Naish Hatch 2026Plädoyer fürs Unkomplizierte
Der Hatch verfolgt das Ziel, Parawingen möglichst unkompliziert zu gestalten. Ein präzises Steuergefühl, zuverlässige Kraftentfaltung und Materialien, die auch im nassen Zustand leicht bleiben, sollen ambitionierte Einsteiger wie routinierte Gleitschirmexperten gleichermaßen ansprechen.
von Sven BlockParawinging entwickelt sich rasant. Der Vorteil bei der Entwicklung dieser jungen Sportart ist nicht von der Hand zu weisen. Viele Hersteller können ihre Erfahrungen aus dem Kitesport einbringen - und doch stellt die Produktentwicklung Hersteller und Designer vor neue Aufgaben. Designentscheidungen haben auf Stabilität, Steuerung, Packmaß und Reichweite Rücksicht zu nehmen. Zudem muss der Einsatzbereich und die Zielgruppe erst sondiert werden, um nicht noch ein Nischenprodukt auf dem Markt zu lancieren oder die Spezialisierung gleich in der Entwicklung der Sportart zu stark zu forcieren.
Stabilität und ein intuitives, vorhersehbares Fahrgefühl standen bei Ewan Jaspan, dem Entwickler und Designer des Hatch-Parawings, ganz oben auf der Prioritätenliste. Das Ziel sei es gewesen, ein Produkt anzubieten, das „gut steuerbar, intuitiv und leistungsstark ist und einen deutlich größeren Windbereich als bisherige Gleitschirme abdeckt“, erklärt der Produktentwickler von Naish.
Stabilität und ein intuitives, vorhersehbares Fahrgefühl standen bei Ewan Jaspan, dem Entwickler und Designer des Hatch-Parawings, ganz oben auf der Prioritätenliste. Das Ziel sei es gewesen, ein Produkt anzubieten, das „gut steuerbar, intuitiv und leistungsstark ist und einen deutlich größeren Windbereich als bisherige Gleitschirme abdeckt“, erklärt der Produktentwickler von Naish.



Der Parawing soll seine Vorzüge insbesondere durch seine Amwind-Eigenschaften ausspielen und dabei angenehm in der Hand liegen. „Das Profil verhindert ein Zusammenklappen, egal ob du in Böen depowerst oder hart gegen den Wind ankämpfst“, heißt es bei Naish. Laut Ewan Jaspan war die sorgfältige Optimierung des Vorderkantenprofils und der Flügelenden der Schlüssel dazu, um diese Flugeigenschaften sicherzustellen. Aus Designerperspektive bedeutet dies, dass die Steuerung hauptsächlich über die hinteren Leinen erfolgen können sollte. Durch Drehen des unteren Teils der Bar soll der Schirm intuitiv reagieren, ohne dass übertriebene Bewegungen oder ständige Korrekturen nötig sind. Das Kreuzwaagensystem spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Ewan Jaspan merkt an, dass dies verhindere, dass sich der Flügel beim Pumpen „wie eine Ziehharmonika zusammenfalte“, was dazu beitrüge, das Kraft und Effizienz beim Versuch, auf den Tragflügel zu gelangen, optimal aufrechterhalten werden könne.
Als häufiges Ärgernis beim Gleitschirmfliegen wird die übermäßige Komplexität angeführt: zu viele Leinen, umständliches Greifen und unübersichtliches Verstauen. „Viele Gleitschirme auf dem Markt neigen dazu, die Leinenführung unnötig zu verkomplizieren und zu viele Leinen einzusetzen“, erklärt Ewan Jaspan. Im Gegensatz dazu soll der Hatch durchdacht und reduziert abgestimmt sein. Die Leinenlängen seien optimal konzipiert, sodass man den Parawing leicht greifen, ziehen und verstauen kann.
Als häufiges Ärgernis beim Gleitschirmfliegen wird die übermäßige Komplexität angeführt: zu viele Leinen, umständliches Greifen und unübersichtliches Verstauen. „Viele Gleitschirme auf dem Markt neigen dazu, die Leinenführung unnötig zu verkomplizieren und zu viele Leinen einzusetzen“, erklärt Ewan Jaspan. Im Gegensatz dazu soll der Hatch durchdacht und reduziert abgestimmt sein. Die Leinenlängen seien optimal konzipiert, sodass man den Parawing leicht greifen, ziehen und verstauen kann.



Dass beim Hatch maximale Performance nicht an vorderster Stelle steht, sieht Ewan Jaspan nicht als Nachteil. Im Gegenteil, „wenn etwas im unteren Drehzahlbereich wirklich gut funktioniert, dann hat es natürlich nicht automatisch eine exzellente Höchstgeschwindigkeit. Gute Kraftentwicklung im unteren Bereich bedeutet einfach, dass man eine kleinere Größe verwenden kann.“ Und so wird Parawingen implizit auch als Sportart positioniert. Nicht maximale Performance und Regattatauglichkeit steht im Vordergrund, sondern Tauglichkeit, um Höhe wettzumachen und für spaßvolle Antriebsunterstützung auf dem Wasser zu sorgen.
Fünf Größen decken bei Naish den gesamten Windbereich ab und sind jeweils individuell auf die jeweilige Windstärke abgestimmt: Vom Downwind-Surfen bis hin zu kraftvollen Sessions. Der Hatch soll den Sport für ambitionierte Fahrer zugänglich machen und erfahrenen Gleitschirmfahrern alles bieten, was sie brauchen: „Steig aufs Foil, bleib drauf und fahr weiter“. Im Paket enthalten sind Wing, Bag, Bar und Leinen.
Designmerkmale:
Verfügbare Größen:
Fotos: Naish Foils
Fünf Größen decken bei Naish den gesamten Windbereich ab und sind jeweils individuell auf die jeweilige Windstärke abgestimmt: Vom Downwind-Surfen bis hin zu kraftvollen Sessions. Der Hatch soll den Sport für ambitionierte Fahrer zugänglich machen und erfahrenen Gleitschirmfahrern alles bieten, was sie brauchen: „Steig aufs Foil, bleib drauf und fahr weiter“. Im Paket enthalten sind Wing, Bag, Bar und Leinen.
Designmerkmale:
- Fokus auf Höhelaufeigenschaften und breiten Windbereich
- Stabile Flugeigenschaften durch optimiertes Vorderkantenprofil
- Kreuzbridle-System verhindert das Zusammenfallen beim Pumpen
- Farbcodierte Bridles, Kappe und Bar
- Leicht und wasserabweisend
- Optimiert für komfortables Fahren ohne Trapez
- Einfaches Verstauen
Verfügbare Größen:
| Modell (qm) | Spannweite (cm): | Windbereich (kts): | Aspect Ratio |
|---|---|---|---|
| Hatch 1.9 | 230 | 25 - 40 | 2.8 |
| Hatch 2.7 | 278 | 20 - 33 | 2.9 |
| Hatch 3.5 | 321 | 16 - 28 | 3.0 |
| Hatch 4.3 | 356 | 14 - 22 | 3.0 |
| Hatch 5.1 | 389 | 12 - 19 | 3.0 |
Fotos: Naish Foils





























