PWA Pozo 2019: Jaeger Stone und Marc Pare überzeugen

PWA World Cup 2019Pozo, Gran Canaria

Die Double Elimination ist in vollem Gange und nur noch die Finalen Heats stehen aus. Beim Wind and Waves Worldcup in Pozo fehlte es am Mittwoch weder an Wind noch an Waves.

von Loris Vietoris
Comebacks sind nicht nur bei Boygroups beliebt, auch die Top Fahrer der PWA, die in der Single Elimination patzen, legten heute nochmal auf. Marc Paré und Jaeger Stone pflügten sich durch die Heatleiter. Für aufsehen sorgte allerdings auch Julian Salmonn, der Deutsch-Canario holte sich schon in den letzten beiden Tagen Applaus am Strand ein, mittlerweile sind seine Sprünge und Waverides auf Welt-Niveau angekommen. Auch bei den Damen räumte die gerade erst 14 Jährige Alexia Quiefer Quintana auf.

Herren
Die Double Elimination ist bekannterweise die letzte Option das eigene Ranking zu verbessern. Gerade Marc Paré und Jaeger Stone, der vorgestern gegen Gollito die Segel streichen musste, holten wichtige Zähler für ihr Ranking.

Jaeger Stone bezwang erst einmal die Freestyler, er gewann gegen Amado Vrieswijk und Dieter van der Eyken, der als einer der wenigen den Reverse in seinem Heat zeigte. Dann sah er sich dem bislang besten Deutschen Waver, Leon Jamaer gegenübergestellt. Leon konnte zwar zeigen, was in ihm steckt, dennoch musste er dem Australier mit 18 zu 23,39 Punkten den Vortritt gewähren. Jaeger Stone performte im darauffolgenden Heat noch einmal gegen Alex Mussolini und verschoss sein gesamtes Pulver, im letzten Heat hatte der Australier dem Table Top Double Forward von Victor Fernández nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Der 21 Jährige Spanier Marc Paré legte einen ähnlichen Siegeszug wie Stone an den Tag, denn er besiegte Robby Swift und Gollito Estredo. Sein Heat gegen Thomas Traversa fuhr er alleine, denn der Franzose musste die Action vom Strand aus verfolgen. Erst Jaeger Stone Gebot dem Aushängeschild des Simmer Teams Einhalt.
PWA Pozo 2019: Jaeger Stone und Marc Pare überzeugen
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Damen
Gestern überzeugte die Polin Justyna Sniady mit den besten Heats ihrer Karriere, heute war es Alexia Quiefer Quintana, die mit gerade einmal 14 Jahren, gestandene Waverinnen in den Sack steckte. Viele der Damen waren mit den Bedingungen etwas überfordert und sahen nicht die Möglichkeit Wellen sauber abzureiten. Als Pozo Local konnte Alexia zeigen was ihn ihr steckt und fuhr ihre Rails wie auf Schienen durch die vom WInd zerblasenen Wellen. Mit einem fünften Platz bei den Damen stehen ihr nun sicherlich alle Türen offen um als Profi voll durchzustarten. Alexia konnte nachdem sie Kerstin Rieger, Maaike Huvermann und Oda Johanne in Grund und Boden fuhr nur von der amtierenden Wave Weltmeisterin Iballa Moreno geschlagen werden. Platz Fünf für die Teenie Ripperin.
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Morgen stehen die Finalen Heats der Double Elimination aus und die Mittagspause konnte noch nie sinnvoller genutzt werden, als den Livestream zu schauen.

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