte Runde der Herren; dabei zogen die beiden besten Rider jedes Heats in die fünfte Runde ein, während die beiden Letztplatzierten bereits aus dem Wettbewerb ausschieden.
Die großen Überraschungen ließen von Beginn an nicht lange auf sich warten - und genau das macht den ersten Event der Saison so unberechenbar. Einer der Top-Favoriten im Freestyle, Malo Guénolé, schied bereits in der fünften Runde aus, nachdem Nathan Berger und Tomas Acherer mit herausragenden Wertungen an ihm vorbeiziehen konnten. Auch etliche weitere Größen der Szene mussten sich in dieser frühen Phase verabschieden - darunter Axel Gerard, Bastien Escofet und der amtierende Weltmeister Benjamin Castenskiold, dem es unter den leichteren Windbedingungen schwerfiel, seinen gewohnten Rhythmus zu finden.



Entscheidung Herren
Der letzte Tag des Mondial du Vent begann noch vor Sonnenaufgang; Crew und Rider machten sich früh auf den Weg, um den leichten Tramontana-Wind optimal nutzen zu können. Die fünfte Runde der Herren startete um 7 Uhr morgens - und das Drama setzte sich gleich mit dem allerersten Heat fort. Chris MacDonald verpatzte während seines Heats drei Versuche und konnte seine gewohnt punkteträchtigen Tricks nicht sauber landen - was ihn die Chance auf einen Platz im Finale kostete. Auch Charlie Loch, der sein beeindruckendes Comeback nach der letztjährigen Verletzung fortsetzte, kämpfte verbissen, konnte sich seinen Platz jedoch ebenfalls nicht endgültig sichern. Stattdessen waren es die jungen Wilden Luca Vuillermet und Nathan Berger, die sich den Weg ins Finale bahnten - für beide Rider das erste Finale ihrer Karriere.
Das zweite Halbfinale verlief nicht minder intensiv: Alle vier Athleten lieferten sich bis zum allerletzten Trick ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Rocco Makana setzte sich schließlich knapp durch und sicherte sich mit 24,60 Punkten seinen Platz im Finale, dicht gefolgt von Tomas Acherer. Noé Cuyala verpasste den Einzug nur um einen Bruchteil eines Punktes, während Sacha Pallier das Feld unmittelbar hinter ihm abschloss.
Die Finalläufe starteten um 8 Uhr. Der Wind hielt noch an, doch der Druck wuchs, den Wettbewerb abzuschließen, bevor sich die Bedingungen hätten verschlechtern können. Bereits in den ersten Sekunden setzten sich Tomas Acherer und Rocco Makana ab und erarbeiteten sich einen klaren Vorsprung, während Luca Vuillermet und Nathan Berger Schwierigkeiten hatten, ihre Tricks sauber zu landen. Zur Halbzeit begann Luca Vuillermet, sich wieder heranzukämpfen und den Führenden näherzukommen - doch seine Entscheidung, mitten im Lauf auf einen kleineren Wing zu wechseln, ging nicht auf, da der Wind kurz darauf leicht nachließ. Nathan Berger fand derweil nicht zu seinem Rhythmus und stürzte bei fünf Trickversuchen.
Tomas Acherer hingegen war in absoluter Topform. Völlig unbeeindruckt von den nachlassenden Windverhältnissen erzielte er einen beeindruckenden Score von 26,63 Punkten - das höchste Ergebnis des gesamten Events - und sicherte sich damit den Sieg beim ersten Surf-Freestyle-Stopp der Saison 2026. Rocco Makana belegte den zweiten Platz und feierte damit seine allererste Podiumsplatzierung, während Luca Vuillermet als Dritter das Podium komplettierte - ebenfalls ein Debüt auf dem Treppchen.



Entscheidung Damen
Da der Wind konstant blieb, richtete sich die Aufmerksamkeit anschließend auf die Damendivision, deren Wettkämpfe mit der zweiten Runde begannen. Eine herausragende Leistung zeigte gleich zu Beginn Ava Segersten. Bei ihrem Surf-Freestyle-Debüt stand sie jeden ihrer Versuche und erzielte damit die höchste Gesamtpunktzahl der Runde. Auch eine weitere Newcomerin auf der World Tour - Sofia Ginzinger, frisch von den Junioren-Weltmeisterschaften - legte bereits in ihrem ersten Heat die Messlatte hoch.
Um halb elf starteten die Halbfinale der Damen, bei denen einige spannende neue Namen vertreten waren. Ava Segersten war sichtlich entschlossen, bei diesem Event ein Ausrufezeichen zu setzen; mit einer weiteren Glanzleistung stürmte sie ins Halbfinale - gekrönt von einem beeindruckenden Front Flip, für den sie 9,17 Punkte erhielt und mit dem sie ihren Heat abschloss. Damit sicherte sie sich ihren Platz in ihrem allerersten Surf-Freestyle-Finale, in das ihr Sofia Ginzinger folgte. Allegra Caffi und Leonie Tröndl kämpften verbissen, verpassten die beiden Spitzenplätze jedoch denkbar knapp.
Im zweiten Halbfinale präsentierte sich Nia Suardíaz in Bestform: Mit einer soliden Trickserie zog sie souverän ins Finale ein, dicht gefolgt von Manon Dupé. Kylie Belloeuvre zeigte zwar einen starken Heat, konnte sich jedoch nicht ganz unter den besten zwei platzieren; Zara Maillard stürzte indes unglücklicherweise bei ihren letzten Trickversuchen und verpasste dadurch den Einzug in die nächste Runde.
Das Finale der Damen bot eine faszinierende Mischung: zwei erfahrene GWA-Athletinnen - Nia Suardíaz und Manon Dupé - traten gegen zwei absolute Neulinge auf der World Tour an: Ava Segersten und Sofia Ginzinger. Nia Suardíaz fackelte nicht lange und setzte sich sofort ab. Zur Halbzeit hatte sie sich bereits einen souveränen Vorsprung erarbeitet, und selbst als sie bei nachlassendem Wind ihre letzten drei Versuche nicht stehen konnte, war der Sieg bereits in trockenen Tüchern. Ava Segersten krönte ihr Traumdebüt mit dem zweiten Platz - das Ergebnis einer herausragenden Leistung über den gesamten Tag hinweg. Der dritte Platz ging an die erst 12-jährige Sofia Ginzinger - die jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs -, während Manon Dupé als Vierte den Event beendete.
Ergebnis Damen GWA World Cup Leucate 2026
1. Nia Suardíaz
2. Ava Segersten
3. Sofia Ginzinger
4. Manon Dupé
Ergebnis Herren GWA World Cup Leucate 2026
1. Tomas Acherer
2. Rocco Makana
3. Luca Vuillermet
4. Nathan Berger
Fotos: GWA Wingfoil World Tour/Lukas K. Stiller






























