Marie Schlittenbauer im Interview: From Zero to Hero

Marie Schlittenbauer im InterviewFrom Zero to Hero

von Axel Reese
Eine Wingfoil-Weltmeisterin, die gerade mal 60 bis 80 Tage aufs Wasser kommt. Na, da sind selbst an Norddeutschlands Küsten einige Hobby-Wingfoiler dabei, die an noch an mehr Tagen aufs Wasser kommen. Themenwechsel: du bist zu deinem Sponsor erst im Frühjahr 2025 gekommen. Tim Schubert, Sales Manager Duotone Wing & Foiling Deutschland, hatte dich nach seinen Möglichkeiten mit Boards, Foils und Wings unterstützt.
Ja, ich habe ein Board bekommen und die Wings, die ich brauchte vom Testlager.

Wann hast du an deinem ersten Wettbewerb teilgenommen?
Das war der Event im Juni in Tarifa.

Und wann kam der Moment, an dem du zu dir selber gesagt hast: „Hey, hier geht ja mehr, ich kann hier ganz oben auf dem Podium stehen“?
Das war beim Familienurlaub im März in Ägypten, wo ich Palaus gelernt habe, und das war schon genau das, was die Frauen im Worldcup gemacht haben. Da habe ich dann gedacht, dass das was werden kann. Im April waren wir auf Boa Vista, wo ich innerhalb der zwei Wochen Backflips und Frontflips gelernt habe und da verfestigte sich der Gedanke, an einem Worldcup teilzunehmen.
Marie Schlittenbauer im Interview: From Zero to Hero
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Tim Schubert meinte über dich als Wingfoilerin: „Hui, Marie ist ganz schön „tough“, sie trainiert mit den harten Jungs, und zwar eben auch mal die ganz harten Tricks!“
Ja, ich probiere das zu machen, was die Jungs um mich herrum machen. Das sind mein Bruder Franz, Rocco Sotomayor und Franz Rappolder. In der Früh fahren wir meistens in Malcesine und am Nachmittag mit der Ora am Conca. Wir sind immer zusammen und üben die Tricks gemeinsam.

Bleiben wir bei den Tricks. Welche „harten“ Moves hast du bereits im Gepäck?
Den Palau Backloop, Backmobe und den Double Palau.

Siehst du auch eine Verletzungsgefahr oder ist das nicht wirklich in deinem Kopf präsent?
Bis jetzt ist mir nichts passiert und deswegen habe ich diese Gedanken gar nicht, da muss man schon sehr reinhauen, dass da etwas passiert.
Marie Schlittenbauer im Interview: From Zero to Hero
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Kennst du beim Wingfoilen überhaupt Angst vorm Wehtun?
Nicht wirklich, weil ich doch nur ins Wasser fliege. Aber als ich Frontflips gelernt habe, da bin ich schon gut eingeschlagen, was das Schlimmste gewesen ist, was bislang passiert ist.

Kommt es dir zugute, erst 15 Jahre alt zu sein?
Ich glaube, dass ich schon Vorteile gegenüber Älteren habe und die Jungs, mit denen ich rausgehe, lernen auch schnell.

Du traust dich auch an die ganz schwierigen Tricks ran. Wie erlernst du neue Tricks?
Ja, ich sehe es, wie die anderen Jungs neue Tricks machen und wenn die das machen, auch auf Instagram, dann schaue ich mir das ein paar Mal an, dann probiere ich die Tricks doch genauso.

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