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Red Bull Storm Chase: Das Finale

Windgeschwindigkeiten über 115km/h und turmhohe Wellen – in Cornwall herrschte heute absoluter Ausnahmezustand.

Das waren die höchsten Wellen, in denen jemals an der britischen Küste gewindsurft wurde“, so fasste Headjudge Duncan Coombs den heutigen Tag zusammen. Entsprechend war der Auftakt des Finales des Red Bull Storm Chase eine Show der Superlative. Die ersten Heats wurden schon am frühen Morgen am Gwithian Beach ausgetragen. Nur die erste halbe Stunde konnte noch von annähernd normalen Windsurfbedingungen die Rede sein, denn Windstärke und Wellenhöhe nahmen im Minutentakt zu. Dany Bruch war musste das schmerzhaft zur Kenntnis nehmen. Gleich in seinem 1. Heat brach ihm die Mastverlängerung. Der 32-Jährige musste in der Folge lange zwischen über 10 Meter hohen Sets schwimmen, bevor ihn die Jetskis wohlbehalten am Strand absetzen konnten. Auch in den folgenden Heats lief es für Dany nicht rund, das ein oder andere Mal hatte er mit harten Waschgängen und Materialbruch zu kämpfen.

Red Bull Storm Chase: Das Finale
Red Bull Storm Chase: Das Finale

„Das war der schlimmste Tag meines Lebens“, so das trockene Statement des auf Teneriffa lebenden Deutschen. Das Reglement des RBSC ist in solchen Fällen hilfreich. Zur Erinnerung: Gezählt werden für jeden Fahrer die besten 5 Wellen und 5 Sprünge, für die maximal je 10 Punkte vergeben werden. Dabei ist es egal wann und welchem Heat die Moves gezeigt werden. Auch morgen haben die Athleten also noch die Gelegenheit im Idealfall 100 Punkte einzufahren. Dazu werden noch einmalig je 5 Punkte für den höchsten Sprung und die beste Welle vergeben. Das perfekte Ergebnis wären somit insgesamt 110 Punkte.

Gut aufgelegt zeigte sich - trotz langer Anreise aus Maui, und entsprechendem Jetlag – der amtierende Weltmeister Marcilio Browne. In jedem seiner Heats meisterte er trotz der Orkanböen nahezu unmöglich Back- und Push Loops und zeigte als einziger Fahrer heute auch einen Double Forward – in diesen Bedingungen eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit!


Red Bull Storm Chase: Das Finale

Thomas Traversa, der bei der Mission Nr.2 in Tasmanien unumstritten der beste Fahrer war, kam auch heute gut zurecht und zeigte unglaubliche Wellenritte und Aerials. Leon Jamaer ließ sich – wie sollte es anders sein – nicht bitten. Unter anderen scorte er 2 Bonuspunkte für einen besonders riskanten Aerial in einer Section, in die sich eigentlich nur Wahnsinnige begeben. Dazu zeigte der Kieler, unglaublich hohe Backloops. Dies ließt sich ein wenig, wie ein Bericht von einem Worldcup-Tag auf Sylt oder auf den Kanaren. Wir müssen deshalb an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass wir von Bedingungen sprechen, in denen man eigentlich - außer man ist komplett lebensmüde - nicht Windsurfen sollte.

Das Geschehen auf dem Wasser, in Gwithian und The Buff - nach 6 Heats wurde der Spot gewechselt, da Gwithian Beach schlicht und ergreifend unfahrbar wurde – kann ohne Betreibung als sensationell beschrieben werden.

Noch ist der Red Bull Storm Chase nicht entschieden.

Weitere Bilder von Tag 1 folgen. Morgen werden wir über die Entscheidung des RBSC berichten.

Alle Bilder (5):
Dany Bruch und Marcilio Browne auf dem Weg in das Inferno.
Thomas Traversa
Dany Bruch
Marcilio Browne
Leon Jamaer


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