GFB Surf-Festival Fehmarn 2026Spontanität bleibt das oberste Gebot
Auch beim diesjährigen Surf-Festival durften die German Freestyle Battles ihre Präsenz zeigen und verbuchten mit neun Fahrerinnen ein so großes Damenfeld wie nie zuvor. Aber auch bei den Herren gaben sich 28 Battler die Ehre.
von GFB/Loris Vietorisit Vorfreude wurde auf den Samstag des Events gesetzt. Das erste Battle des Jahres und der dänische Wetterdienst prognostizierte gleich Wind für 4,4m oder 4,8 qm. Dass Südwestwind mit Schauern nicht die stabilste Wetterlage auf der Sonneninsel ist, wurde aber allen Teilnehmenden schnell bewusst. Stop and Go wechseln sich sonst nur so häufig an der Ampel einer vielbefahrenen Kreuzung ab. Meiky Wieczorek, der mit jedem Neustart seines Heats von der Pagode seines Sponsors bis zum Zelt der Battles joggte, füllte an diesem Tag sicherlich genug Kilometer für einen Halbmarathon.
Nach andauerndem An- und Abpfiff und einem Zeitfenster, das immer enger wurde, sollten wenigstens die Damen die Möglichkeit bekommen ein Ergebnis einzufahren. Aber auch das gestaltete sich schwieriger als erwartet. Insgesamt konnten leider nur zwei von neun Heats ausgefahren werden. Schade, denn das Fahrerfeld der Damen war in diesem Jahr wirklich prestigeträchtig. Angefangen bei den Newcomerinnen Anneke Jaap, Bijou Shahmirian, Maike Mittelbach und Nadia Jablonski, komplettierten auch Linda Mankova aus Slowenien neben Wave-Vizeweltmeisterin Lina Erpenstein, GFB Siegerin Elena Dominik, Maike Lang und Lina Schmied die Damenflotte.
Nach andauerndem An- und Abpfiff und einem Zeitfenster, das immer enger wurde, sollten wenigstens die Damen die Möglichkeit bekommen ein Ergebnis einzufahren. Aber auch das gestaltete sich schwieriger als erwartet. Insgesamt konnten leider nur zwei von neun Heats ausgefahren werden. Schade, denn das Fahrerfeld der Damen war in diesem Jahr wirklich prestigeträchtig. Angefangen bei den Newcomerinnen Anneke Jaap, Bijou Shahmirian, Maike Mittelbach und Nadia Jablonski, komplettierten auch Linda Mankova aus Slowenien neben Wave-Vizeweltmeisterin Lina Erpenstein, GFB Siegerin Elena Dominik, Maike Lang und Lina Schmied die Damenflotte.



Am Abend sollte um 18 Uhr schließlich ein Tow-in-Battle ausgefahren werden, allerdings kam der Anruf von Marc Hollenbach, der auf dem Tow-in-Boot in Position saß, ziemlich ernüchternd: „Ich glaube hier wird sich keiner hinten dran hängen, Niclas Nebelung gleitet auf 4,8 durchgehend.“
Um 17:55 Uhr musste dann eine Entscheidung getroffen werden: Tow-in, Supersession oder doch Super-X? Nach kurzer Rücksprache mit den Ridern, einem Telefonat zum Boot und zwei Minuten vor Beginn der Show war klar, dass es das neue Format wird: Super-X!
Improvisiert und adaptiert gab es einen Le-Mans-Start, gefolgt von einem Manöver, welches frei gewählt werden durfte, einer Halse um das Boot und auf dem Schlag in Richtung Strand musste noch ein Manöver gezeigt werden, um dann den Zieleinlauf zu starten.
Um 17:55 Uhr musste dann eine Entscheidung getroffen werden: Tow-in, Supersession oder doch Super-X? Nach kurzer Rücksprache mit den Ridern, einem Telefonat zum Boot und zwei Minuten vor Beginn der Show war klar, dass es das neue Format wird: Super-X!
Improvisiert und adaptiert gab es einen Le-Mans-Start, gefolgt von einem Manöver, welches frei gewählt werden durfte, einer Halse um das Boot und auf dem Schlag in Richtung Strand musste noch ein Manöver gezeigt werden, um dann den Zieleinlauf zu starten.



In zwei spannenden und sehr unterhaltsamen Rennen war klar, dass Lennart Neubauer nicht umsonst als aktuell bester Freestyler gehandelt wird. Mit unfassbarer Power und Energie pumpte er den ersten Schlag und holte sich den Sieg. Foivos Tsoupras, der sich von seinem Sponsor noch schnell ein 5,2er Segel organisierte, kam trotz manipulierter Mastfußposition durch Lennart als Zweiter ins Ziel. Dritter wurde Niclas Nebelung. Das zweite Rennen wurde ebenfalls klar von Lennart dominiert, nur konnten sich diesmal Niclas Nebelung und Sebastian Gux den zweiten und dritten Platz sichern.
Nach drei Rennen verblieben noch 10 Minuten im eng gesteckten Zeitplan des Festivals und mit den letzten Böen des Abends konnte noch ein Heat mit dem Ziel „Best-Trick“ gefahren werden. Foivos Tsoupras sicherte sich den dritten Platz mit einer Lazy Susan. Der Wahl-Kieler Sebastian Gux erkämpfte sich mit einem sauber gesprungenen No Handed Burner den zweiten Platz. Der erste Platz ging an den Freestyle-Weltmeister Lennart Neubauer, welcher die Judges mit einem perfekt ausgeführten Double Shaka zur höchsten Punktzahl greifen ließ.
Großer Dank gilt Marc Hollenbach, Leon Delle und Oliver-Tom Schliemann vom Racer of the Sea, die in Freestyle-Manier ihr gerade an Land geholtes Boot wieder ins Wasser slippten und die Battler mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützten.
Fotos: © Surf-Festival/Joern Pollex, GFB/Cynthia David
Nach drei Rennen verblieben noch 10 Minuten im eng gesteckten Zeitplan des Festivals und mit den letzten Böen des Abends konnte noch ein Heat mit dem Ziel „Best-Trick“ gefahren werden. Foivos Tsoupras sicherte sich den dritten Platz mit einer Lazy Susan. Der Wahl-Kieler Sebastian Gux erkämpfte sich mit einem sauber gesprungenen No Handed Burner den zweiten Platz. Der erste Platz ging an den Freestyle-Weltmeister Lennart Neubauer, welcher die Judges mit einem perfekt ausgeführten Double Shaka zur höchsten Punktzahl greifen ließ.
Großer Dank gilt Marc Hollenbach, Leon Delle und Oliver-Tom Schliemann vom Racer of the Sea, die in Freestyle-Manier ihr gerade an Land geholtes Boot wieder ins Wasser slippten und die Battler mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützten.
Fotos: © Surf-Festival/Joern Pollex, GFB/Cynthia David






















































