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PWA Fuerte 2017: Albeau überragend, Mortefon kämpft sich zurück

Die beiden Franzosen legen einen furiosen Start hin. Antoine Albeau gewinnt die erste Elimination vor Julien Quentel, bevor Pierre Mortefon in der zweiten Elimination Albeau hinter sich lassen kann.

Den sechsten Tag in Folge gab es auf Fuerteventura für den Wind nur eine Richtung: Vollgas! Die besten Slalom-Fahrer der Welt heizten am ersten Slalom-Tag überpowert mit ihren 5.2 – 5.6 m² Segeln über den Kurs. Der berüchtigte Fuerte-Chop forderte dabei mit Pierre Mortefon und Matteo Iachino so manch prominentes Opfer. Nur einer zeigte sich ganz unbeeindruckt und machte wieder einmal deutlich, dass Fuerte zu seinen Lieblingsrevieren gehört: Antoine Albeau. Der 23-fache Weltmeister beendet den Tag als klarer Führender nach einer beeindruckenden Vorstellung.

Der Franzose wird sicherlich zufrieden mit seinem Auftakt auf Fuerteventura sein. Schon letztes Jahr dominierte er die Konkurrenz nach Belieben. Während viele seiner Konkurrenten sichtlich mit dem Chop kämpften, sah bei Albeau alles eine Nummer spielerischer und einfacher aus – Respekt! Mit einem ersten und zweiten Platz sitzt er komfortabel an der Spitze.

Seine beiden größten Rivalen dagegen starteten denkbar ungünstig in das Event. Pierre Mortefon bekam in dem Halbfinale der ersten Elimination seine Halsen nicht richtig in den Chop gezirkelt und der Weltmeister von 2016, Matteo Iachino, bugsierte sich gleich im ersten Heat aus dem Rennen. Beide konnten jedoch in der zweiten Elimination wieder etwas Boden gut machen: Mortefon gewann vor Antoine Albeau und Matteo Iachino. Damit landet Pierre Mortefon in der momentanen Gesamtwertung auf dem sechsten Platz, während Matteo Iachino mit einem enttäuschenden 18. Platz vorlieb nehmen muss.

PWA Fuerte 2017: Albeau überragend, Mortefon kämpft sich zurück
Das Ausruhen war nach den kräfteraubenden Highspeed-Runs auf dem Monsterchop von Fuerte bitter nötig.

In der Gesamtwertung deutlich besser steht der Brite Ross Williams da. Er hatte schon in den vergangenen Jahren immer sehr konstante Ergebnisse auf der kanarischen Insel heraus gefahren und das sollte dieses Jahr nicht anders sein. Mit einer Meisterleistung schlüpfte er nach einer verkorksten ersten Halse im Halbfinale der Elimination 1 noch an Pascal Toselli vorbei und landete beides Mal im Finale, wo er mit einem vierten und fünften Platz auftrumpfte. Damit steht er auf dem zweiten Rang im Gesamtranking.

Für Julien Quentel gab bei den letzten Events Licht und Schatten: Nach seinem Sieg in Japan konnte er vor allem an der Costa Brava nicht so recht überzeugen. Auf Fuerteventura hingegen landete er in Elimination 1 auf Platz 2, um in der zweiten Elimination nach dem kanpp verpassten Finale immerhin auf Platz 9 zu fahren.

Sebastian Kördel kam in beiden Elimination bis ins Halbfinale, scheiterte jedoch beides Mal am Weiterkommen. Damit springt im Moment Platz 13 für ihn heraus. Freestyler Adi Beholz steckte die Freestyle-Woche wohl noch etwas in den Knochen – er steht momentan auf Platz 49.

Die Vorhersage für morgen sieht etwas schwächer aus, was viele als eine Art Erholungstag jedoch begrüßen dürften. Wir berichten natürlich wieder aktuell. Stay tuned!


PWA Fuerte 2017: Albeau überragend, Mortefon kämpft sich zurück
Mit aller Mühe hält sich Pierre Mortefon Antoine Albeau vom Leib.

Ranking nach 2 Eliminations
1. Antoine Albeau (RRD / NeilPryde)
2. Ross Williams (Tabou / GA Sails / Mystic / Shamal Sunglasses)
3. Julien Quentel (Patrik / Avanti)
4. Ben van der Steen (Patrik / Gun Sails)
5. Cedric Bordes (Tabou / GA Sails)
6. Pierre Mortefon (Fanatic / NorthSails / Chopper Fins)
7. Cyril Moussilmani (99NoveNove / Severne)
8. Ingmar Daldorf (Tabou / GA Sails)
9. Alexandre Cousin (Patrik / GA Sails / Chopper Fins)
10. Gabriel Browne (Goya Windsurfing / Point-7)

Fotos: © John Carter / PWA

Alle Bilder (10):
Tristan Algret kriegt die Halse nicht rum.
Schnittige Halsen sind im Fuerte-Chop keine einfache Angelegenheit.
Antoine Albeau sichtlich erleichtert nach seinem ersten Sieg.
Antoine Albeau an der Grenze des Kontrollierbaren.
Gemenge an der Halsentonne.
Mortefon knapp vor Albeau - so das Ergebnis der zweiten Elimination.
Gaastra-Stimmung an der Halsentonne.
Maciek Rutkowski gönnt sich eine kleine Pause.
Pierre Mortefon freut sich über Coverage.
Adi Beholz hat noch nicht ganz den racer-typischen Body - aber das kommt sicher noch!


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