iQFOiL European Championships Sferracavallo 2025Peleg und van Opzeeland gewinnen die EM
Spannende Medaillenrennen beenden die iQFOiL-Europameisterschaft 2025 im Circolo Velico Sferracavallo am Samstag. Mit Doppelsiegen setzen sich Daniela Peleg und Luuc van Opzeeland im Finale bei anspruchsvollen Bedingungen durch.
von Sven BlockDer letzte Tag der iQFOiL-Europameisterschaft in Sizilien bot eine perfekte Mischung aus Spannung und Emotionen. Die Medaillenwertung fand zunächst unter bewölktem Himmel statt, der sich bald zu Gunsten von stetigem Wind auflöste. Bei 12 bis 14 Knoten aus West und kräftigem Wellengang kämpften die Top-10-Athleten jeder Flotte um den Europameistertitel.
Im Viertelfinale der Frauen erreichten Maya Gysler und die erst 15-jährige Medea Falcioni aus Italien in einem anspruchsvollen Lauf die nächste Runde. Medea Falcioni stürzte dramatisch nach der Kollision mit einem treibenden Gegenstand im Wasser, erholte sich aber von dem Schreck und sicherte sich ihren Platz im Halbfinale.
Dort trafen die beiden Nachwuchstalente auf Olympiasiegerin Marta Maggetti, Tamar Steinberg und Palma Čargo. Marta Maggetti gewann das Semifinale, Maya Gysler konnte sich ebenfalls für das Finale qualifizieren.
Medaillenserie Damen
Im Viertelfinale der Frauen erreichten Maya Gysler und die erst 15-jährige Medea Falcioni aus Italien in einem anspruchsvollen Lauf die nächste Runde. Medea Falcioni stürzte dramatisch nach der Kollision mit einem treibenden Gegenstand im Wasser, erholte sich aber von dem Schreck und sicherte sich ihren Platz im Halbfinale.
Dort trafen die beiden Nachwuchstalente auf Olympiasiegerin Marta Maggetti, Tamar Steinberg und Palma Čargo. Marta Maggetti gewann das Semifinale, Maya Gysler konnte sich ebenfalls für das Finale qualifizieren.



Im großen Finale standen sich so die Zeitplatzierte aus der Eröffnungsserie, Daniela Peleg aus Israel, die Führende, Emma Wilson, Marta Maggetti und Maya Gysler gegenüber. Daniela Peleg und Emma Wilson gingen mit jeweils einem Matchpunkt ins Rennen. Aber Zwei schwarze Flagge Regelverstöße beim Start brachten Emma Wilson und Marta Maggetti jeweils eine Fünf-Sekunden-Strafe ein. Emma Wilson startete eine beeindruckende Aufholjagd und belegte hinter Daniela Peleg noch den zweiten Platz. Daniela Peleg segelte ein taktisch brillantes Rennen und verteidigte erfolgreich ihren Titel. Die Norwegerin Maya Gysler komplettierte das Podium als Dritte.
„Es fühlt sich so gut an! Es war eine großartige Woche und ich freue mich besonders über den zweiten Sieg in Folge“, sagte Daniela Peleg nach dem Abschlussrennen. „Es war eine schwierige Woche mit vielen wechselnden Bedingungen, aber ich bin konstant gefahren. Vor dem Rennen war ich nervös, aber als ich sah, dass Emma in Führung lag, habe ich einfach auf einen möglichst freien Start geachtet und mich an eine einfache, solide Taktik gehalten - und es hat funktioniert!“
Im Viertelfinale der Herren zogen Andy Brown und der 19-jährige Leonardo Tomasini ins Semifinale ein. Dort trafen sie auf Olympiasieger Tom Reuveny, Titelverteidiger Pawel Tarnowski und Olympiabronzemedaillengewinner Luuc van Opzeeland. Paweł Tarnowski und Luuc van Opzeeland setzten sich in Halbfinale schließlich durch und erreichten so das große Finale.
„Es fühlt sich so gut an! Es war eine großartige Woche und ich freue mich besonders über den zweiten Sieg in Folge“, sagte Daniela Peleg nach dem Abschlussrennen. „Es war eine schwierige Woche mit vielen wechselnden Bedingungen, aber ich bin konstant gefahren. Vor dem Rennen war ich nervös, aber als ich sah, dass Emma in Führung lag, habe ich einfach auf einen möglichst freien Start geachtet und mich an eine einfache, solide Taktik gehalten - und es hat funktioniert!“
Medaillenserie Herren
Im Viertelfinale der Herren zogen Andy Brown und der 19-jährige Leonardo Tomasini ins Semifinale ein. Dort trafen sie auf Olympiasieger Tom Reuveny, Titelverteidiger Pawel Tarnowski und Olympiabronzemedaillengewinner Luuc van Opzeeland. Paweł Tarnowski und Luuc van Opzeeland setzten sich in Halbfinale schließlich durch und erreichten so das große Finale.



Dort trafen sie auf die Top-Qualifikanten Nicolas Goyard und Finn Hawkins. Luuc van Opzeeland gewann das erste Rennen und glich damit die Punktzahl aus. Anschließend legte er mit einem souveränen zweiten Sieg nach und sicherte sich den Europameistertitel.
„Ich war zuversichtlich und habe mir einfach gesagt: 'Gib alles!' Auf dem letzten Abschnitt habe ich quasi die Augen geschlossen und einfach losgelegt!“, freute sich Luuc van Opzeeland. „Es war ein unglaublich spannendes Rennen. Die Bedingungen waren anspruchsvoll, aber ich hatte die nötige Geschwindigkeit und habe alles gegeben. Ich bin überglücklich über diesen Sieg.“
Die Meisterschaft endete mit einer herzlichen und emotionalen Siegerehrung im Circolo Velico Sferracavallo. Athleten, Trainer und Organisatoren kamen zusammen, um eine fantastische Woche voller Regatten und Kameradschaft gebührend zu beenden.
„Es war uns eine Ehre, diese Regatta auszurichten“, sagte Giuseppe Giunchiglia, Präsident des Circolo Velico Sferracavallo. „Ein großes Dankeschön an die Region Sizilien, insbesondere an Edi Tamaio vom Assessorato alle Attivitŕ Produttive, unseren Hauptsponsor Generali Agenzia Palermo Mare, den Italienischen Segelverband und die Internationale iQFOiL-Klasse mit ihrem Klassenmanager Gonzalo Costa Hoevel. Besonderer Dank gilt den Regattaleitungskomitees, der Internationalen Jury und allen Mitarbeitern unseres Clubs. Ihr seid jederzeit herzlich willkommen.“
Ergebnis Damen
1. Daniela Peleg (ISR)
2. Emma Wilson (GBR)
3. Maya Gysler (NOR)
4. Marta Maggetti (ITA)
5. Tamar Steinberg (ISR)
6. Palma Čargo (CRO)
7. Medea Falcioni (ITA)
8. Sara Wennekes (NED)
9. Kristýna Piňosová (CZE)
10. Anastasiya Valkevich (POL)
Ergebnis Herren
1. Luuc van Opzeeland (NED)
2. Nicolas Goyard (FRA)
3. Finn Hawkins (GBR)
4. Paweł Tarnowski (POL)
5. Andy Brown (GBR
6. Tom Reuveny (ISR)
7. Leonardo Tomasini (ITA)
8. Johan Sře (DEN)
9. Federico Alan Pilloni (ITA)
10. Luca Di Tomasi (ITA)
Fotos: © iQFOiL Class/Sailing Energy
„Ich war zuversichtlich und habe mir einfach gesagt: 'Gib alles!' Auf dem letzten Abschnitt habe ich quasi die Augen geschlossen und einfach losgelegt!“, freute sich Luuc van Opzeeland. „Es war ein unglaublich spannendes Rennen. Die Bedingungen waren anspruchsvoll, aber ich hatte die nötige Geschwindigkeit und habe alles gegeben. Ich bin überglücklich über diesen Sieg.“
Die Meisterschaft endete mit einer herzlichen und emotionalen Siegerehrung im Circolo Velico Sferracavallo. Athleten, Trainer und Organisatoren kamen zusammen, um eine fantastische Woche voller Regatten und Kameradschaft gebührend zu beenden.
„Es war uns eine Ehre, diese Regatta auszurichten“, sagte Giuseppe Giunchiglia, Präsident des Circolo Velico Sferracavallo. „Ein großes Dankeschön an die Region Sizilien, insbesondere an Edi Tamaio vom Assessorato alle Attivitŕ Produttive, unseren Hauptsponsor Generali Agenzia Palermo Mare, den Italienischen Segelverband und die Internationale iQFOiL-Klasse mit ihrem Klassenmanager Gonzalo Costa Hoevel. Besonderer Dank gilt den Regattaleitungskomitees, der Internationalen Jury und allen Mitarbeitern unseres Clubs. Ihr seid jederzeit herzlich willkommen.“
iQFOiL European Championships Sferracavallo 2025
Ergebnis Damen
1. Daniela Peleg (ISR)
2. Emma Wilson (GBR)
3. Maya Gysler (NOR)
4. Marta Maggetti (ITA)
5. Tamar Steinberg (ISR)
6. Palma Čargo (CRO)
7. Medea Falcioni (ITA)
8. Sara Wennekes (NED)
9. Kristýna Piňosová (CZE)
10. Anastasiya Valkevich (POL)
Ergebnis Herren
1. Luuc van Opzeeland (NED)
2. Nicolas Goyard (FRA)
3. Finn Hawkins (GBR)
4. Paweł Tarnowski (POL)
5. Andy Brown (GBR
6. Tom Reuveny (ISR)
7. Leonardo Tomasini (ITA)
8. Johan Sře (DEN)
9. Federico Alan Pilloni (ITA)
10. Luca Di Tomasi (ITA)
Fotos: © iQFOiL Class/Sailing Energy
































































